Einige Patienten klagen gehäuft über Schuppen. Liegen sie über Monate vor und wirken im Handel erhältliche Shampoos nicht, ist ein Arztbesuch notwendig. In diesem Fall können andere Erkrankungen die Schuppenbildung hervorrufen. Der Arzt versucht die Ursachen zu beseitigen. Planmäßige Nachuntersuchungen werden bis zum Abklingen der Beschwerden vereinbart.
Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.

Ein Ekzem an sich ist grundsätzlich nicht ansteckend. Es kann jedoch zu einem Befall mit Krankheitserregern wie Pilzen, Viren oder Bakterien kommen – dann ist ein Ekzem infektiös und Hautkontakt sollte vermieden werden. Deshalb gilt auch, dass alle Hauterkrankungen, die bakteriellen Ursprungs sind – dazu zählen zum Beispiel Wundrose oder Eiterflechte – im hohen Maße ansteckend sind. Es ist also Vorsicht im Umgang mit Betroffenen geboten, damit diese Hauterkrankungen nach einem Kontakt nicht übertragen werden.


Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.

Kopfschuppen: Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch). Sie ist jedoch anders als bei der seborrhoischen Dermatitis nicht entzündet. Als Verursacher gelten auch hier Malassezia-Hefen, die allerdings geringere Krankheitsauswirkungen haben als beim seborrhoischen Ekzem. Kopfschuppen werden deshalb oft als "Minimalvariante" des seborrhoischen Ekzems angesehen.


Beim mongolischen Fleck, auch "Mongolenfleck" oder medizinisch "dermale Melanozytose" genannt, handelt es sich um eine unregelmäßige Ansammlung mehrerer bläulicher Muttermale bei Babys und Kindern. Die Flecken sind oft großflächig und treten gewöhnlich an Rücken, Gesäß oder an den Schultern auf. Meist entwachsen die ungefährlichen blauen Pigmentierungen, wenn das Kind größer wird.

Einige dieser Salben oder Cremes enthalten Kortison und sollten nur kurzfristig angewandt werden. Der Vorteil ist aber die gezielte Anwendung, denn der Wirkstoff wirkt nur dort, wo er aufgetragen wird. Bei schweren Hauterkrankungen reichen Salben meist nicht zur Heilung aus. Es müssen darüber hinaus Medikamente (Tabletten oder Tropfen) verschrieben werden, die aber oft Nebenwirkungen mit sich tragen. Häufig wird zur Behandlung Antibiotika verabreicht.
Die Maßnahmen einer Nachsorge hängen bei Hautkrankheiten in der Regel sehr stark von der genauen Krankheit ab, sodass dabei in der Regel keine allgemeine Voraussage erfolgen kann. Alle Hautkrankheiten müssen jedoch in erster Linie von einem Arzt untersucht und behandelt werden, damit es nicht zu weiteren Komplikationen oder Beschwerden kommt. Je früher diese Krankheit von einem Arzt erkannt und behandelt wird, desto besser ist auch der weitere Verlauf, weswegen der Betroffene schon bei den ersten Symptomen und Anzeichen einen Arzt aufsuchen sollte.

