Inzwischen gibt es auch smarte Hula-Hoop-Reifen. Diese verfügen je nach Hersteller und Ausstattung über Sensoren und z. B. integrierte Kalorienzählern. Trainingstracker speichern Ihre Trainingsdauer und können so beim nächsten Mal Empfehlungen geben und Sie auf z. B. Fortschritte hinweisen. Bei manchen smarten Hula-Hoops kann man sich über die App mit anderen Nutzern verbinden und battlen.
Durch die ungewohnte Schwingbewegung kam es allerdings bei älteren Hula-Hoopern vermehrt zu Bandscheibenproblemen. Dabei ist der Reifen hervorragend als sportliches Trainingsgerät und zur Vermeidung von Rücken- und Hüftbeschwerden geeignet. Offensichtlich sollten jedoch ältere, untrainierte Personen nicht gleich mit einem hohen Trainingspensum beginnen.

Um mit dem Training beginnen zu können, müssen Sie vorab einige Vorkehrungen treffen. Zu Beginn sollten Sie sich überlegen, wo Sie gerne trainieren möchten: Das kann im Park, in der Turnhalle, im Garten oder Wohnzimmer sein. Sorgen Sie für ausreichend Platz, denn die Fliehkraft des Reifens ist nicht zu unterschätzen. Räumen Sie diverse Gegenstände wie z. B. Blumenvasen oder andere Dekorationen aus dem Weg.

Der Hula-Hoop-Reifen ist ein vielseitiges Fitnessgerät, das auf einer ganz simplen Konstruktion basiert. Durch seine kreisrunde Form lässt er sich mit gezielten Bewegungen in Schwung bringen, sodass er über längere Zeit seine Runden um Taille, Hüfte und Gesäß dreht. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie seine Bauart. Es kommt einfach auf die richtige Technik der trainierenden Person an.


Je nach Körperteil bewegt sich der Reifen in waagerechter, senkrechter oder schräger Richtung. Für Erwachsene, die beim Hoop Dance mitmachen, bieten sich Reifen mit einem Durchmesser zwischen 90 und 110 cm an. Im Allgemeinen sind es Frauen, die ihre Fitness mit dem Hula-Hoop-Reifen stärken, doch auch Männer haben die Vorteile dieser Sportart inzwischen entdeckt.

Wer möchte, kann den Reifen abwechselnd nach links und rechts drehen lassen. Einsteiger testen zumeist nur eine Drehrichtung und probieren erst später einen Wechsel aus. Für Fortgeschrittene sind Steigerungen dieser Grundübung möglich: Sie gehen während des Hoopings in die Knie oder strecken den Körper, sie lassen den Reifen besonders schnell oder ganz langsam kreisen.
Bei einem solchen schnellen oder langsamen Training wird der Körper auf Touren gebracht, sodass der nötige Spaßfaktor bald erreicht ist. Die Fitness-Trends werden immer wieder neu kombiniert und liefern entsprechend vielfältige Anregungen für das individuelle Training. Im Internet gibt es interessante Tipps und Ideen, welche Übungen zueinanderpassen und besonders effektiv für die Muskulatur oder für den Gleichgewichtssinn sind.

In Deutschland wird das Hooping zumeist noch in seiner traditionellen Variante betrieben, doch auch hier verbreiten sich allmählich die Trainings-Trends wie Hoop Dance oder Hoopilates. Um einen sichtbaren und spürbaren Trainingseffekt zu erzielen, sollte man mindestens einmal in der Woche üben, besser ist es jedoch, zwei- oder dreimal wöchentlich zu hoopen.
Zum einen brauchen Sie natürlich ausreichend Platz, um beim Hula-Hoop-Training nicht Ihre Einrichtung zu ramponieren. Zum anderen dürften die ersten sichtbaren Veränderungen an Ihrem Körper wahrscheinlich nicht eine schlankere Taille und Co. sein, sondern blaue Flecken. Wenn Sie generell zu Blutergüssen neigen, tragen Sie am besten einen Hüftgurt, um den Aufprall auf die Haut abzudämpfen.
Vorteile: Ein Hula Hoop Reifen ist ein praktisches und abwechslungsreiches Trainingsgerät. Es ist nicht sehr teuer in der Anschaffung und in der Regel hat man lange etwas von dem stabilen Fitnesstool. Der Reifen ist handlich und platzsparend und lässt sich relativ gut transportieren. Doch am meisten überzeugt der Hula Hoop Reifen mit seiner Vielseitigkeit. So trainiert er nicht nur die Ausdauer und hilft dabei, Kalorien zu verbrennen, er stärkt auch die Muskulatur, verbessert die Koordination, fördert die Durchblutung, strafft das Bindegewebe und sorgt für eine Menge Spaß beim Workout. 
Beim Hooping muss nicht unbedingt Sportkleidung getragen werden, es sei denn, das Training dauert etwas länger und ist sehr schweißtreibend. Die Kleidung sollte jedoch möglichst eng anliegen und leicht sein. Weite Kleidungsstücke können die Drehbewegung des Reifens beeinflussen und dadurch stören. Weiche und körpernah geschnittene Kleidung aus Baumwolle, die keine dicken Falten bildet und jede Bewegung mitmacht, ist sind ideal für das Fitnesstraining.
Bei dem Hula-Hoop-Reifen handelt es sich um einen relativ großen aber schmalen Reifen, der ursprünglich aus Holz gefertigt wurde. Schon in früheren Kulturen kam ein solcher Reifen im Zusammenhang mit Geschicklichkeitsspielen oder sportlicher Betätigung zum Einsatz. Die eigentliche Entstehung des Hula-Hoop-Reifens fand in den 1950er Jahren statt, als die ersten Modelle aus Kunststoff auf den Markt kamen.
Beim Hula-Hoop kommt man durchaus ins Schwitzen. Wie das American Council on Exercise ermittelt hat, verbrennt man beim Hooping (so nennt man die Trendsportart im englischsprachigen Raum) im Schnitt sieben Kalorien pro Minute. Das sind mehr als 200 bei einem 30-minütigen Workout mit dem Reifen – und natürlich mehr, wenn man das Niveau etwas steigert.

