Kopfschuppen können auch auf ein behandlungsbedürftiges seborrhoisches Ekzem hinweisen. Hier kann es bei einer Selbstbehandlung mit konventionellen Anti-Schuppen-Shampoos zu Komplikationen wie Entzündungen der Kopfhaut kommen. Die aggressiven Anti-Schuppen-Shampoos können die gereizte Kopfhaut noch mehr austrocknen. Das kann zu entzündlichen Prozessen und bakteriell bedingten Hautreizungen führen. Bei einem seborrhoischen Ekzem sind spezielle, antimykotische und entzündungshemmende Haarpflegemittel sinnvoll.

Unsere zarte Hülle, die Haut ist tagtäglich vielen schädigenden Einflüssen unterworfen. Zu viel Wasser und Seife, Sonne, aber auch Kosmetika können ihr schaden. Millionen von Menschen leiden unter unterschiedlichen Hautkrankheiten und sind in Behandlung beim Hautarzt (Dermatologen). Hautkrankheiten können jedoch nicht nur erworben, sondern auch erblich veranlagt sein. So spielt zum Beispiel bei Schuppenflechte die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle.

Die Maßnahmen einer Nachsorge hängen bei Hautkrankheiten in der Regel sehr stark von der genauen Krankheit ab, sodass dabei in der Regel keine allgemeine Voraussage erfolgen kann. Alle Hautkrankheiten müssen jedoch in erster Linie von einem Arzt untersucht und behandelt werden, damit es nicht zu weiteren Komplikationen oder Beschwerden kommt. Je früher diese Krankheit von einem Arzt erkannt und behandelt wird, desto besser ist auch der weitere Verlauf, weswegen der Betroffene schon bei den ersten Symptomen und Anzeichen einen Arzt aufsuchen sollte.
Ähnliche Symptome zur Neurodermitis weist die Hautkrankheit Nesselsucht auf. Im Unterschied zu dieser, die vererbbar ist, wird die Urtikaria – so der medizinische Fachbegriff der Nesselsucht – meist durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Kommt die Haut mit bestimmten allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) in Berührung, die sich beispielsweise in Nahrungsmitteln oder Medikamenten befinden, reagiert sie überempfindlich und bildet einen bläschenförmigen Hautausschlag (Quaddeln). Verantwortlich für diese Reaktion sind Entzündungszellen, die entzündungsfördernde Botenstoffe – unter anderem Histamin – ausschütten.
Die Exkremente der Milben lösen nach zwei bis fünf Wochen die typischen Symptome Juckreiz und Brennen aus. Nach einiger Zeit können zudem kleine Bläschen sowie gerötete Knötchen oder Pusteln entstehen. Besonders häufig befallen sind die Zwischenräume von Fingern und Zehen, die Achseln, Hand- und Fußgelenke, Ellenbogen, Brustwarzen und die Genitalien.
Der Betroffene sollte dabei auf eine regelmäßige Anwendung und auch auf die richtige Dosierung achten, um die Beschwerden dauerhaft zu lindern. Dabei sind regelmäßige Kontrollen durch einen Arzt sehr wichtig. In den meisten Fällen wirken sich die Hautkrankheiten nicht negativ auf die Lebenserwartung des Betroffenen aus. Auch der Kontakt zu anderen Patienten kann dabei sinnvoll sein.
Hier geht es darum, dass man die auf der Flasche angegebene Einwirkzeit beachtet, also etwa 30 Sekunden, damit auch alle Keime absterben. Es ist besser, wenn man erst wäscht und dann desinfiziert, weil durch die alkoholischen Lösungen die Hautbarriere massiv aufgeweicht wird und die Fette herausgelöst werden. Wenn man danach noch mit Wasser und Seife rangeht, wäscht man die Fette fort.
Hormonschwankungen: Die Talgproduktion wird durch Hormone beeinflusst und kann zum Beispiel in der Pubertät zum lästigen Problem werden. Die Haut wird fettig, was die Bildung von Mitessern und Pickeln sowie von gelben, festsitzenden Schuppen auf der Kopfhaut fördert. Trockene Schuppen sind dagegen oft ein Begleitsymptom der Wechseljahre bei Frauen.
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