Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.

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Eingerissene Mundwinkel nennen Mediziner auch Mundwinkelrhagaden. Rhagaden sind kleine spaltartige Hauteinrisse, die sehr unangenehm und schmerzhaft sein können. Meistens ist die Ursache harmlos, beispielsweise eine Überbeanspruchung der Haut oder Feuchtigkeitsmangel. Rhagaden können aber auch eine Begleiterscheinung bei Neurodermitis sein oder durch einen Vitaminmangel sowie Infektionen entstehen. Was hilft, sehen Sie in dieser Bildergalerie!
Schlagen herkömmliche Mittel wie z. B. ein Anti-Schuppen-Shampoo nicht an, lohnt sich ein Gang zum Arzt. Denn hinter ein paar Schuppen kann auch etwas Ernsthaftes stecken. Die Haare können beginnen, auszufallen und es kann zu stärkeren Vernarbungen kommen. Wird dagegen längere Zeit nichts unternommen, bleiben die Haare dauerhaft weg. Verstärkter Juckreiz, nässende Stellen oder Pusteln auf der Kopfhaut sind klare Warnsignale, bei denen der Arzt aufgesucht werden sollte.

Bei der Behandlung werden sowohl Medikamente als auch Cremes und Salben eingesetzt. Diese beruhigen die Haut und bekämpfen die Hautkrankheiten. In der Regel wirkt sich auch eine gute Hygiene positiv auf diese Beschwerden aus und kann das Risiko von Hautkrankheiten von Grund auf minimieren. In schwerwiegenden Fällen kann auch eine Bestrahlung oder Chemotherapie notwendig sein, um diese Krankheiten langfristig zu heilen.
Viele Hautkrankheiten machen auf sich aufmerksam, weil die Haut an der Stelle anders aussieht als gesunde Haut. Man spricht auch von den sogenannten "Effloreszenzen". Dabei unterscheidet man die Primäreffloreszenzen wie zum Beispiel Fleck (Macula), Knötchen (Papel), Eiterknötchen (Pustel), Quaddel (Urtica), Knoten (Nodus) oder Plaque von den Sekundäreffloreszenzen wie zum Beispiel Kruste, Risse (Fissur, Rhagade), Hautschuppen(Squama), Ulcus. Manche dieser Effloreszenzen sind ansonsten nicht auffällig, andere hingegen verursachen auch starkes Missempfinden (Juckreiz, Brennen, Schmerzen).
Grundsätzlich beschleunigt die Haut ihr Wachstum, um Krankheitserreger loszuwerden und sich vor schädlichen Einflüssen wie Trockenheit zu schützen. Es handelt sich also um einen Abwehrmechanismus: Indem die Haut mehr neue Zellen nachproduziert und ihre oberste Schicht schneller abwirft, versucht sie, die Gefahr schnellstmöglich vom Körper zu entfernen.
Bei Papeln (Papula, Knötchen) handelt es sich um eine umschriebene Substanzvermehrung in der Dermis oder auch Epidermis. Bei der Vermehrung in der Epidermis nehmen die sogenannten Keratinozyten zu. In der Dermis kann es sich um ein entzündliches Infiltrat, Einlagerung von Substanzen oder um eine reaktive bzw. neoplastische Gewebsvermehrung handeln. Papeln haben ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Dies kann sowohl eine glatte als auch raue Oberfläche aufweisen, hautfarben sein oder rot bis braunschwarz gefärbt.

Wenn man von Patient zu Patient eilt und keinen nennenswerten Schmutz an den Händen hat, dann ist die Desinfektion gut. Sie verhindert die Übertragung von Infektionskrankheiten. Insbesondere wenn mit einem Rückfetter gearbeitet wird, ist das noch relativ schonend und nicht ganz so stark austrocknend wie mit einer reinen alkoholischen Grundlage. Im Alltag ist eine Desinfektion eigentlich niemals nötig, nur im Berufsleben. Waschen sollte man die Hände nach dem Toilettengang, vor dem Essen, nach öffentlichen Verkehrsmitteln und bei starken Verschmutzungen bei der Arbeit.
Bei Milchschorf, von Ärzten auch als "Kopfgneis" bezeichnet, handelt es sich um ein schuppendes, verkrustetes Ekzem bei Babys. Die Hautkrankheit ist die Erstmanifestation von Neurodermitis bei Babys und tritt vor allem am Kopf und im Gesicht auf. Ist Ihr Kind betroffen, sollten Sie den Milchschorf keinesfalls entfernen. Hindern Sie das Kind besser daran, sich zu Kratzen, zum Beispiel mit Fäustlingen.

Es können Pollen und Milben sein oder eine bloße Berührung mit einem Stoff wie Nickel, etwa in Modeschmuck – und schon reagiert die Haut über. Eine (Kontakt-)Allergie findet im Körper statt, wenn das Immunsystem gegen einen Fremdstoff überreagiert. Oftmals kommt es dabei zu einer lokalen Rötungs- und Schwellungsreaktion am Eintrittsort des Allergens.

In der Regel kann es bei Hautkrankheiten zu verschiedenen Beschwerden und Komplikationen kommen. Eine allgemeine Vorhersage ist aus diesem Grund nicht möglich und in der Regel auch nicht sinnvoll. Allerdings wirken sich die Hautkrankheiten in jedem Fall negativ auf die Lebensqualität des Patienten aus. In den meisten Fällen kommt es dabei zu Schmerzen, Juckreizen oder zu Rötungen.
Neurodermitis sollte unbedingt durch einen auf Hautkrankheiten spezialisierten Facharzt der Dermatologie (Hautarzt) untersucht werden. In erster Linie besteht die Therapie in der konsequenten und korrekten Pflege der Haut. Pflegeprodukte mit Glycerin und Harnstoff unterstützen die natürliche Hautbarriere. Essenziell ist auch das Vermeiden von Trigger (Auslöser) Faktoren. Des Weiteren kommen zur Behandlung verschreibungspflichtiges Kortison und Immunsuppressiva zum Einsatz.
Charakteristisch ist zudem, dass die Knötchen häufig feine weiße Punkte oder ein feines Netz aus weißen Linien aufweisen.  Diese sogenannten "Wickham-Streifen" sind zum Teil jedoch so schwach ausgeprägt, dass sie lediglich mithilfe einer Lupe oder eines Auflichtmikroskops erkennbar sind. Häufig tritt die Hauterkrankung zuerst an den Innenseiten der Arme und Handgelenke auf, kann sich aber auch auf die Beine sowie den Rumpf und Genitalbereich ausbreiten.

Ein weit verbreitetes Problem sind die zahlreichen Formen der Akne, die schon lange nicht mehr nur Teenager plagen. Wer an Akne leidet sollte alle komedogenen Hautpflegeprodukte, einschließlich dekorativer Kosmetika, aus dem Badezimmer verbannen. In Apotheken und im Fachhandel gibt es spezielle Produkte für Aknepatienten, die als "nicht-komedogen" gekennzeichnet sind.

Es juckt, brennt, ist rot und heiß: Unsere Haut verteidigt unseren Körper täglich vor den Angriffen von außen. Aggressive Lichtstrahlen, Wasserverlust sowie Bakterien und Viren setzen ihr zu, doch nicht immer sind Veränderungen der Haut einfach zu beurteilen. Die folgenden Bilder helfen Ihnen bei der Suche nach den Ursachen von Hautveränderungen und lassen Sie so den selbst diagnostizierten Befund besser einordnen.

Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.

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