Zum ersten Mal verliebt, endlich mal abends ins Kino dürfen, bald vielleicht sogar ein eigenes Auto – Erwachsenwerden ist toll. Weniger "cool" allerdings sind die Pickel und Pusteln, die fast jeden Teenager plagen. Damit die Akne nicht allen Spaß verdirbt, ist die richtige Pflege und Behandlung angesagt. Hormonelle Umstellung sorgt für Pickel "Viele Jugendliche stört sehr der fettige Glanz ihrer Haut", berichtet Professor Dr. Christiane Bayerl, Wiesbaden. Diese Seborrhoe ist typisch, wenn hormonelle Umstellungen während der Pubertät neben vielen anderen Veränderungen auch die Talgproduktion der Haut aktivieren. Eine Hyperkeratose, das heißt übermäßige Verhornung der Talgdrüsen, kommt hinzu. Die Poren der Haut verstopfen, Mitesser – offene, schwarze oder geschlossene, weiße Komedonen – entstehen. Pickel, entzündliche Papeln oder eitrige Pusteln können sich entwickeln. Reinigung der Haut bei Akne "Ein gängiger Fehler ist jedoch eine aggressive Reinigung mit zuviel Seife oder gar alkoholhaltigem Gesichtswasser", warnt Bayerl. Dies strapaziert die Haut unnötig und schädigt den Säureschutzmantel, so dass die Haut anfälliger für Irritationen und Keime wird. Milde Syndets sollten bevorzugt werden. Die Dermatologin empfiehlt Produkte, die speziell für die junge, unreine Haut entwickelt wurden. "Sehr hilfreich sind sanfte Rubbel-Peelings, die außer Schmutz auch überschüssige Lipide, abgestorbene Hautschüppchen und Schweiß gründlich entfernen", erklärt Bayerl. "Dermokosmetische Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Fruchtsäuren lösen die Hornpfropfen und beugen der Bildung von Komedonen vor. Sehr praktisch sind Produkte, die als Peeling wie auch als Maske eingesetzt werden können." Bei frischen Pusteln darf kein Rubbel-Peeling erfolgen. Pflege der Haut und Behandlung der Akne Gepflegt werden sollte täglich mit feuchtigkeitsspendenden Öl-in-Wasser-Emulsionen, beispielsweise mit einem Hydrogel. Eine mattierende Tagescreme nimmt den unschönen Hautglanz. Ungünstig sind stark fetthaltige Cremes, beispielsweise mit Lanolin. Die Jugendlichen sollten auf Pflegeprodukte achten, die als "nicht komedogen" ausgewiesen sind. Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kamille oder Hamamelis pflegen nicht nur, sondern beruhigen die Haut und lindern Entzündungen. An Mitessern und Pickeln sollte man übrigens nicht selbst "herumdrücken" – das verschlimmert den Hautzustand nur und kann sogar zu Narbenbildung führen. "Besser ist eine regelmäßige manuelle Ausreinigung bei einer geschulten Kosmetikerin", rät Bayerl. Frühzeitig zum Hautarzt zur Behandlung Wer unter Akne leidet, sollte frühzeitig beim Dermatologen Rat suchen. "Wichtig ist ein individuelles Pflege- und Behandlungskonzept, das auf das Hautbild und die Bedürfnisse des jungen Patienten abgestimmt ist", betont Bayerl. Der Hautarzt wird eine Creme oder ein Gel mit einem geeigneten medizinischen Wirkstoff oder bei schwerem Verlauf auch ein Medikament zum Einnehmen verordnen. "Eine maßgeschneiderte Hautpflege kann die dermatologische Therapie dann unterstützen", ergänzt die Expertin. Hautarzt-Tipps zum Thema Akne "Gründlich Waschen beugt Akne vor" Wichtig ist nicht viel, sondern regelmäßig die richtige Pflege! Aggressive Reinigungsmittel können der Haut sogar schaden, zuviel Seife kann eine Akne verschlimmern. Spezielle Akne-Produkte bevorzugen. "Süßes und Saures ist verboten" Eine Akne wird durch keinerlei Diät beeinfusst. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sorgt allerdings für schöne Haut "von innen". "Sonne hilft gegen Pickel" Nein, zuviel UV-Licht verschlimmert sogar die Verhornung. Deshalb auf ausreichend Sonnenschutz achten, bevorzugt nicht-komedogene Präparate wie Hydrogele verwenden. Vorsicht: Manche Akne-Medikamente machen die Haut zusätzlich lichtempfindlich. "Bei Pickeln ist Schmusen tabu" Keineswegs, denn Akne ist für andere nicht ansteckend. mehr
Ich würde empfehlen, eine milde saure Waschsubstanz zu verwenden, auf Basis von natürlichen Zucker- und Kokostensiden – das entfettet nicht so stark. Sie sollte keine Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten und pH-hautneutral sein, was ungefähr einem pH-Wert von fünf entspricht. Pflegekräfte sollten die Hände nach jeder Handwäsche auf jeden Fall eincremen. Entweder mit einer professionellen Protectcreme oder Sheabutter, die eine Protect- und Repairfunktion hat. Ich bin ein großer Fan von Sheabutter. Es ist ein Naturfett, das den körpereigenen Fetten ähnelt, kaum Allergien auslöst, unraffiniert ist und auch noch Vitamin A, E und Allatonien enthält, was die Zellerneuerung beschleunigt. Ich selbst benutze Sheabutter auch gerne bei der Arbeit, das gibt einen sofortigen Effekt bei Spannungsgefühlen.
