Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.

Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.
Aphthen (häufig falsch geschrieben als "Aphten") sind schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut, des Zahnfleisches, der Lippen oder der Zunge. Sie treten als weiße, scharf rot umrandete Bläschen auf, die bei Berührung äußerst schmerzhaft sein können. Aphthen sind deshalb oft störend beim Essen oder Sprechen. In der Regel sind sie nur wenige Millimeter groß, in Ausnahmefällen können sie aber sogar einige Zentimeter groß werden.

Sehr häufig zu beobachten sind auch Hauterkrankungen, die die Folge einer Kontaktallergie oder einer Lebensmittelunverträglichkeit sind. Sofern das Allergen nicht bekannt ist, kann der Betroffene durch das führen eines Tagebuchs herausfinden, ob ein statistischer Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Allergie und bestimmten Verhaltensweisen besteht.
Bei Milchschorf, von Ärzten auch als "Kopfgneis" bezeichnet, handelt es sich um ein schuppendes, verkrustetes Ekzem bei Babys. Die Hautkrankheit ist die Erstmanifestation von Neurodermitis bei Babys und tritt vor allem am Kopf und im Gesicht auf. Ist Ihr Kind betroffen, sollten Sie den Milchschorf keinesfalls entfernen. Hindern Sie das Kind besser daran, sich zu Kratzen, zum Beispiel mit Fäustlingen.

Hormonschwankungen: Die Talgproduktion wird durch Hormone beeinflusst und kann zum Beispiel in der Pubertät zum lästigen Problem werden. Die Haut wird fettig, was die Bildung von Mitessern und Pickeln sowie von gelben, festsitzenden Schuppen auf der Kopfhaut fördert. Trockene Schuppen sind dagegen oft ein Begleitsymptom der Wechseljahre bei Frauen.
Mehrere Ursachen können dabei auch als Auslöser zusammen auftreten. Oftmals ist auch die Veranlagung des Menschen die Ursache für eine Hauterkrankung wie bei der Schuppenflechte oder der Neurodermitis. Die Auslöser können auch durch Stress oder ungesunde Ernährung, sprich einer ungesunden Lebensweise, verstärkt werden. Bei vielen Hauterkrankungen kann man aber immer noch keine genaue Ursache festlegen.
Die Behandlung dieser Hautkrankheiten erfolgt durch eine geeignete Basispflege mit speziellen, fetthaltigen Waschlotionen sowie das Auftragen von Salben, welche die Entzündung und den Juckreiz eindämmen. Bei schwereren Hauterkrankungen reicht dies aber oft nicht zur Linderung der Beschwerden aus. In diesen Fällen können auch zusätzlich Arzneien, meist in Tablettenform, verschrieben werden.

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Dellwarzen sind harmlose Hautknötchen, die via Schmierinfektion übertragen werden. Genau genommen sind Dellwarzen keine "echten" Warzen, da sie nicht durch HPV- sondern durch Pockenviren verursacht werden. Es gibt eine medikamentöse Therapie, häufig verschwinden die Warzen aber auch von selbst wieder. Eine chirurgische Entfernung ist nur in den seltensten Fällen angebracht.
Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.
Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Wenn man von Patient zu Patient eilt und keinen nennenswerten Schmutz an den Händen hat, dann ist die Desinfektion gut. Sie verhindert die Übertragung von Infektionskrankheiten. Insbesondere wenn mit einem Rückfetter gearbeitet wird, ist das noch relativ schonend und nicht ganz so stark austrocknend wie mit einer reinen alkoholischen Grundlage. Im Alltag ist eine Desinfektion eigentlich niemals nötig, nur im Berufsleben. Waschen sollte man die Hände nach dem Toilettengang, vor dem Essen, nach öffentlichen Verkehrsmitteln und bei starken Verschmutzungen bei der Arbeit.

Die Maßnahmen einer Nachsorge hängen bei Hautkrankheiten in der Regel sehr stark von der genauen Krankheit ab, sodass dabei in der Regel keine allgemeine Voraussage erfolgen kann. Alle Hautkrankheiten müssen jedoch in erster Linie von einem Arzt untersucht und behandelt werden, damit es nicht zu weiteren Komplikationen oder Beschwerden kommt. Je früher diese Krankheit von einem Arzt erkannt und behandelt wird, desto besser ist auch der weitere Verlauf, weswegen der Betroffene schon bei den ersten Symptomen und Anzeichen einen Arzt aufsuchen sollte.

Es gibt einige unterschiedliche Arten von Pilzen, die Hautpilze verursachen können, sodass ein Erkennen dieser Hautkrankheit anhand von Bildern nicht immer eindeutig möglich ist. Für viele Hautpilzarten typische Symptome sind jedoch runde, gerötete Hautstellen, die einige Zentimeter groß werden können. Vor allem am Rand dieser Hautstellen bilden sich zudem Schuppen.


Malassezia furfur: Der Hefepilz gehört zur normalen Hautflora und ernährt sich besonders von Fettsäuren in talghaltiger Haut. Steigt die Talgproduktion der Kopfhaut, kann sein Wachstum sprunghaft ansteigen und Entzündungen verursachen. Juckende Kopfhaut und fettige Schuppen sind typische Symptome dafür. An den aufgekratzten Hautstellen können sich außerdem Bakterien einnisten.
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