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Die Behandlung dieser Hautkrankheiten erfolgt durch eine geeignete Basispflege mit speziellen, fetthaltigen Waschlotionen sowie das Auftragen von Salben, welche die Entzündung und den Juckreiz eindämmen. Bei schwereren Hauterkrankungen reicht dies aber oft nicht zur Linderung der Beschwerden aus. In diesen Fällen können auch zusätzlich Arzneien, meist in Tablettenform, verschrieben werden.
Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.
Besonders häufig ist die Haut an den Händen rau. Wenn Kälte oder mechanische Beanspruchung die Haut an den Händen strapaziert, wird sie schnell trocken und spröde. Auch häufiges Händewaschen setzt der Haut an den Fingern zu. Jetzt kommt es auf konsequente Pflege an. Sobald sich die Haut entzündet, nässt oder sogar unangenehm zu riechen beginnt, muss ein Arzt aufgesucht werden, da sich dann Bakterien oder andere Krankheitserreger auf der Haut angesiedelt haben.
L57 Hautveränderungen durch chronische Exposition gegenüber nichtionisierender Strahlung Aktinische Keratose, (Keratosis senilis, Keratosis solaris), Aktinisches Retikuloid, Cutis rhomboidalis nuchae, Poikilodermia reticularis (Poikilodermia reticularis Civatte), Cutis laxa senilis (senile Aktinische Elastose, Elastosis senilis), Strahlengranulom, Landmannshaut, Seemannshaut
Es können Pollen und Milben sein oder eine bloße Berührung mit einem Stoff wie Nickel, etwa in Modeschmuck – und schon reagiert die Haut über. Eine (Kontakt-)Allergie findet im Körper statt, wenn das Immunsystem gegen einen Fremdstoff überreagiert. Oftmals kommt es dabei zu einer lokalen Rötungs- und Schwellungsreaktion am Eintrittsort des Allergens.

Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
Eine Störung des schützenden Lipidfilms kann verschiedene Ursachen haben. Viele Menschen beobachten, dass sie nicht das ganze Jahr über unter trockener Kopfhaut leiden. Manchen macht Heizungsluft zu schaffen, die sehr trocken ist und in den kalten Jahreszeiten nicht nur die Schleimhäute, sondern auch die Haut vor Herausforderungen stellt. Wieder andere vertragen keine Hitze oder direkte Sonneneinstrahlung im Sommer. Auch Kälte kann bei sensiblen Personen zu einer Störung der Hautflora führen.
Ein Anzeichen für Hautpilz können auch helle Flecken sein, die sich vor allem im Sommer auf gebräunter Haut bemerkbar machen. In den sonnenarmen Monaten des Jahres erscheinen die Flecken durch Hautpilz dagegen eher bräunlich. Oft stecken aber auch harmlose Pigmentstörungen hinter den Hautflecken. Den Unterschied erkennt man meist daran, dass Pigmentflecken nicht schuppen, wenn man sie fest reibt, Hautstellen mit Pilzbefall dagegen schon.
Die Infektionskrankheit Gürtelrose, ausgelöst durch das Varizella-Zoster-Virus, wird häufig zunächst für eine Hautkrankheit gehalten. Sie zeigt sich mit ganz unterschiedlichen Symptomen. Neben Fieber und allgemeiner Abgeschlagenheit treten brennende und stechende Schmerzen auf. Den typischen, gefüllten Bläschen auf der Haut gehen oftmals juckende Ausschläge voraus Diese treten gehäuft an einer Stelle auf.
Bei einer Neurodermitis entsteht ein intensiver Juckreiz, der sich durch Kratzen nicht beseitigen lässt. Die Haut wird aufgrund fehlender Hautfette zunehmend trocken und rau. Es kommt zur Schuppenbildung. Linderung der nicht heilbaren Neurodermitis versprechen entzündungshemmende Mittel. Salben und Cremes mit einem hohen Fettgehalt wirken Juckreiz stillend.
Bei dieser Primäreffloreszenz handelt es sich in beiden Fällen um eine intra- oder subdermale Flüssigkeitsansammlung. Der Unterschied besteht in der der Größe. Ein Bläschen ist bis zu 5 mm groß. Ab einer Größe von 5mm und mehr spricht man von einer Blase. Bei einer oberflächlichen Lokalisation besteht ein schlaffes, leicht verletzliches Blasendach. Befindet sich das Bläschen bzw. die Blase subepidermal ist das Blasendach fest und gespannt. Sowohl Bläschen als auch Blasen können in anderen Effloreszenzen entstehen. Der Inhalt kann serös (aus Serum bestehend) oder hämorrhagisch (blutig) sein, was hinweisgebend für eine Diagnose ist.

Bei einem Ekzem, häufig auch "Dermatisis" genannt, handelt es sich ganz allgemein um eine entzündliche Hautveränderung. Das Leitsymptom bei einem Ekzem ist in der Regel Juckreiz. Die Entzündungen der Haut können diagnostisch allgemein nach Ursache, Erscheinungsbild und Lokalisation genauer differenziert werden. Das Bild zeigt ein Ekzem mit Eiter und Krustenbildung am Bein eines Mannes. Entzündliche Hautveränderungen sollten immer ärztlich abgeklärt werden.


Bei der Hautkrankheit Vitiligo können die dafür zuständigen Hautzellen (Melanozyten) an bestimmten Stellen keine Pigmente bilden. Dadurch entstehen weiße, unpigmentierte Flecken auf der Haut, die sich von den pigmentierten Bereichen abgrenzen. Vitiligo entsteht meist als erstes an Händen und Füßen, kann sich aber über den gesamten Körper ausbreiten.
Das Bild zeigt eine Wunde infolge einer myxoiden Zyste. Dabei handelt es sich um eine gutartige, hautfarbene Gewebeansammlung unter der Haut an Finger oder Zehen in der Nähe eines Nagels. Die Hautveränderungen treten vermehrt bei Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren auf. In der Regel verursachen myxoide Zysten keine Schmerzen. Sie müssen nicht behandelt, können aber entfernt werden.

Beim mongolischen Fleck, auch "Mongolenfleck" oder medizinisch "dermale Melanozytose" genannt, handelt es sich um eine unregelmäßige Ansammlung mehrerer bläulicher Muttermale bei Babys und Kindern. Die Flecken sind oft großflächig und treten gewöhnlich an Rücken, Gesäß oder an den Schultern auf. Meist entwachsen die ungefährlichen blauen Pigmentierungen, wenn das Kind größer wird.
Trockene Schuppen:Die trockenen, weißen Schuppen entstehen überwiegend durch trockene Kopfhaut, Heizungsluft im Winter, austrocknende Shampoos und Pflegemittel, Föhnen oder heißes, trockenes Klima. Hiervon sind Frauen genauso häufig betroffen wie Männer. Auch bei bestimmten Erkrankungen kommt es zu trockenen Schuppen, zum Beispiel bei der Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris).
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