Anti-Schuppen-Shampoos, die Hornbildungen behindern: Vor allem zu Beginn der Behandlung können auch Shampoos mit Wirkstoffen eingesetzt werden, die die Bildung der Hornzellen verlangsamen und ihre Verklumpung zu Konglomeraten einschränken. Beispiele für solche Wirkstoffe sind Ammoniumbituminosulfonat (helles sulfoniertes Schieferöl als Ersatz für den früher eingesetzten, heute in kosmetischen Shampoos verbotenen Steinkohleteer), Salicylsäure und kolloidaler Schwefel. Für eine Dauerbehandlung von Kopfschuppen reichen Shampoos mit Wirkstoffen dieser Art in der Regel jedoch nicht aus.
Dies gilt insbesondere dann, wenn das Jucken dazu führt, dass die Haut aufgekratzt wird. Trockene Haut kann auch mit bloßem Auge zu erkennen sein: Die betroffenen Areale können gerötet und schuppig wirken. Hautkrankheiten können sich zudem in Form von Flechten, Pusteln, Pickeln oder erhabenen Malen darstellen. Selten kommt es zu Blutungen aus der Haut.
Bei Hauterkrankungen in Form von Allergien könne vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, indem die Auslöser vermieden werden. So sollten z.B. sonnenempfindliche Menschen die Sonne meiden. Kommt man an der Arbeit mit hautreizenden Stoffen in Kontakt, sollten Handschuhe getragenen werden. Weiterhin können Allergietests gemacht werden, wenn die Auslöser für eine Hauterkrankung unbekannt sind.
Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.
L57 Hautveränderungen durch chronische Exposition gegenüber nichtionisierender Strahlung Aktinische Keratose, (Keratosis senilis, Keratosis solaris), Aktinisches Retikuloid, Cutis rhomboidalis nuchae, Poikilodermia reticularis (Poikilodermia reticularis Civatte), Cutis laxa senilis (senile Aktinische Elastose, Elastosis senilis), Strahlengranulom, Landmannshaut, Seemannshaut
Da eignen sich Anti-Schuppen-Shampoos. Die spülen überschüssiges Fett aus und enthalten zudem meist ein pilzhemmendes Mittel. Haften viele Schuppen in den Haaren, sollten Sie das Shampoo dreimal die Woche anwenden und jeweils einige Minuten einwirken lassen. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Anwendung sollte sich das Schuppenproblem deutlich gebessert haben. Dann reicht es aus, das spezielle Haarwaschmittel einmal pro Woche einzumassieren.
Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.

In den Fachbereich der Dermatologie fällt zusätzlich die Behandlung von Geschlechtskrankheiten. So behandeln Hautärzte auch Patienten mit AIDS, als Venerologen - das hat nichts mit Krampfadern zu tun, sondern bezeichnet die Lehre von den sexuell übertragbaren Krankheiten - auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut festsetzen, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie - das ist die Fachrichtung, die sich mit Gefäßen, also auch Krampfadern beschäftigt - mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.
Die Talgdrüsen auf der Haut produzieren Talg, auch Sebum genannt, um die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und Umwelteinflüssen zu schützen. Produzieren die Talgdrüsen zu viel Sebum, öffnet dies Keimen und Mikroorganismen Tür und Tor, um sich unkontrolliert zu vermehren. Nicht selten kann das auch dazu führen, dass sich Hefepilze auf dem Kopf ablagern und zu einer Produktion fettiger Schuppen führen.
Da eignen sich Anti-Schuppen-Shampoos. Die spülen überschüssiges Fett aus und enthalten zudem meist ein pilzhemmendes Mittel. Haften viele Schuppen in den Haaren, sollten Sie das Shampoo dreimal die Woche anwenden und jeweils einige Minuten einwirken lassen. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Anwendung sollte sich das Schuppenproblem deutlich gebessert haben. Dann reicht es aus, das spezielle Haarwaschmittel einmal pro Woche einzumassieren.
Die meisten Schuppen-Shampoos enthalten Wirkstoffe, die Pilze und Bakterien bekämpfen und die Zellteilung hemmen. Auf diese Weise kann insbesondere der lästige Juckreiz gezielt bekämpft werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schuppen-Shampoos als Kur über etwa vier Wochen anzuwenden. Wenn sich nach dieser Zeit kein Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen. Eventuell ist eine weiterführende, medikamentöse Therapie angezeigt.
Schlagen herkömmliche Mittel wie z. B. ein Anti-Schuppen-Shampoo nicht an, lohnt sich ein Gang zum Arzt. Denn hinter ein paar Schuppen kann auch etwas Ernsthaftes stecken. Die Haare können beginnen, auszufallen und es kann zu stärkeren Vernarbungen kommen. Wird dagegen längere Zeit nichts unternommen, bleiben die Haare dauerhaft weg. Verstärkter Juckreiz, nässende Stellen oder Pusteln auf der Kopfhaut sind klare Warnsignale, bei denen der Arzt aufgesucht werden sollte.
