Ähnliche Symptome zur Neurodermitis weist die Hautkrankheit Nesselsucht auf. Im Unterschied zu dieser, die vererbbar ist, wird die Urtikaria – so der medizinische Fachbegriff der Nesselsucht – meist durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Kommt die Haut mit bestimmten allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) in Berührung, die sich beispielsweise in Nahrungsmitteln oder Medikamenten befinden, reagiert sie überempfindlich und bildet einen bläschenförmigen Hautausschlag (Quaddeln). Verantwortlich für diese Reaktion sind Entzündungszellen, die entzündungsfördernde Botenstoffe – unter anderem Histamin – ausschütten.
Wählen Sie Kassenrezept bzw. Kassenrezept befreit, wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und Ihr Arzt Ihnen ein rosafarbenes Rezept ausgestellt hat. Bei Kassenrezepten erfolgt die Abrechnung direkt mit der Krankenkasse. Sollten Sie von der Zuzahlung befreit sein, muss unserer Internet Apotheke eine Kopie Ihres Befreiungsausweises vorliegen. In seltenen Fällen kann bei Kassenrezepten zusätzlich eine "Mehrkosten"-Zuzahlung entstehen. Sollte dieser sehr seltene Fall eintreten, werden Sie von uns umgehend informiert. Medizinprodukte/Hilfsmittel können wir nur mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, wenn uns die entsprechenden Hilfsmittelverträge vorliegen. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail über die bestehenden Hilfsmittelverträge unserer Online Apotheke erkundigen.

Bei einem erneuten Aufkommen können Patienten wiederum auf ein im Handel erhältliches Haarwaschmittel zugreifen. Als Vorbeugemaßnahme reicht eine ausreichende Haarhygiene aus. Betroffene sollten einmal täglich ihr Kopfhaar pflegen. Zu häufiges Waschen kann genauso wie eine zu geringe Pflege bei einem gesunden Menschen eine Schuppenbildung auslösen.
Weil fordert von EU mehr Tempo bei Zulassung von AstraZeneca-Impfstoff ... mehr Deutschland überschreitet Schwelle von zwei Millionen Corona-Infektionen ... mehr Mega-Impfkampagne in Indien gestartet ... mehr Fachärzte: Höhepunkt bei Corona-Intensivpatienten dürfte überschritten sein ... mehr Bislang keine Hinweise auf vermehrte Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen ... mehr Merkel für vorgezogenen Corona-Krisengipfel bereits kommende Woche ... mehr Studie: Corona-Kranke mindestens sechs Monate vor erneuter Ansteckung geschützt ... mehr "Politbarometer": Zustimmung zu Corona-Maßnahmen und Impfbereitschaft wachsen ... mehr WHO-Notfallkomitee gegen Corona-Impfnachweis für Reisen ... mehr RKI meldet Rekordwert von mehr als 94.000 Impfungen pro Tag ... mehr
Fettige Schuppen:Durch eine erhöhte Talgproduktion entstehen gelbe, fettige Schuppen. Diese sind meist größer als trockene Schuppen und fühlen sich ölig an. Da sie zudem klebrig sind, werden sie nicht so schnell abgeschilfert wie die trockenen Schuppen. Dies begünstigt das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur. Er gehört zwar zur normalen Hautflora, hat aber in diesem Fall eine negative Wirkung: Die leicht entzündete Kopfhaut fördert die Entstehung von fettigen Kopfschuppen.
Ursache für eine Nagelbettentzündungkönnen Staphylokokken, Herpesviren und Pilze sein. Diese Erreger können bei kleinsten Verletzungen der Nagelhaut, etwa infolge einer zu rabiaten Nagelpflege, in die Haut eindringen. Meist verschwindet eine Nagelbettentzündung von selbst wieder, schlimmstenfalls kann es aber auch zu einer Blutvergiftung (Sepsis) kommen. Besonders anfällig für Nagelbettentzündungen sind Diabetiker und Menschen mit Neurodermitis.
Auf die Frage hin, ob sie zur Bekämpfung ihrer Schuppen ein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, antworteten 73 % mit einem klaren „Ja“. Auch wenn die Mehrheit also der Verwendung eines speziellen Anti-Schuppen-Shampoos traut, scheut immerhin mehr als jeder vierte Befragte deren Einsatz. Das zeigt einen deutlichen Vorbehalt gegenüber schuppenbekämpfenden Shampoos.
