Erst größere Verbände ab einer Anzahl von etwa fünfhundert Zellen sind als Schuppen sichtbar. Sie bilden sich, wenn die Haut die Flöckchen zu schnell abstößt und diese verklumpen. Typisches Anzeichen ist eine juckende Kopfhaut. Sie deutet darauf hin, dass die Kopfhaut gereizt ist, zum Beispiel durch ein aggressives Shampoo oder zu häufiges Waschen und Föhnen.

Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
Die meisten Ursachen für einen Schuppenbefall sind harmlos. Es können aber auch verschiedene Hautkrankheiten ursächlich für Schuppen sein. Am bekanntesten ist zum Beispiel die Schuppenflechte (Psoriasis). Auch Neurodermitis kann auf der Kopfhaut vorkommen und sich durch Schuppenbildung äußern. Bei langanhaltenden Schuppen ist ein Besuch beim Dermatologen ratsam. Zumeist ist Schuppenbildung jedoch nicht auf ein Krankheitsbild zurückzuführen, sondern resultiert aus unseren Lebensgewohnheiten.
In der Regel kann es bei Hautkrankheiten zu verschiedenen Beschwerden und Komplikationen kommen. Eine allgemeine Vorhersage ist aus diesem Grund nicht möglich und in der Regel auch nicht sinnvoll. Allerdings wirken sich die Hautkrankheiten in jedem Fall negativ auf die Lebensqualität des Patienten aus. In den meisten Fällen kommt es dabei zu Schmerzen, Juckreizen oder zu Rötungen.
Als Beispiel kann mit den Wirkstoffen Piroctone Olamine und Zinc Pyrithione der Malassezia-Pilz bekämpft werden. Dieser Hefepilz bevorzugt ein talgreiches Milieu, das er vor allem auf einer fettigen Kopfhaut findet. Gelegentlich haben Betroffene den Hefepilz auch im Gesicht oder im Nacken. Wenngleich der Malassezia-Pilz nicht schädigend ist, stören Optik und Juckreiz die Betroffenen meist sehr.
Unter Pusteln versteht man mit Eiter gefüllte, erhabene Bläschen mit rotem Entzündungsrand. Die Ursachen können vielfältig sein. Pusteln im Gesicht stehen häufig im Zusammenhang mit Akne vulgaris oder Rosacea. Treten juckende Pusteln auf, können diese auch auf einen Befall mit Scabiesmilben (Krätze) hindeuten. Dabei sind vor allem Finger und Zehen, die Achseln, Hand- und Fußgelenke, Ellenbogen, Brustwarzen sowie die Genitalien betroffen. Auch bakterielle Infektionen der Haut können Pusteln auslösen.
Ich würde empfehlen, eine milde saure Waschsubstanz zu verwenden, auf Basis von natürlichen Zucker- und Kokostensiden – das entfettet nicht so stark. Sie sollte keine Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten und pH-hautneutral sein, was ungefähr einem pH-Wert von fünf entspricht. Pflegekräfte sollten die Hände nach jeder Handwäsche auf jeden Fall eincremen. Entweder mit einer professionellen Protectcreme oder Sheabutter, die eine Protect- und Repairfunktion hat. Ich bin ein großer Fan von Sheabutter. Es ist ein Naturfett, das den körpereigenen Fetten ähnelt, kaum Allergien auslöst, unraffiniert ist und auch noch Vitamin A, E und Allatonien enthält, was die Zellerneuerung beschleunigt. Ich selbst benutze Sheabutter auch gerne bei der Arbeit, das gibt einen sofortigen Effekt bei Spannungsgefühlen.
Die Behandlung dieser Hautkrankheiten erfolgt durch eine geeignete Basispflege mit speziellen, fetthaltigen Waschlotionen sowie das Auftragen von Salben, welche die Entzündung und den Juckreiz eindämmen. Bei schwereren Hauterkrankungen reicht dies aber oft nicht zur Linderung der Beschwerden aus. In diesen Fällen können auch zusätzlich Arzneien, meist in Tablettenform, verschrieben werden.
Ich würde empfehlen, eine milde saure Waschsubstanz zu verwenden, auf Basis von natürlichen Zucker- und Kokostensiden – das entfettet nicht so stark. Sie sollte keine Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten und pH-hautneutral sein, was ungefähr einem pH-Wert von fünf entspricht. Pflegekräfte sollten die Hände nach jeder Handwäsche auf jeden Fall eincremen. Entweder mit einer professionellen Protectcreme oder Sheabutter, die eine Protect- und Repairfunktion hat. Ich bin ein großer Fan von Sheabutter. Es ist ein Naturfett, das den körpereigenen Fetten ähnelt, kaum Allergien auslöst, unraffiniert ist und auch noch Vitamin A, E und Allatonien enthält, was die Zellerneuerung beschleunigt. Ich selbst benutze Sheabutter auch gerne bei der Arbeit, das gibt einen sofortigen Effekt bei Spannungsgefühlen.
