Bei der Hautkrankheit Vitiligo können die dafür zuständigen Hautzellen (Melanozyten) an bestimmten Stellen keine Pigmente bilden. Dadurch entstehen weiße, unpigmentierte Flecken auf der Haut, die sich von den pigmentierten Bereichen abgrenzen. Vitiligo entsteht meist als erstes an Händen und Füßen, kann sich aber über den gesamten Körper ausbreiten.

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Als Beispiel kann mit den Wirkstoffen Piroctone Olamine und Zinc Pyrithione der Malassezia-Pilz bekämpft werden. Dieser Hefepilz bevorzugt ein talgreiches Milieu, das er vor allem auf einer fettigen Kopfhaut findet. Gelegentlich haben Betroffene den Hefepilz auch im Gesicht oder im Nacken. Wenngleich der Malassezia-Pilz nicht schädigend ist, stören Optik und Juckreiz die Betroffenen meist sehr.
Immer, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann, entstehen die kleinen sekretgefüllten Bläschen an der Lippe: Bei handelt es sich um eine periorale Infektion, also einen Virenbefall rund um den Mund. Die Viren sitzen oftmals auf schlecht gespülten Gläsern oder Besteck. Schwächen Stress oder schlechte Ernährung unser Immunsystem, kann sich der Lippenherpes erst ansiedeln.

Hier geht es darum, dass man die auf der Flasche angegebene Einwirkzeit beachtet, also etwa 30 Sekunden, damit auch alle Keime absterben. Es ist besser, wenn man erst wäscht und dann desinfiziert, weil durch die alkoholischen Lösungen die Hautbarriere massiv aufgeweicht wird und die Fette herausgelöst werden. Wenn man danach noch mit Wasser und Seife rangeht, wäscht man die Fette fort.
Typische Auslöser von Schuppen gilt es zu vermeiden. Dazu zählen starke Sonneneinstrahlung, heißes Föhnen und eine einseitige Ernährung. Werden die Haare regelmäßig gefärbt oder geglättet, kann dies ebenfalls zu Schuppen führen. Wirksam kann auch eine Joghurt- oder Quark-Packung sein. Vorsichtig einmassiert, hilft die Kur bei starken Kopfschuppen und spendet der Kopfhaut die notwendige Feuchtigkeit. Sollten die Schuppen nicht abklingen oder sogar stärker werden, empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt. Gelegentlich liegen den Beschwerden ernste Ursachen zugrunde. Der Mediziner kann zudem geeignete Arzneimittel verordnen und weitere Maßnahmen vorschlagen, mit denen sich die Schuppen reduzieren lassen.
Eigentlich ist die Haut dafür gemacht, dass sie sich selber reinigt und schützt. In einem Pflegeberuf kann man aber nicht ohne Händewaschen auskommen. Die Schutzmechanismen der Haut werden durch häufiges Waschen geschwächt und sie trocknet aus. Alkoholische Lösungen und Desinfektionsmittel können dem Mikrobiom und dem pH-Wert der Haut zusätzlich schaden. Darin sind auch Stoffe enthalten, die bei einer geschwächten Barriere zu einer Sensibilisierung führen können oder zu einer Kontaktallergie mit Rötungen und Juckreiz.
In der Regel kann es bei Hautkrankheiten zu verschiedenen Beschwerden und Komplikationen kommen. Eine allgemeine Vorhersage ist aus diesem Grund nicht möglich und in der Regel auch nicht sinnvoll. Allerdings wirken sich die Hautkrankheiten in jedem Fall negativ auf die Lebensqualität des Patienten aus. In den meisten Fällen kommt es dabei zu Schmerzen, Juckreizen oder zu Rötungen.

Beim "Storchenbiss" (Nävus Unna), auch "Bossard-Fleck", handelt es sich um eine Sonderform des Feuermals bei Säuglingen. Meist verschwindet die gutartige Hautveränderung innerhalb der ersten Lebensjahre Lebensjahren von selbst. Ein Storchenbiss befindet sich häufig am Hinterkopf. Manchmal auch auf der Stirn (wie hier im Bild) oder an den Augenlidern.

