Ein Fuß wird nach vorne gestellt, der Reifen wird waagerecht um die Taille gelegt und beidhändig festgehalten. Die Hände geben dem Reifen den nötigen Schwung und werden dann hochgenommen, um die Drehung nicht zu stören. Durch das Vor- und Zurückbewegen der Hüfte und die entsprechende Gewichtsverlagerung wird die Rotation des Reifens unterstützt, sodass er mehrere Male um die Taille kreist. Kreisende Bewegungen der Hüfte sind für Einsteiger nicht geeignet.
Beim Hooping muss nicht unbedingt Sportkleidung getragen werden, es sei denn, das Training dauert etwas länger und ist sehr schweißtreibend. Die Kleidung sollte jedoch möglichst eng anliegen und leicht sein. Weite Kleidungsstücke können die Drehbewegung des Reifens beeinflussen und dadurch stören. Weiche und körpernah geschnittene Kleidung aus Baumwolle, die keine dicken Falten bildet und jede Bewegung mitmacht, ist sind ideal für das Fitnesstraining.
Wie bei allen Sportarten gilt auch beim Hula Hoop Training - vor Beginn des Workouts musst Du Dich aufwärmen. Gezielte Dehnübungen helfen, die Muskeln zu lockern, den Puls in Schwung zu bringen und den Blutfluss für einen erhöhten Sauerstofftransport zu verbessern. Gleichzeitig senkst Du so die Verletzungsgefahr, denn ein kalter Muskel kann schnell gezerrt werden.
Wer bereits etwas Erfahrung beim Hooping gesammelt hat, kann sich sein eigenes Trainingsprogramm zusammenstellen und neue Übungen ausprobieren. Anregungen dafür sind im Fitness-Studio zu bekommen, auf DVDs sowie im Internet. Selbstverständlich lassen sich die diversen Bewegungselemente individuell variieren, um eine neue Choreographie zu kreieren oder um das Training ganz gezielt auf die verschiedenen Körperbereiche zu richten.
Die individuellen Ansprüche an die Hula-Hoop-Reifen hängen von dem Trainingsbedarf ab sowie von der individuellen körperlichen Form. Für Könner kommen neben den typischen Kunststoff-Reifen auch Metallreifen mit Schaumstoffüberzug infrage. Wer hingegen etwas empfindlicher ist, für den sind die Hula-Hoop-Reifen aus Kunststoff mit zusätzlichem Überzug aus Schaumstoff eine gute Entscheidung. Außerdem gibt es Reifen, deren Kunststoffmaterial mit einem Tapebezug bzw. Gewebeband umwickelt ist. Der Vergleichs-Testsieger der Hula-Hoop-Reifen lässt sich ohne weitere Vorbereitung einsetzen. Bei anderen Modellen kann es von Vorteil sein, sie vor dem Gebrauch selbst zu umwickeln oder die Übergänge der einzelnen Bauteile zu stabilisieren.
Der Hula-Hoop-Reifen ist ein vielseitiges Fitnessgerät, das auf einer ganz simplen Konstruktion basiert. Durch seine kreisrunde Form lässt er sich mit gezielten Bewegungen in Schwung bringen, sodass er über längere Zeit seine Runden um Taille, Hüfte und Gesäß dreht. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie seine Bauart. Es kommt einfach auf die richtige Technik der trainierenden Person an.
Nun braucht man noch eng anliegende Sportkleidung und schon kann das Workout starten. Anfänger beginnen am besten mit dem einfachen Rotieren des Reifes um die Taille. Bereits nach kurzer Übungszeit werden die geschafften Umdrehungen immer mehr werden. Fortgeschrittene können andere Haltungen ausprobieren, die Reifen um die Arme oder ein Bein wirbeln oder z. B. mit Tanzeinlagen erweitern. Einige Fitnessstudios bieten Kurse an, bei denen Hula-Hoop mit Aerobic oder Pilates kombiniert wird. 
Trainieren Sie allein und sind bereits etwas geübter darin, können Sie auch ein Buch nebenher lesen. Neben dem Training können Sie auch andere Dinge erledigen wie z. B. Vokabeln lernen oder telefonieren. Nach dem Training sollten Sie etwas außer Atem sein und eine leicht erhöhte Pulsfrequenz haben. Das Training macht von Mal zu Mal mehr Spaß, da es jeden Tag leichter fällt.
Früher waren Hula Hoop Reifen überwiegend aus Holz oder Kunststoff. Inzwischen sind viele weitere Materialien hinzugekommen. Es gibt Hula Hoop Reifen mit Gewichten, Schaumstoff, LED-Lichtern, Magneten, Massagenoppen und sogar mit Batteriebetrieb. Batteriebetriebene Modelle erzeugen eine leichte Vibration, welche das Training noch effektiver machen soll.
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