Das Bild zeigt eine Wunde infolge einer myxoiden Zyste. Dabei handelt es sich um eine gutartige, hautfarbene Gewebeansammlung unter der Haut an Finger oder Zehen in der Nähe eines Nagels. Die Hautveränderungen treten vermehrt bei Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren auf. In der Regel verursachen myxoide Zysten keine Schmerzen. Sie müssen nicht behandelt, können aber entfernt werden.
Eingerissene Mundwinkel nennen Mediziner auch Mundwinkelrhagaden. Rhagaden sind kleine spaltartige Hauteinrisse, die sehr unangenehm und schmerzhaft sein können. Meistens ist die Ursache harmlos, beispielsweise eine Überbeanspruchung der Haut oder Feuchtigkeitsmangel. Rhagaden können aber auch eine Begleiterscheinung bei Neurodermitis sein oder durch einen Vitaminmangel sowie Infektionen entstehen. Was hilft, sehen Sie in dieser Bildergalerie!
Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.

Hautkrankheiten können für den Menschen sehr unangenehm sein, denn die Haut ist der Spiegel unserer Seele und sie ist unser größtes Organ. Bei Erwachsenen beträgt die durchschnittliche Fläche etwa 1,8 m². Unsere Haut schützt uns vor Krankheitserregern, sie ist ein wichtiges Sinnesorgan und regelt unsere Körpertemperatur. Entsprechend vielfältig sind ihre Krankheiten. Im in diesem Artikel werden acht der häufigsten Hautkrankheiten mit Bildern aufgezeigt und beschrieben.
Die meisten Schuppen-Shampoos enthalten Wirkstoffe, die Pilze und Bakterien bekämpfen und die Zellteilung hemmen. Auf diese Weise kann insbesondere der lästige Juckreiz gezielt bekämpft werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schuppen-Shampoos als Kur über etwa vier Wochen anzuwenden. Wenn sich nach dieser Zeit kein Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen. Eventuell ist eine weiterführende, medikamentöse Therapie angezeigt.
Baumwollhandschuhe empfehlen Hautärzte, wenn sie nachts eine Creme- oder Salbentherapie verordnen und möchten, dass die Creme länger auf der Haut bleibt und nicht in die Bettdecke geschmiert wird. Was ich allerdings ganz schön quälend finde. Auch hier rate ich zu Sheabutter, weil ihr Film lange auf der Haut verbleibt. Es gibt professionelle Pfleger und Mediziner, die Baumwollhandschuhe unter den anderen Handschuhen tragen. Das ist ganz gut, um Feuchtigkeitsstau zu begegnen, aber der Nachteil ist, dass man natürlich nicht mehr so viel Fingerspitzengefühl hat.
Quaddeln können sich punkt-, knopf- oder plateauartig von der Haut erheben. Oft haben sie ihre Ursache in Hautverletzungen oder -irritationen, etwa durch Insektenstiche, Kratzen oder Berühren von giftigen Pflanzen. Quaddeln können jedoch auch Anzeichen von Allergien oder Nesselsucht (Urtikaria) sein. Letztere geht typischerweise auch mit Pusteln und Juckreiz einher.

Bei Papeln (Papula, Knötchen) handelt es sich um eine umschriebene Substanzvermehrung in der Dermis oder auch Epidermis. Bei der Vermehrung in der Epidermis nehmen die sogenannten Keratinozyten zu. In der Dermis kann es sich um ein entzündliches Infiltrat, Einlagerung von Substanzen oder um eine reaktive bzw. neoplastische Gewebsvermehrung handeln. Papeln haben ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Dies kann sowohl eine glatte als auch raue Oberfläche aufweisen, hautfarben sein oder rot bis braunschwarz gefärbt.