Hühneraugen bestehen aus verdickter Hornhaut. Sie bilden sich vor allem an Stellen, die häufiger Belastung oder Reibung ausgesetzt sind, also beispielsweise an der Fußsohle, den Zehen oder den Handflächen. Wachsen Hühneraugen bis in die unteren Hautschichten hinein, können sie bei Druck Schmerzen verursachen. Hühneraugen ähneln äußerlich stark Dornwarzen. Letztere weisen jedoch oft kleine, dunkle Punkte auf, die durch leichte Einblutungen entstehen.
Als Quaddel, auch Urtika genannt, wird eine flüchtige, scharf-begrenzte, teigig-derbe Erhabenheit der Haut bezeichnet, die meist eine rötlich-weiße Färbung hat. Sie bildet sich auf dem Boden eines Ödems (Flüssigkeitsansammlung) im oberen Bereich der Dermis. Besonders typisch ist die Flüchtigkeit von Quaddeln. Selten bestehen sie länger als 24 Stunden. Begleitet werden Quaddeln von einem starken Juckreiz.  Ausgelöst werden sie durch eine Vielzahl von immunologischen und nichtimmunologischen Faktoren. Diese Faktoren führen zur Freisetzung von Mediatoren, vor allem Histamin, aus den Mastzellen. Die Konsequenz ist ein Flüssigkeitsausstrom in die Dermis, resultierend in einem Ödem. Auslöser für Quaddeln können physikalische Reize, Cholinergika, pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittel oder Medikamente sein.
Schuppen können unterschiedlich aussehen und beschaffen sein. Kleine Schuppen, die leicht vom Kopf auf die Kleidung rieseln, sind beispielsweise meist ein Zeichen für trockene Haut. Größere, fettige Schuppen, die gelblich glänzen und zunächst an der Kopfhaut haften bleiben, entstehen hingegen, wenn die Haut zu viel Fett bildet. Das ist etwa bei einem seborrhoischen Ekzem der Fall.
Eine Bläschenbildung am ganzen Körper wird durch Windpocken ausgelöst. Daran erkranken vornehmlich Kinder. Starker Juckreiz und Fieber begleiten den Krankheitsverlauf. Die hochansteckenden Windpocken können auch Erwachsene betreffen, bei denen der Krankheitsverlauf in der Regel intensiver ausgeprägt ist. Hautveränderungen durch Rosacea (Kupferrose) stellen sich zunächst als deutliche Rötung meist im Gesicht dar. In der weiteren Krankheitsentwicklung treten Knötchen und eitrige Pickel auf.
Da einige Hautkrankheiten ansteckend sind, sollte der Kontakt zu anderen Menschen vermieden werden. Auch ein hoher Standard der Hygiene kann sich positiv auf den Verlauf von solchen Krankheiten auswirken. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung dieser Krankheiten durch die Anwendung von Cremes oder Salben und durch die Einnahme von Medikamenten.
Beim "Storchenbiss" (Nävus Unna), auch "Bossard-Fleck", handelt es sich um eine Sonderform des Feuermals bei Säuglingen. Meist verschwindet die gutartige Hautveränderung innerhalb der ersten Lebensjahre Lebensjahren von selbst. Ein Storchenbiss befindet sich häufig am Hinterkopf. Manchmal auch auf der Stirn (wie hier im Bild) oder an den Augenlidern.
Unbehandelte Schuppenbildung führt zu starken Rötungen und dem Anschwellen der Kopfhaut. Es können sich Schorf und Verkrustungen bilden. Die verkrusteten Stellen brennen und nässen. Auch Haarausfall kann eine Folge von Kopfschuppen sein. Schuppen können nicht nur auf der Kopfhaut, sondern auch an den Augenbrauen auftreten. Die Symptomatik ist ähnlich.
Glycerin bindet die Feuchtigkeit in der Haut. Es ist Zutat in fast allen Handcremes – in Naturkosmetik wie auch in konventionellen. Harnstoff bindet Wasser, was trockener Haut hilft, und lindert den Juckreiz. Panthenol und Allantoin beruhigen stark beanspruchte Haut und spenden ihr Feuchtigkeit. Beide Substanzen werden vor allem in konventionellen Handcremes eingesetzt. 
In ihrer Gesamtheit kommen Hauterkrankungen so häufig vor, dass sie zu den Volkskrankheiten gerechnet werden können. Von einer Schuppenflechte sind circa 2,5 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. An Neurodermitis hingegen leiden 3,5 Prozent; genauso viele, wie an der Nesselsucht. Ekzeme – die verschiedenen Formen haben können – kommen mit über acht Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung als Hautkrankheit am häufigsten vor.

Krankheitsbedingte Kopfschuppen entstehen dadurch, dass unterschiedlich große Teile der Hornschicht der Haut, der sogenannten Epidermis, vermehrt abgestoßen werden. Ursache ist ein überhastetes Wachsen der Hornzellen, die sich in dieser Schicht befinden, worunter die Struktur der Hornschicht leidet. Die Haut benötigt für ihre Erneuerung weniger Tage als gewöhnlich. Die schnell gewachsenen Hornzellen verschmelzen miteinander zu größeren Konglomeraten und werden dann als Kopfschuppen von der Kopfhaut abgestoßen.
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