Trockene Haut, juckende Stellen oder gar Ekzeme – unter diesen unangenehmen Erscheinungen leiden Pflegekräfte oft. Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände ist das oberste Gebot in der Pflege, doch was euch und eure Patienten vor Krankheitserregern schützt, greift eure Hände an. Schädigungen der Haut sind eine der häufigsten Berufskrankheiten unter Pflegekräften und die Corona-Hygiene-Maßnahmen haben das Problem verstärkt. Darum solltet ihr jetzt ganz besonders darauf achten, eure Hände ausreichend zu schützen und zu pflegen. Dermatologin und Autorin Yael Adler ("Wir müssen reden, Frau Doktor!") klärt uns über die wichtigsten Fragen in Sachen Handpflege auf – und warum sie selbst auf Sheabutter schwört.

Charakteristisch ist zudem, dass die Knötchen häufig feine weiße Punkte oder ein feines Netz aus weißen Linien aufweisen.  Diese sogenannten "Wickham-Streifen" sind zum Teil jedoch so schwach ausgeprägt, dass sie lediglich mithilfe einer Lupe oder eines Auflichtmikroskops erkennbar sind. Häufig tritt die Hauterkrankung zuerst an den Innenseiten der Arme und Handgelenke auf, kann sich aber auch auf die Beine sowie den Rumpf und Genitalbereich ausbreiten.
Schuppen können unterschiedlich aussehen und beschaffen sein. Kleine Schuppen, die leicht vom Kopf auf die Kleidung rieseln, sind beispielsweise meist ein Zeichen für trockene Haut. Größere, fettige Schuppen, die gelblich glänzen und zunächst an der Kopfhaut haften bleiben, entstehen hingegen, wenn die Haut zu viel Fett bildet. Das ist etwa bei einem seborrhoischen Ekzem der Fall.

Zum ersten Mal verliebt, endlich mal abends ins Kino dürfen, bald vielleicht sogar ein eigenes Auto – Erwachsenwerden ist toll. Weniger "cool" allerdings sind die Pickel und Pusteln, die fast jeden Teenager plagen. Damit die Akne nicht allen Spaß verdirbt, ist die richtige Pflege und Behandlung angesagt. Hormonelle Umstellung sorgt für Pickel "Viele Jugendliche stört sehr der fettige Glanz ihrer Haut", berichtet Professor Dr. Christiane Bayerl, Wiesbaden. Diese Seborrhoe ist typisch, wenn hormonelle Umstellungen während der Pubertät neben vielen anderen Veränderungen auch die Talgproduktion der Haut aktivieren. Eine Hyperkeratose, das heißt übermäßige Verhornung der Talgdrüsen, kommt hinzu. Die Poren der Haut verstopfen, Mitesser – offene, schwarze oder geschlossene, weiße Komedonen – entstehen. Pickel, entzündliche Papeln oder eitrige Pusteln können sich entwickeln. Reinigung der Haut bei Akne "Ein gängiger Fehler ist jedoch eine aggressive Reinigung mit zuviel Seife oder gar alkoholhaltigem Gesichtswasser", warnt Bayerl. Dies strapaziert die Haut unnötig und schädigt den Säureschutzmantel, so dass die Haut anfälliger für Irritationen und Keime wird. Milde Syndets sollten bevorzugt werden. Die Dermatologin empfiehlt Produkte, die speziell für die junge, unreine Haut entwickelt wurden. "Sehr hilfreich sind sanfte Rubbel-Peelings, die außer Schmutz auch überschüssige Lipide, abgestorbene Hautschüppchen und Schweiß gründlich entfernen", erklärt Bayerl. "Dermokosmetische Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Fruchtsäuren lösen die Hornpfropfen und beugen der Bildung von Komedonen vor. Sehr praktisch sind Produkte, die als Peeling wie auch als Maske eingesetzt werden können." Bei frischen Pusteln darf kein Rubbel-Peeling erfolgen. Pflege der Haut und Behandlung der Akne Gepflegt werden sollte täglich mit feuchtigkeitsspendenden Öl-in-Wasser-Emulsionen, beispielsweise mit einem Hydrogel. Eine mattierende Tagescreme nimmt den unschönen Hautglanz. Ungünstig sind stark fetthaltige Cremes, beispielsweise mit Lanolin. Die Jugendlichen sollten auf Pflegeprodukte achten, die als "nicht komedogen" ausgewiesen sind. Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kamille oder Hamamelis pflegen nicht nur, sondern beruhigen die Haut und lindern Entzündungen. An Mitessern und Pickeln sollte man übrigens nicht selbst "herumdrücken" – das verschlimmert den Hautzustand nur und kann sogar zu Narbenbildung führen. "Besser ist eine regelmäßige manuelle Ausreinigung bei einer geschulten Kosmetikerin", rät Bayerl. Frühzeitig zum Hautarzt zur Behandlung Wer unter Akne leidet, sollte frühzeitig beim Dermatologen Rat suchen. "Wichtig ist ein individuelles Pflege- und Behandlungskonzept, das auf das Hautbild und die Bedürfnisse des jungen Patienten abgestimmt ist", betont Bayerl. Der Hautarzt wird eine Creme oder ein Gel mit einem geeigneten medizinischen Wirkstoff oder bei schwerem Verlauf auch ein Medikament zum Einnehmen verordnen. "Eine maßgeschneiderte Hautpflege kann die dermatologische Therapie dann unterstützen", ergänzt die Expertin. Hautarzt-Tipps zum Thema Akne "Gründlich Waschen beugt Akne vor" Wichtig ist nicht viel, sondern regelmäßig die richtige Pflege! Aggressive Reinigungsmittel können der Haut sogar schaden, zuviel Seife kann eine Akne verschlimmern. Spezielle Akne-Produkte bevorzugen. "Süßes und Saures ist verboten" Eine Akne wird durch keinerlei Diät beeinfusst. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sorgt allerdings für schöne Haut "von innen". "Sonne hilft gegen Pickel" Nein, zuviel UV-Licht verschlimmert sogar die Verhornung. Deshalb auf ausreichend Sonnenschutz achten, bevorzugt nicht-komedogene Präparate wie Hydrogele verwenden. Vorsicht: Manche Akne-Medikamente machen die Haut zusätzlich lichtempfindlich. "Bei Pickeln ist Schmusen tabu" Keineswegs, denn Akne ist für andere nicht ansteckend. mehr


Fleckiger Ausschlag, der sich nach und nach über den ganzen Körper ausbreitet sowie Grippesymptome sind die typischen Anzeichen für Röteln. Die Viruserkrankung dürfte es in Deutschland eigentlich kaum noch geben, da Kinder meist eine Dreifach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung) bekommen. Vor allem eine Rötelninfektion bei Schwangeren kann fatale Folgen haben. Sie führt zu Fehlbildungen des Ungeborenen. 
Eine vor allem bei Kindern häufige Form dieser Hauterkrankung ist die Miliaria cristallina, bei der die Schweißdrüsen verstopfen. Diese Hitzepickel treten meistens auf der Brust, in den Achselhöhlen oder an Schultern und Rücken auf. Sie sind in der Regel nicht entzündet und deshalb auch nicht gerötet. Sie sind aber mit Flüssigkeit gefüllt, die bei Berührung austreten kann.
Die Betroffenen leiden auch an einer verringerten Ästhetik und damit nicht selten an Minderwertigkeitskomplexen und einem verringerten Selbstwertgefühl. Durch die Hautkrankheiten kommt es daher nicht selten zu Depressionen. Die Haut wirkt trocken und kann von Papeln bedeckt sein. In der Regel führen Hautkrankheiten nicht zum Tode und verringern auch nicht die Lebenserwartung des Patienten. Sie können oft einfach behandelt werden, sodass es nicht zu besonderen Komplikationen kommt.
Tenside in Seifen und der in Desinfektionsmitteln enthaltene Alkohol entziehen der Haut körpereigene Fette und greifen ihren natürlichen Säureschutzmantel an. Die Folge: Die Haut an den Händen trocknet aus, schuppt womöglich, rötet sich, kann brennen oder gar rissig werden. Und: Schädliche Mikroorganismen können leichter in die Haut eindringen. Verwenden Sie deshalb eine milde Seife und cremen Sie Ihre Hände jetzt regelmäßig ein.
In ihrer Gesamtheit kommen Hauterkrankungen so häufig vor, dass sie zu den Volkskrankheiten gerechnet werden können. Von einer Schuppenflechte sind circa 2,5 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. An Neurodermitis hingegen leiden 3,5 Prozent; genauso viele, wie an der Nesselsucht. Ekzeme – die verschiedenen Formen haben können – kommen mit über acht Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung als Hautkrankheit am häufigsten vor.
Die meisten Schuppen-Shampoos enthalten Wirkstoffe, die Pilze und Bakterien bekämpfen und die Zellteilung hemmen. Auf diese Weise kann insbesondere der lästige Juckreiz gezielt bekämpft werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schuppen-Shampoos als Kur über etwa vier Wochen anzuwenden. Wenn sich nach dieser Zeit kein Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen. Eventuell ist eine weiterführende, medikamentöse Therapie angezeigt.
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