Ein Anzeichen für Hautpilz können auch helle Flecken sein, die sich vor allem im Sommer auf gebräunter Haut bemerkbar machen. In den sonnenarmen Monaten des Jahres erscheinen die Flecken durch Hautpilz dagegen eher bräunlich. Oft stecken aber auch harmlose Pigmentstörungen hinter den Hautflecken. Den Unterschied erkennt man meist daran, dass Pigmentflecken nicht schuppen, wenn man sie fest reibt, Hautstellen mit Pilzbefall dagegen schon.
Es gibt einige unterschiedliche Arten von Pilzen, die Hautpilze verursachen können, sodass ein Erkennen dieser Hautkrankheit anhand von Bildern nicht immer eindeutig möglich ist. Für viele Hautpilzarten typische Symptome sind jedoch runde, gerötete Hautstellen, die einige Zentimeter groß werden können. Vor allem am Rand dieser Hautstellen bilden sich zudem Schuppen.
In den Fachbereich der Dermatologie fällt zusätzlich die Behandlung von Geschlechtskrankheiten. So behandeln Hautärzte auch Patienten mit AIDS, als Venerologen - das hat nichts mit Krampfadern zu tun, sondern bezeichnet die Lehre von den sexuell übertragbaren Krankheiten - auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut festsetzen, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie - das ist die Fachrichtung, die sich mit Gefäßen, also auch Krampfadern beschäftigt - mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.
Bei einer Neurodermitis entsteht ein intensiver Juckreiz, der sich durch Kratzen nicht beseitigen lässt. Die Haut wird aufgrund fehlender Hautfette zunehmend trocken und rau. Es kommt zur Schuppenbildung. Linderung der nicht heilbaren Neurodermitis versprechen entzündungshemmende Mittel. Salben und Cremes mit einem hohen Fettgehalt wirken Juckreiz stillend.
Hautausschläge in Form von roten Flecken sind ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen. Häufig sind sie eine Reaktion des Körpers auf Infektionen mit Viren oder Bakterien. Oft treten rote Flecken auf der Haut auch als Abwehrreaktion bei Allergien auf. Seltenere Ursachen für Hautrötungen (Erythem) in Form von roten Flecken sind Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Tropenkrankheiten wie Dengue-Fieber.

Bei Stielwarzen handelt es sich um ungefährliche, weiche Hautanhängsel, die häufig in der Leistengegend, unter den Achseln oder am Hals auftreten. Die Ursache für die stielartigen Hautwucherungen sind bislang unklar. Stielwarzen werden im Gegensatz zu "echten" Warzen nicht von Viren hervorgerufen und sind nicht ansteckend. Vor allem an den Augenlidern werden sie oft als störend empfunden. Das Bild zeigt die relativ unkomplizierte Entfernung von Fibromen am Augenlid eines älteren Mannes.
Eine wichtige Rolle spielen auch die in den Anti-Schuppen-Shampoos enthaltenen Pflegestoffe. Sie können den Haaren Glanz, Glätte und Volumen verleihen, die Anwendung der Shampoos vereinfachen und deren Verträglichkeit verbessern. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Shampoos von den Betroffenen gern und regelmäßig benutzt werden – und nur dann können sie ihre volle Wirkung entfalten.