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Tenside in Seifen und der in Desinfektionsmitteln enthaltene Alkohol entziehen der Haut körpereigene Fette und greifen ihren natürlichen Säureschutzmantel an. Die Folge: Die Haut an den Händen trocknet aus, schuppt womöglich, rötet sich, kann brennen oder gar rissig werden. Und: Schädliche Mikroorganismen können leichter in die Haut eindringen. Verwenden Sie deshalb eine milde Seife und cremen Sie Ihre Hände jetzt regelmäßig ein.
Anti-Schuppen-Shampoos, die Hornbildungen behindern: Vor allem zu Beginn der Behandlung können auch Shampoos mit Wirkstoffen eingesetzt werden, die die Bildung der Hornzellen verlangsamen und ihre Verklumpung zu Konglomeraten einschränken. Beispiele für solche Wirkstoffe sind Ammoniumbituminosulfonat (helles sulfoniertes Schieferöl als Ersatz für den früher eingesetzten, heute in kosmetischen Shampoos verbotenen Steinkohleteer), Salicylsäure und kolloidaler Schwefel. Für eine Dauerbehandlung von Kopfschuppen reichen Shampoos mit Wirkstoffen dieser Art in der Regel jedoch nicht aus.
Dies gilt insbesondere dann, wenn das Jucken dazu führt, dass die Haut aufgekratzt wird. Trockene Haut kann auch mit bloßem Auge zu erkennen sein: Die betroffenen Areale können gerötet und schuppig wirken. Hautkrankheiten können sich zudem in Form von Flechten, Pusteln, Pickeln oder erhabenen Malen darstellen. Selten kommt es zu Blutungen aus der Haut.
Die Hauterkrankung Akne inversa führt wie die insbesondere bei Jugendlichen verbreitete "Pickelerkrankung" Akne zu schmerzhaften und entzündlichen Hautveränderungen mit Abszessen und Fisteln. Die "Inversa"-Variante tritt jedoch nicht im Gesicht, sondern vornehmlich im Achsel-, Leisten-, Genital- und Steißbeinbereich auf. Alles über Ursachen, Verlauf und Therapie erfahren Sie hier. mehr
Da einige Hautkrankheiten ansteckend sind, sollte der Kontakt zu anderen Menschen vermieden werden. Auch ein hoher Standard der Hygiene kann sich positiv auf den Verlauf von solchen Krankheiten auswirken. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung dieser Krankheiten durch die Anwendung von Cremes oder Salben und durch die Einnahme von Medikamenten.
Bei zu langer und intensiver Sonneneinstrahlung ist die Haut schnell überfordert. Irgendwann reicht der natürliche Schutzmechanismus der Haut  nicht mehr aus – vor allem, wenn kein Sonnenschutzaufgetragen wurde. Sonnenbrand ist die gesundheitsschädigende Folge. Vor allem im Kindesalter ist Sonnenbrand unbedingt zu vermeiden, um das Hautkrebs-Risiko nicht unnötig in die Höhe zu treiben!
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Im schlimmsten Fall bleibt beim diabetischen Fußsyndrom nur eine Amputation als letzter Ausweg. Um das zu verhindern, sollten Diabetiker regelmäßig selbst ihre Füße auf Wunden hin untersuchen. Falls sie selbst nicht dazu in der Lage sind, sollten sie Angehörige um Hilfe bitten oder besser noch spezialisierte diabetische Fußzentren aufsuchen, die Kontrolluntersuchungen in regelmäßigen Abständen anbieten. Weitere Bilder zum diabetischen Fußsyndrom finden Sie hier.
Hühneraugen bestehen aus verdickter Hornhaut. Sie bilden sich vor allem an Stellen, die häufiger Belastung oder Reibung ausgesetzt sind, also beispielsweise an der Fußsohle, den Zehen oder den Handflächen. Wachsen Hühneraugen bis in die unteren Hautschichten hinein, können sie bei Druck Schmerzen verursachen. Hühneraugen ähneln äußerlich stark Dornwarzen. Letztere weisen jedoch oft kleine, dunkle Punkte auf, die durch leichte Einblutungen entstehen.
Miliaria (auch Schweißfriesel, Hitzepickel, Febris miliaris, Schweißbläschen oder Schwitzbläschen genannt), entsteht durch starkes Schwitzen bei großer Hitze. Der meist juckenden Hautausschlag zeigt sich in kleinen, roten Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Um eine Miliaria wieder loszuwerden, empfiehlt sich das Tragen lockerer, luftiger Kleidung. Bei starkem Juckreiz können juckreizstillende Medikamente sinnvoll sein.

Ein Anzeichen für Hautpilz können auch helle Flecken sein, die sich vor allem im Sommer auf gebräunter Haut bemerkbar machen. In den sonnenarmen Monaten des Jahres erscheinen die Flecken durch Hautpilz dagegen eher bräunlich. Oft stecken aber auch harmlose Pigmentstörungen hinter den Hautflecken. Den Unterschied erkennt man meist daran, dass Pigmentflecken nicht schuppen, wenn man sie fest reibt, Hautstellen mit Pilzbefall dagegen schon.
Ein Ekzem an sich ist grundsätzlich nicht ansteckend. Es kann jedoch zu einem Befall mit Krankheitserregern wie Pilzen, Viren oder Bakterien kommen – dann ist ein Ekzem infektiös und Hautkontakt sollte vermieden werden. Deshalb gilt auch, dass alle Hauterkrankungen, die bakteriellen Ursprungs sind – dazu zählen zum Beispiel Wundrose oder Eiterflechte – im hohen Maße ansteckend sind. Es ist also Vorsicht im Umgang mit Betroffenen geboten, damit diese Hauterkrankungen nach einem Kontakt nicht übertragen werden.

