34% der Nicht-Anti-Schuppen-Shampoo-Verwender gaben an, dass sie den chemischen Wirkstoffen in Anti-Schuppen-Shampoos nicht vertrauen. Tatsächlich bekamen sogar 12% der Befragten von Anti-Schuppen-Shampoos noch mehr Schuppen. Hier traf also das verwendete Produkt nicht die Bedürfnisse der Kopfhaut. Bei 14% aller Teilnehmer, die kein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, hat eine vorherige Anwendung außerdem zu Juckreiz geführt. Vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Daten: Viele Anti-Schuppen-Shampoos sind zu aggressiv.
Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.
Gerade wenn Juckreiz und Rötungen der Haut zusätzlich zu den fettigen Schuppen auftreten, sollte ein Dermatologe die Ursache hierfür überprüfen. Denn: Fettige Schuppen sind gelegentlich Symptom einer seborrhoischen Dermatitis, auch seborrhoisches Ekzem genannt. Weil dieses Ekzem häufig von starkem Juckreiz begleitet wird, ist die Haut zusätzlich gefährdet. Durch kleine Wunden, die beim Kratzen entstehen, können Bakterien in die Haut eindringen und zu Entzündungen führen.
Bei Stielwarzen handelt es sich um ungefährliche, weiche Hautanhängsel, die häufig in der Leistengegend, unter den Achseln oder am Hals auftreten. Die Ursache für die stielartigen Hautwucherungen sind bislang unklar. Stielwarzen werden im Gegensatz zu "echten" Warzen nicht von Viren hervorgerufen und sind nicht ansteckend. Vor allem an den Augenlidern werden sie oft als störend empfunden. Das Bild zeigt die relativ unkomplizierte Entfernung von Fibromen am Augenlid eines älteren Mannes.
Schuppen auf der Kopfhaut sind normalerweise harmlos. Meist bekommt man das Problem bereits mit Anti-Schuppen-Shampoos oder speziellen Lotionen wieder in den Griff. Wer allerdings länger unter Schuppen leidet und diese selbst nicht los wird, sollte seine Kopfhaut von einem Dermatologen untersuchen lassen, um auszuschließen, dass die Schuppenbildung die Folge einer behandlungsbedürftigen Hautkrankheit ist.
Schuppen machen sich bemerkbar, wenn mit den Händen Haare oder Kopfhaut berührt werden. Auch beim Kämmen oder Bürsten fallen die kleinen weißen Hautschuppen, welche sich von der Kopfhaut lösen, auf. Bei Schuppen handelt es sich um abgestorbene Hautzellen. Meist handelt es sich um ein kosmetisches Problem, welches sich mit entsprechenden Pflegeprodukten lösen lässt.
Es ist es wichtig, der Haut Mikronährstoffe zur Verfügung zu stellen, die sie von innen heilen lassen. Dazu gehören Zink, Vitamin D, Selen und Omega 3-Fettsäuren. Gerade Frauen sollten darauf achten, dass sie keinen Eisenmangel haben. Die Schilddrüse sollte in Ordnung sein, nur dann hat man eine gesunde Haut. Wer Hautprobleme hat, sollte auch dies in Betracht ziehen. Eine gesunde Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle. Sie sollte Ballaststoffe enthalten, damit sich die richtigen Darmbakterien vermehren können. Probiotische Nahrungsmittel mit lebenden Kulturen wie zum Beispiel unpasteurisiertes Sauerkraut, Kimchi und griechischer Joghurt helfen, die Hautabwehr zu verbessern. Die Darmbakterien bilden Vitamine für die Haut, vor allem B-Vitamine und sind an der Botenstoffbildung beteiligt. Bei Neurodermitis hilft eine gesunde Darmflora zum Beispiel sehr gut und auch bei strapazierten Händen kann sie einen günstigen Effekt haben.
Solch eine Blutung kann diverse Ursachen haben, auch völlig harmlose, wenn zum Beispiel an trockener Haut stark gekratzt worden ist. Gerade bei starker Neurodermitis bei Kindern ist dies manchmal der Fall. Bluten aber Muttermale oder auch andere Hautstellen ohne ersichtlichen Grund, ist dies immer ein Warnzeichen für eine vielleicht bösartige Erkrankung der Haut.
Schuppen (mediz.: Squama) rieseln bei vielen Menschen auf die Schultern. Meist sind sie harmlos und lassen sich oft mit Anti-Schuppen-Shampoos, Lotionen und Tonika für die Kopfhaut beseitigen. Nicht immer aber sind Schuppen ein rein kosmetisches Problem - sie können auch eine Begleiterscheinung von Hautkrankheiten sein, die ärztlich behandelt werden sollten. Lesen Sie hier alles Wichtige rund um das Thema: Woher kommen Schuppen? Was sind die möglichen Ursachen? Welche Mittel helfen gegen die lästigen Schuppen? Wann ist ein Arztbesuch ratsam?
×