Nun braucht man noch eng anliegende Sportkleidung und schon kann das Workout starten. Anfänger beginnen am besten mit dem einfachen Rotieren des Reifes um die Taille. Bereits nach kurzer Übungszeit werden die geschafften Umdrehungen immer mehr werden. Fortgeschrittene können andere Haltungen ausprobieren, die Reifen um die Arme oder ein Bein wirbeln oder z. B. mit Tanzeinlagen erweitern. Einige Fitnessstudios bieten Kurse an, bei denen Hula-Hoop mit Aerobic oder Pilates kombiniert wird. 


Ein Fuß wird nach vorne gestellt, der Reifen wird waagerecht um die Taille gelegt und beidhändig festgehalten. Die Hände geben dem Reifen den nötigen Schwung und werden dann hochgenommen, um die Drehung nicht zu stören. Durch das Vor- und Zurückbewegen der Hüfte und die entsprechende Gewichtsverlagerung wird die Rotation des Reifens unterstützt, sodass er mehrere Male um die Taille kreist. Kreisende Bewegungen der Hüfte sind für Einsteiger nicht geeignet.
Die Reifen mit höherem Gewicht kommen außerdem bei Tanzübungen und Choreographien zum Einsatz, da sie sich besonders gezielt schwingen lassen. Wer also nach einem Hula-Hoop-Reifen für den Hoop-Dance sucht, ist mit den schweren Reifen gut beraten. Für fortgeschrittene Tänzer und Artisten sind die leichteren Modelle die richtige Wahl. Diese bieten noch mehr Möglichkeiten der Variation, erfordern jedoch gleichzeitig mehr Präzision und Übung.

Es ist ein klarer Vorteil, dass sich dieser Sport einfach in den Alltag integrieren und somit auch häufiger zwischendurch unterbringen lässt. Darüber hinaus benötigt man dafür kein Fitnessstudio. Eine gute Gelegenheit bietet sich zu Hause vor dem Fernseher, beim Telefonieren oder wenn man noch 20, 30 Minuten Zeit hat, bevor man sich fertigmachen und aus dem Haus muss.
Der damals neue Reifen aus Kunststoffrohr war angenehm leicht und hatte zuerst in den USA und später auch auf der ganzen Welt einen durchschlagenden Erfolg. Dieser rasante Aufstieg begann mit einer nationalen Kampagne des Spielzeugherstellers Wham-O-Corp. aus Kalifornien, die im Jahr 1958 erfolgte. Noch innerhalb des gleichen Jahres kam der Trend nach Europa und Deutschland. In Deutschland wurden die Hula-Hoop-Reifen zuerst von dem Unternehmen geobra Brandstätter hergestellt.
Wer drinnen mit dem Hula-Hoop-Reifen übt, der kann barfuß bleiben oder Gymnastikschuhe anziehen. Für draußen sind abhängig vom Trainingsstand bzw. von der Professionalität beim Hooping stabilere Sportschuhe die richtige Wahl. Besonders viel Spaß macht dieser Mix aus Sport und Tanz mit rhythmischer Musik. Verschiedene Musikarten sorgen dafür, dass der Hula-Hoop-Reifen manchmal etwas langsamer dreht und dann wieder deutlich schneller.
Die Hula-Hoop-Reifen mit Noppen sind ein besonders praktischer und stimulierender Trend. Sie dienen der Massage und werden somit ausschließlich für das Training der Körpermitte genutzt. Da sich diese Reifen üblicherweise auseinandernehmen lassen, können sie problemlos ins Trainings-Center oder in den Urlaub mitgenommen werden. Sie sind also jederzeit einsatzbereit und machen es leicht, zwischendurch ein paar Minuten zu üben.
Der Hula-Hoop-Reifen ist groß genug, wenn er Ihnen auf dem Boden aufgestellt ungefähr bis zum Bauchnabel reicht. Manche Reifen sind etwas kantig, das kann als unangenehm empfunden werden, es kann daher nicht schaden, das Trainingsgerät im Laden zu kaufen. Es gibt leichtere und schwerere Hula-Hoops. Für den Anfang sollten sie nicht allzu leicht, aber auch nicht zu schwer sein. Ein Gewicht um etwa ein Kilogramm gilt für Anfänger als optimal.
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