Quaddeln können sich punkt-, knopf- oder plateauartig von der Haut erheben. Oft haben sie ihre Ursache in Hautverletzungen oder -irritationen, etwa durch Insektenstiche, Kratzen oder Berühren von giftigen Pflanzen. Quaddeln können jedoch auch Anzeichen von Allergien oder Nesselsucht (Urtikaria) sein. Letztere geht typischerweise auch mit Pusteln und Juckreiz einher.

Bei Hauterkrankungen in Form von Allergien könne vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, indem die Auslöser vermieden werden. So sollten z.B. sonnenempfindliche Menschen die Sonne meiden. Kommt man an der Arbeit mit hautreizenden Stoffen in Kontakt, sollten Handschuhe getragenen werden. Weiterhin können Allergietests gemacht werden, wenn die Auslöser für eine Hauterkrankung unbekannt sind.

Nagelpilz lässt sich effektiv mit Antimykotika behandeln. Sie beinhalten Wirkstoffe, die den Pilz abtöten bzw. sein Wachstum hemmen. Falls nur die oberen Nagelschichten und weniger als die Hälfte des Nagels von der Infektion betroffen sind lässt sich der Pilz noch äußerlich mit Tinkturen und medizinischem Nagellack bekämpfen. Ist der Befall jedoch schon weiter fortgeschritten helfen nur noch Tabletten oder Kapseln für die innerliche Behandlung.


Ein weit verbreitetes Problem sind die zahlreichen Formen der Akne, die schon lange nicht mehr nur Teenager plagen. Wer an Akne leidet sollte alle komedogenen Hautpflegeprodukte, einschließlich dekorativer Kosmetika, aus dem Badezimmer verbannen. In Apotheken und im Fachhandel gibt es spezielle Produkte für Aknepatienten, die als "nicht-komedogen" gekennzeichnet sind.
Es ist es wichtig, der Haut Mikronährstoffe zur Verfügung zu stellen, die sie von innen heilen lassen. Dazu gehören Zink, Vitamin D, Selen und Omega 3-Fettsäuren. Gerade Frauen sollten darauf achten, dass sie keinen Eisenmangel haben. Die Schilddrüse sollte in Ordnung sein, nur dann hat man eine gesunde Haut. Wer Hautprobleme hat, sollte auch dies in Betracht ziehen. Eine gesunde Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle. Sie sollte Ballaststoffe enthalten, damit sich die richtigen Darmbakterien vermehren können. Probiotische Nahrungsmittel mit lebenden Kulturen wie zum Beispiel unpasteurisiertes Sauerkraut, Kimchi und griechischer Joghurt helfen, die Hautabwehr zu verbessern. Die Darmbakterien bilden Vitamine für die Haut, vor allem B-Vitamine und sind an der Botenstoffbildung beteiligt. Bei Neurodermitis hilft eine gesunde Darmflora zum Beispiel sehr gut und auch bei strapazierten Händen kann sie einen günstigen Effekt haben.
Gerät dieses Gleichgewicht aber ins Wanken und stößt der Körper vermehrt tote Hautzellen ab, zeigt sich das durch eine Schuppung der Haut. Für Betroffene sind Schuppen auf der Kopfhaut besonders lästig, da die Schuppen häufig auf die Schultern fallen und dann auf der Kleidung zu sehen sind. Zudem können Schuppen mit unangenehmem Juckreiz verbunden sein. Grundsätzlich ist es daher ratsam, etwas gegen die Schuppen zu unternehmen: Denn Schuppen sind ein Hilferuf der Haut.
Die Hautfette, die unsere Haut schützen, kommen aus zwei Quellen: Von der Oberhaut, also der Epidermis und aus den Talgdrüsen. An den Händen haben wir kaum Talgdrüsen, sodass wir dort vor allem die Epidermisfette benötigen. Jedes Abwaschen mit einer emulgierenden Seife schwächt die Barriere und der Körper kommt mit dem Aufbau nicht mehr hinterher. Dennoch produziert er Fett, egal ob man Creme drauf macht oder nicht. Wir brauchen die Fettschicht, die die Hornzellen einbettet, als Regulator für die Verdunstung und als Schutz gegen übermäßige Austrocknung und gegen das Eindringen von allergenen Chemikalien. Deswegen kann man nur ermuntern, den Hautzustand zu beobachten und entsprechend darauf zu reagieren.
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Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.
Rosacea, auch Kupferrose genannt, ist eine entzündliche Hautkrankheit vorwiegend im Gesicht der Betroffenen. Sie äußert sich zunächst durch eine Rotfärbung der Haut, die durch dauerhaft erweiterte feine Äderchen (Kapillaren) verursacht wird. In einem späteren Stadium treten feine Knötchen und mit Eiter gefüllte Pickelchen auf, die auf Entzündungsreaktionen zurückzuführen sind. Rosacea tritt nicht vor dem 30. Lebensjahr auf, was sie von der Akne unterscheidet.

Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
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