Kopfschuppen können aber auch bei Neurodermitis und Psoriasis oder als Folge von Quecksilbervergiftungen durch Dentalmaterialien auftreten. Als erwartbare Komplikation einer Schuppenflechte oder eines Kontaktekzems gehören Kopfschuppen in die Hand eines Dermatologen. Er kann die Ursache der verschlimmerten Symptome ermitteln und dann eine gezielte Behandlung einleiten. Amalgambedingte Folgeschäden sind gegebenenfalls vom Umweltmediziner durch Entgiftungsmaßnahmen zu behandeln.

Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Hühneraugen bestehen aus verdickter Hornhaut. Sie bilden sich vor allem an Stellen, die häufiger Belastung oder Reibung ausgesetzt sind, also beispielsweise an der Fußsohle, den Zehen oder den Handflächen. Wachsen Hühneraugen bis in die unteren Hautschichten hinein, können sie bei Druck Schmerzen verursachen. Hühneraugen ähneln äußerlich stark Dornwarzen. Letztere weisen jedoch oft kleine, dunkle Punkte auf, die durch leichte Einblutungen entstehen.

Ähnliche Symptome zur Neurodermitis weist die Hautkrankheit Nesselsucht auf. Im Unterschied zu dieser, die vererbbar ist, wird die Urtikaria – so der medizinische Fachbegriff der Nesselsucht – meist durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Kommt die Haut mit bestimmten allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) in Berührung, die sich beispielsweise in Nahrungsmitteln oder Medikamenten befinden, reagiert sie überempfindlich und bildet einen bläschenförmigen Hautausschlag (Quaddeln). Verantwortlich für diese Reaktion sind Entzündungszellen, die entzündungsfördernde Botenstoffe – unter anderem Histamin – ausschütten.

Hautkrankheiten (Dermatosen) äußern sich durch zahlreiche, unterschiedliche Symptome. Je nach Ursache zeigen sich die ersten Anzeichen einer Hautkrankheit bereits in einem sehr frühen Stadium. Hierbei spricht man von den sogenannten Primäreffloreszenzen. Somit ist ein erstes Einschätzen, um welche Dermatose es sich denn handeln könnte, möglich. Gerade wenn es sich um wiederkehrende Anzeichen handelt, ist man in der Lage entsprechend darauf zu reagieren. Entweder hat man bei einer bereits diagnostizierten Hauterkrankung die Möglichkeit diese angemessen selbst zu behandeln – sofern Medikamente vorhanden sind. Oder aber ein Arztbesuch ist unumgänglich, wenn die Anzeichen zum ersten Mal auftreten und deren Ursache erst geklärt werden muss.
Bei Hauterkrankungen in Form von Allergien könne vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, indem die Auslöser vermieden werden. So sollten z.B. sonnenempfindliche Menschen die Sonne meiden. Kommt man an der Arbeit mit hautreizenden Stoffen in Kontakt, sollten Handschuhe getragenen werden. Weiterhin können Allergietests gemacht werden, wenn die Auslöser für eine Hauterkrankung unbekannt sind.

Seborrhoische Dermatitis (Seborrhoisches Ekzem): Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch), sie bildet übermäßig viel Talg und speichert viel Feuchtigkeit durch eine verstärkte Schweißproduktion. Sie ist außerdem entzündet und gerötet. Ausgelöst wird das seborrhoische Ekzem vermutlich durch Malassezia-Hefen. Bei diesen handelt es sich um Mikroorganismen, die zur normalen Hautflora gehören und vor allem die talgdrüsenreichen Areale des menschlichen Körpers besiedeln, zu denen auch die Kopf- und Gesichtshaut gehören. Wissenschaftlich noch ungeklärt ist, ob beim seborrhoischen Ekzem die Malassezia-Hefen die Haut verstärkt besiedeln, ob die Keime vermehrt Gifte produzieren oder ob das Immunsystem in ungewöhnlicher Weise auf die Mikroorganismen reagiert und so die Entzündungen verursacht.
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