Die Hautkrankheiten Neurodermitis, Nesselsucht oder Schuppenflechte sind vielen Personen zumindest dem Namen nach bekannt. Aber wissen Sie, mit welchen Symptomen diese genau verbunden sind oder welche Ursachen diese haben? Haben Sie den Begriff Rosacea schon einmal gehört? Hier finden Sie Antworten auf Fragen wie diese. Erfahren Sie zudem den Unterschied zwischen Akne und einem Ekzem.
Besonders häufig ist die Haut an den Händen rau. Wenn Kälte oder mechanische Beanspruchung die Haut an den Händen strapaziert, wird sie schnell trocken und spröde. Auch häufiges Händewaschen setzt der Haut an den Fingern zu. Jetzt kommt es auf konsequente Pflege an. Sobald sich die Haut entzündet, nässt oder sogar unangenehm zu riechen beginnt, muss ein Arzt aufgesucht werden, da sich dann Bakterien oder andere Krankheitserreger auf der Haut angesiedelt haben.
Unsere Haut ist von unzähligen Sekretdrüsen durchsetzt, welche die Haut geschmeidig halten. Der dabei austretende Talg kann sich aber auch in den Drüsen verhärten und den Drüsenausgang verschließen. Dann kommt es zu schmerzhaften Schwellungen, Mitessern und Pickeln. Die Hautunreinheiten können derart übersteigert sein, dass nur ein medikamentöser Eingriff die Haut wieder ins Gleichgewicht bringt. Dann sprechen Mediziner von Akne.
Bei Mitessern handelt es sich um ein harmloses, rein kosmetisches Problem infolge verstopfter Poren. Mitesser äußern sich in schwarzen oder Punkten oder kleinen farblosen Erhebungen auf der Hautoberfläche, häufig im Bereich der Nase oder der Wangen. Wer von starken, tiefliegenden Mitessern betroffen ist, sollte diese nicht selbst ausdrücken, um keine Entzündungen zu provozieren.
Parallel zur Pflege ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Kopfhaut nicht noch zusätzlich Feuchtigkeit entzogen wird. Statt heißem sollte daher nur lauwarmes Wasser zum Haarewaschen benutzt werden. Föhnen mit heißer Luft trocknet die Kopfhaut aus. Deshalb ist es sinnvoll, die Haare alternativ lieber an der Luft trocknen zu lassen. Das gilt umso mehr in der kalten Jahreszeit, in der niedrige Temperaturen, Lufttrockenheit und Heizungsluft der Kopfhaut zusätzlich zu schaffen machen.

Eine Bläschenbildung am ganzen Körper wird durch Windpocken ausgelöst. Daran erkranken vornehmlich Kinder. Starker Juckreiz und Fieber begleiten den Krankheitsverlauf. Die hochansteckenden Windpocken können auch Erwachsene betreffen, bei denen der Krankheitsverlauf in der Regel intensiver ausgeprägt ist. Hautveränderungen durch Rosacea (Kupferrose) stellen sich zunächst als deutliche Rötung meist im Gesicht dar. In der weiteren Krankheitsentwicklung treten Knötchen und eitrige Pickel auf.
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Die Ursache für tiefe, in der Regel schlecht heilende Wunden am Unterschenkel, medizinisch "Ulcus cruris" genannt, sind Durchblutungsstörungen. Umgangssprachlich werden Geschwüre am Unterschenkel auch als "offenes Bein" bezeichnet. Eine Behandlung der Durchblutungsstörung und auch eine medizinische Versorgung der Wunden sind zwingend erforderlich, um einem chronischen Verlauf zu verhindern und lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.


Richtige Ernährung: Ungünstig sind Alkohol, Weizenmehl, Zucker und Kaffee, weil sie das Nahrungsangebot für Mikroorganismen auf der Haut fördern. Meiden Sie auch fettreiche Ernährung, weil sie die Talgproduktion der Haut verstärken kann. Stattdessen sollte Ihre Ernährung ausreichende Mengen an den „Hautvitaminen“ Vitamin A, Vitamin E und Biotin liefern. Diese sorgen von innen für schöne Haut und Haare und können so bei Schuppen helfen.
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