Zum ersten Mal verliebt, endlich mal abends ins Kino dürfen, bald vielleicht sogar ein eigenes Auto – Erwachsenwerden ist toll. Weniger "cool" allerdings sind die Pickel und Pusteln, die fast jeden Teenager plagen. Damit die Akne nicht allen Spaß verdirbt, ist die richtige Pflege und Behandlung angesagt. Hormonelle Umstellung sorgt für Pickel "Viele Jugendliche stört sehr der fettige Glanz ihrer Haut", berichtet Professor Dr. Christiane Bayerl, Wiesbaden. Diese Seborrhoe ist typisch, wenn hormonelle Umstellungen während der Pubertät neben vielen anderen Veränderungen auch die Talgproduktion der Haut aktivieren. Eine Hyperkeratose, das heißt übermäßige Verhornung der Talgdrüsen, kommt hinzu. Die Poren der Haut verstopfen, Mitesser – offene, schwarze oder geschlossene, weiße Komedonen – entstehen. Pickel, entzündliche Papeln oder eitrige Pusteln können sich entwickeln. Reinigung der Haut bei Akne "Ein gängiger Fehler ist jedoch eine aggressive Reinigung mit zuviel Seife oder gar alkoholhaltigem Gesichtswasser", warnt Bayerl. Dies strapaziert die Haut unnötig und schädigt den Säureschutzmantel, so dass die Haut anfälliger für Irritationen und Keime wird. Milde Syndets sollten bevorzugt werden. Die Dermatologin empfiehlt Produkte, die speziell für die junge, unreine Haut entwickelt wurden. "Sehr hilfreich sind sanfte Rubbel-Peelings, die außer Schmutz auch überschüssige Lipide, abgestorbene Hautschüppchen und Schweiß gründlich entfernen", erklärt Bayerl. "Dermokosmetische Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Fruchtsäuren lösen die Hornpfropfen und beugen der Bildung von Komedonen vor. Sehr praktisch sind Produkte, die als Peeling wie auch als Maske eingesetzt werden können." Bei frischen Pusteln darf kein Rubbel-Peeling erfolgen. Pflege der Haut und Behandlung der Akne Gepflegt werden sollte täglich mit feuchtigkeitsspendenden Öl-in-Wasser-Emulsionen, beispielsweise mit einem Hydrogel. Eine mattierende Tagescreme nimmt den unschönen Hautglanz. Ungünstig sind stark fetthaltige Cremes, beispielsweise mit Lanolin. Die Jugendlichen sollten auf Pflegeprodukte achten, die als "nicht komedogen" ausgewiesen sind. Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kamille oder Hamamelis pflegen nicht nur, sondern beruhigen die Haut und lindern Entzündungen. An Mitessern und Pickeln sollte man übrigens nicht selbst "herumdrücken" – das verschlimmert den Hautzustand nur und kann sogar zu Narbenbildung führen. "Besser ist eine regelmäßige manuelle Ausreinigung bei einer geschulten Kosmetikerin", rät Bayerl. Frühzeitig zum Hautarzt zur Behandlung Wer unter Akne leidet, sollte frühzeitig beim Dermatologen Rat suchen. "Wichtig ist ein individuelles Pflege- und Behandlungskonzept, das auf das Hautbild und die Bedürfnisse des jungen Patienten abgestimmt ist", betont Bayerl. Der Hautarzt wird eine Creme oder ein Gel mit einem geeigneten medizinischen Wirkstoff oder bei schwerem Verlauf auch ein Medikament zum Einnehmen verordnen. "Eine maßgeschneiderte Hautpflege kann die dermatologische Therapie dann unterstützen", ergänzt die Expertin. Hautarzt-Tipps zum Thema Akne "Gründlich Waschen beugt Akne vor" Wichtig ist nicht viel, sondern regelmäßig die richtige Pflege! Aggressive Reinigungsmittel können der Haut sogar schaden, zuviel Seife kann eine Akne verschlimmern. Spezielle Akne-Produkte bevorzugen. "Süßes und Saures ist verboten" Eine Akne wird durch keinerlei Diät beeinfusst. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sorgt allerdings für schöne Haut "von innen". "Sonne hilft gegen Pickel" Nein, zuviel UV-Licht verschlimmert sogar die Verhornung. Deshalb auf ausreichend Sonnenschutz achten, bevorzugt nicht-komedogene Präparate wie Hydrogele verwenden. Vorsicht: Manche Akne-Medikamente machen die Haut zusätzlich lichtempfindlich. "Bei Pickeln ist Schmusen tabu" Keineswegs, denn Akne ist für andere nicht ansteckend. mehr
Nicht nur Hautärzten ist bekannt, dass Schuppenbefall eng mit einer gestörten Hautflora zusammenhängt. Die Studie konnte diesen Zusammenhang erneut bestätigen. Die Teilnehmer der Studie wurden gebeten, den Zustand ihrer Kopfhaut zu beschreiben. 57% der Teilnehmer gaben an, ihre Kopfhaut sei normal. Vergleicht man diese Zahl mit der Prozentzahl der nicht von Schuppen betroffenen – diese liegt bei 54 % - fällt vereinfacht ausgedrückt auf: Keine Probleme mit der Kopfhaut, keine Probleme mit Schuppen.