Unter Pusteln versteht man mit Eiter gefüllte, erhabene Bläschen mit rotem Entzündungsrand. Die Ursachen können vielfältig sein. Pusteln im Gesicht stehen häufig im Zusammenhang mit Akne vulgaris oder Rosacea. Treten juckende Pusteln auf, können diese auch auf einen Befall mit Scabiesmilben (Krätze) hindeuten. Dabei sind vor allem Finger und Zehen, die Achseln, Hand- und Fußgelenke, Ellenbogen, Brustwarzen sowie die Genitalien betroffen. Auch bakterielle Infektionen der Haut können Pusteln auslösen.
Die Betroffenen leiden auch an einer verringerten Ästhetik und damit nicht selten an Minderwertigkeitskomplexen und einem verringerten Selbstwertgefühl. Durch die Hautkrankheiten kommt es daher nicht selten zu Depressionen. Die Haut wirkt trocken und kann von Papeln bedeckt sein. In der Regel führen Hautkrankheiten nicht zum Tode und verringern auch nicht die Lebenserwartung des Patienten. Sie können oft einfach behandelt werden, sodass es nicht zu besonderen Komplikationen kommt.
Aphthen (häufig falsch geschrieben als "Aphten") sind schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut, des Zahnfleisches, der Lippen oder der Zunge. Sie treten als weiße, scharf rot umrandete Bläschen auf, die bei Berührung äußerst schmerzhaft sein können. Aphthen sind deshalb oft störend beim Essen oder Sprechen. In der Regel sind sie nur wenige Millimeter groß, in Ausnahmefällen können sie aber sogar einige Zentimeter groß werden.
Typische Auslöser von Schuppen gilt es zu vermeiden. Dazu zählen starke Sonneneinstrahlung, heißes Föhnen und eine einseitige Ernährung. Werden die Haare regelmäßig gefärbt oder geglättet, kann dies ebenfalls zu Schuppen führen. Wirksam kann auch eine Joghurt- oder Quark-Packung sein. Vorsichtig einmassiert, hilft die Kur bei starken Kopfschuppen und spendet der Kopfhaut die notwendige Feuchtigkeit. Sollten die Schuppen nicht abklingen oder sogar stärker werden, empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt. Gelegentlich liegen den Beschwerden ernste Ursachen zugrunde. Der Mediziner kann zudem geeignete Arzneimittel verordnen und weitere Maßnahmen vorschlagen, mit denen sich die Schuppen reduzieren lassen.
Miliaria (auch Schweißfriesel, Hitzepickel, Febris miliaris, Schweißbläschen oder Schwitzbläschen genannt), entsteht durch starkes Schwitzen bei großer Hitze. Der meist juckenden Hautausschlag zeigt sich in kleinen, roten Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Um eine Miliaria wieder loszuwerden, empfiehlt sich das Tragen lockerer, luftiger Kleidung. Bei starkem Juckreiz können juckreizstillende Medikamente sinnvoll sein.

Fettige, gelbe Schuppen sprechen hingegen meist für ein seborrhoisches Ekzem: Bildet die Haut zu viel Fett, kann sich auf ihr ein bestimmter fettliebender Pilz ausbreiten. Um diesen Pilz loszuwerden, stößt die Haut ihre oberste Schicht schneller ab. Die abgestoßenen Zellen bleiben am Fettfilm haften und lösen sich erst durch Kratzen von der Kopfhaut. 

Bei der Hautkrankheit Vitiligo können die dafür zuständigen Hautzellen (Melanozyten) an bestimmten Stellen keine Pigmente bilden. Dadurch entstehen weiße, unpigmentierte Flecken auf der Haut, die sich von den pigmentierten Bereichen abgrenzen. Vitiligo entsteht meist als erstes an Händen und Füßen, kann sich aber über den gesamten Körper ausbreiten.
Die Betroffenen leiden auch an einer verringerten Ästhetik und damit nicht selten an Minderwertigkeitskomplexen und einem verringerten Selbstwertgefühl. Durch die Hautkrankheiten kommt es daher nicht selten zu Depressionen. Die Haut wirkt trocken und kann von Papeln bedeckt sein. In der Regel führen Hautkrankheiten nicht zum Tode und verringern auch nicht die Lebenserwartung des Patienten. Sie können oft einfach behandelt werden, sodass es nicht zu besonderen Komplikationen kommt.
Bei Hautveränderungen jeglicher Art ist es grundsätzlich ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Ist die Haut gerötet, schuppt sie übermäßig stark oder leidet der Patient unter quälendem Juckreiz, sollte die Ursache schnellstmöglich von einem Hautarzt abgeklärt werden. Neben dem Dermatologen kann auch der Hausarzt erster Ansprechpartner sein. Dieser überweist den Patienten gegebenenfalls an einen Spezialisten. Häufig auftretende Hautkrankheiten wie Akne bedürfen nicht unbedingt einer ärztlichen Behandlung.

Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.

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