Zum ersten Mal verliebt, endlich mal abends ins Kino dürfen, bald vielleicht sogar ein eigenes Auto – Erwachsenwerden ist toll. Weniger "cool" allerdings sind die Pickel und Pusteln, die fast jeden Teenager plagen. Damit die Akne nicht allen Spaß verdirbt, ist die richtige Pflege und Behandlung angesagt. Hormonelle Umstellung sorgt für Pickel "Viele Jugendliche stört sehr der fettige Glanz ihrer Haut", berichtet Professor Dr. Christiane Bayerl, Wiesbaden. Diese Seborrhoe ist typisch, wenn hormonelle Umstellungen während der Pubertät neben vielen anderen Veränderungen auch die Talgproduktion der Haut aktivieren. Eine Hyperkeratose, das heißt übermäßige Verhornung der Talgdrüsen, kommt hinzu. Die Poren der Haut verstopfen, Mitesser – offene, schwarze oder geschlossene, weiße Komedonen – entstehen. Pickel, entzündliche Papeln oder eitrige Pusteln können sich entwickeln. Reinigung der Haut bei Akne "Ein gängiger Fehler ist jedoch eine aggressive Reinigung mit zuviel Seife oder gar alkoholhaltigem Gesichtswasser", warnt Bayerl. Dies strapaziert die Haut unnötig und schädigt den Säureschutzmantel, so dass die Haut anfälliger für Irritationen und Keime wird. Milde Syndets sollten bevorzugt werden. Die Dermatologin empfiehlt Produkte, die speziell für die junge, unreine Haut entwickelt wurden. "Sehr hilfreich sind sanfte Rubbel-Peelings, die außer Schmutz auch überschüssige Lipide, abgestorbene Hautschüppchen und Schweiß gründlich entfernen", erklärt Bayerl. "Dermokosmetische Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Fruchtsäuren lösen die Hornpfropfen und beugen der Bildung von Komedonen vor. Sehr praktisch sind Produkte, die als Peeling wie auch als Maske eingesetzt werden können." Bei frischen Pusteln darf kein Rubbel-Peeling erfolgen. Pflege der Haut und Behandlung der Akne Gepflegt werden sollte täglich mit feuchtigkeitsspendenden Öl-in-Wasser-Emulsionen, beispielsweise mit einem Hydrogel. Eine mattierende Tagescreme nimmt den unschönen Hautglanz. Ungünstig sind stark fetthaltige Cremes, beispielsweise mit Lanolin. Die Jugendlichen sollten auf Pflegeprodukte achten, die als "nicht komedogen" ausgewiesen sind. Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kamille oder Hamamelis pflegen nicht nur, sondern beruhigen die Haut und lindern Entzündungen. An Mitessern und Pickeln sollte man übrigens nicht selbst "herumdrücken" – das verschlimmert den Hautzustand nur und kann sogar zu Narbenbildung führen. "Besser ist eine regelmäßige manuelle Ausreinigung bei einer geschulten Kosmetikerin", rät Bayerl. Frühzeitig zum Hautarzt zur Behandlung Wer unter Akne leidet, sollte frühzeitig beim Dermatologen Rat suchen. "Wichtig ist ein individuelles Pflege- und Behandlungskonzept, das auf das Hautbild und die Bedürfnisse des jungen Patienten abgestimmt ist", betont Bayerl. Der Hautarzt wird eine Creme oder ein Gel mit einem geeigneten medizinischen Wirkstoff oder bei schwerem Verlauf auch ein Medikament zum Einnehmen verordnen. "Eine maßgeschneiderte Hautpflege kann die dermatologische Therapie dann unterstützen", ergänzt die Expertin. Hautarzt-Tipps zum Thema Akne "Gründlich Waschen beugt Akne vor" Wichtig ist nicht viel, sondern regelmäßig die richtige Pflege! Aggressive Reinigungsmittel können der Haut sogar schaden, zuviel Seife kann eine Akne verschlimmern. Spezielle Akne-Produkte bevorzugen. "Süßes und Saures ist verboten" Eine Akne wird durch keinerlei Diät beeinfusst. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sorgt allerdings für schöne Haut "von innen". "Sonne hilft gegen Pickel" Nein, zuviel UV-Licht verschlimmert sogar die Verhornung. Deshalb auf ausreichend Sonnenschutz achten, bevorzugt nicht-komedogene Präparate wie Hydrogele verwenden. Vorsicht: Manche Akne-Medikamente machen die Haut zusätzlich lichtempfindlich. "Bei Pickeln ist Schmusen tabu" Keineswegs, denn Akne ist für andere nicht ansteckend. mehr
Wenn man von Patient zu Patient eilt und keinen nennenswerten Schmutz an den Händen hat, dann ist die Desinfektion gut. Sie verhindert die Übertragung von Infektionskrankheiten. Insbesondere wenn mit einem Rückfetter gearbeitet wird, ist das noch relativ schonend und nicht ganz so stark austrocknend wie mit einer reinen alkoholischen Grundlage. Im Alltag ist eine Desinfektion eigentlich niemals nötig, nur im Berufsleben. Waschen sollte man die Hände nach dem Toilettengang, vor dem Essen, nach öffentlichen Verkehrsmitteln und bei starken Verschmutzungen bei der Arbeit.
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