Parallel zur Pflege ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Kopfhaut nicht noch zusätzlich Feuchtigkeit entzogen wird. Statt heißem sollte daher nur lauwarmes Wasser zum Haarewaschen benutzt werden. Föhnen mit heißer Luft trocknet die Kopfhaut aus. Deshalb ist es sinnvoll, die Haare alternativ lieber an der Luft trocknen zu lassen. Das gilt umso mehr in der kalten Jahreszeit, in der niedrige Temperaturen, Lufttrockenheit und Heizungsluft der Kopfhaut zusätzlich zu schaffen machen.
Ein weit verbreitetes Problem sind die zahlreichen Formen der Akne, die schon lange nicht mehr nur Teenager plagen. Wer an Akne leidet sollte alle komedogenen Hautpflegeprodukte, einschließlich dekorativer Kosmetika, aus dem Badezimmer verbannen. In Apotheken und im Fachhandel gibt es spezielle Produkte für Aknepatienten, die als "nicht-komedogen" gekennzeichnet sind.
Ein dyshidrotisches Ekzem (nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung) bildet sich hauptsächlich an den Handflächen. Es entstehen mit Ödemflüssigkeit gefüllte Blasen, die sich entzünden können und mit Juckreiz verbunden sind. Die Erkrankung kann mehrere Wochen andauern und chronisch verlaufen. Kalte, feuchte Kompressen sowie entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende Salben lindern die Beschwerden.
Ich empfehle meinen Patienten ein mildes Shampoo, das speziell für trockene und empfindliche Kopfhaut gedacht ist. Das Problem normaler Haarwaschmittel ist, dass sie entfetten. Deshalb rate ich auch zu einer "nächtlichen Ölkappe". Dafür einfach wenige Tropfen Olivenöl mit einer Pipette auf die Kopfhaut träufeln und über Nacht einwirken lassen. Das tut trockener Kopfhaut richtig gut. Morgens waschen Sie das Öl mit einem milden Shampoo wieder aus.
Naturkosmetik ist dabei in aller Regel die beste Wahl. Sie pflegt mit natürlichen Ölen und Fetten und verzichtet etwa auf umstrittene PEG-basierte Emulgatoren, die die Haut durchlässiger machen können für Fremdstoffe. In Naturkosmetik tabu sind auch Paraffine und/oder Silikone, mit denen etliche konventionelle Handcremes fetten. Die Stoffe integrieren sich nicht so gut ins Gleichgewicht der Haut wie natürliche Öle und Fette.
Sollten Sie keine Handcreme parat haben, finden Sie schnelle Pflege wahrscheinlich auch in Ihrer Küche: Bio-Kokosöl, Sonnenblumen- oder Olivenöl. Massieren Sie ein wenig davon in die feuchten Hände ein. Gönnen Sie stark strapazierten Händen eine Intensivkur über Nacht: Cremen Sie sie vor dem Schlafengehen dick mit fettiger Creme ein und ziehen Sie Baumwollhandschuhe (z.B. aus der Apotheke) an.

Fettige Schuppen:Durch eine erhöhte Talgproduktion entstehen gelbe, fettige Schuppen. Diese sind meist größer als trockene Schuppen und fühlen sich ölig an. Da sie zudem klebrig sind, werden sie nicht so schnell abgeschilfert wie die trockenen Schuppen. Dies begünstigt das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur. Er gehört zwar zur normalen Hautflora, hat aber in diesem Fall eine negative Wirkung: Die leicht entzündete Kopfhaut fördert die Entstehung von fettigen Kopfschuppen.
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