RiesenbärenklauRiesenbärenklau, auch Bärenkralle oder Herkuleskraut genannt, ist eine giftige Pflanze, die toxisch wirkt. Bei Berührung in Verbindung mit UVA-Strahlung kann das Gift zu schmerzhaften Blasen und Verletzungen führen, die wie Verbrennungen erscheinen. Mediziner sprechen von Photodermatitis. Sehen Sie hier in Bildern, welche Verletzungen durch den Kontakt mit der giftigen Pflanze noch möglich sind!Riesenbärenklau: Verletzungen der Haut durch die Giftstoffe
Neurodermitis sollte unbedingt durch einen auf Hautkrankheiten spezialisierten Facharzt der Dermatologie (Hautarzt) untersucht werden. In erster Linie besteht die Therapie in der konsequenten und korrekten Pflege der Haut. Pflegeprodukte mit Glycerin und Harnstoff unterstützen die natürliche Hautbarriere. Essenziell ist auch das Vermeiden von Trigger (Auslöser) Faktoren. Des Weiteren kommen zur Behandlung verschreibungspflichtiges Kortison und Immunsuppressiva zum Einsatz.
Bei der Hautkrankheit Vitiligo können die dafür zuständigen Hautzellen (Melanozyten) an bestimmten Stellen keine Pigmente bilden. Dadurch entstehen weiße, unpigmentierte Flecken auf der Haut, die sich von den pigmentierten Bereichen abgrenzen. Vitiligo entsteht meist als erstes an Händen und Füßen, kann sich aber über den gesamten Körper ausbreiten.
Die Hautfette, die unsere Haut schützen, kommen aus zwei Quellen: Von der Oberhaut, also der Epidermis und aus den Talgdrüsen. An den Händen haben wir kaum Talgdrüsen, sodass wir dort vor allem die Epidermisfette benötigen. Jedes Abwaschen mit einer emulgierenden Seife schwächt die Barriere und der Körper kommt mit dem Aufbau nicht mehr hinterher. Dennoch produziert er Fett, egal ob man Creme drauf macht oder nicht. Wir brauchen die Fettschicht, die die Hornzellen einbettet, als Regulator für die Verdunstung und als Schutz gegen übermäßige Austrocknung und gegen das Eindringen von allergenen Chemikalien. Deswegen kann man nur ermuntern, den Hautzustand zu beobachten und entsprechend darauf zu reagieren.
Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.
Die Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis, ist eine chronisch-entzündliche, ebenfalls vererbbare Hauterkrankung, die schubweise auftritt. Hervorgerufen wird sie durch eine krankhaft übersteigerte Neubildung von Hautzellen, die sich als weißliche Schuppen auf begrenzt entzündeten Hautstellen ablagern. Dabei ist eine rötliche Färbung der betroffenen Körperstellen zu beobachten.

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Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.
Milien sind circa einen bis drei Millimeter groß und fühlen sich hart an. Sie sind von gelblich-weißer Farbe und zeigen sich als kleine, punktförmige Erhebungen auf der Haut. Rund um die Augen treten sie besonders häufig auf, aber auch der restliche Körper kann betroffen sein. Milien haben keinen Krankheitswert, können aber ein optisches Problem sein. Man sollte Milien jedoch niemals selbst ausdrücken, sondern immer durch einen Hautarzt oder Kosmetiker entfernen lassen, um Narbenbildung zu vermeiden.
Die Rosacea (Rosazea) ist eine entzündliche, chronische Erkrankung der Gesichtshaut, die schubweise verläuft. Sie beginnt mit Hautrötungen, im Bereich der Wangen und Nase. Später können sich dort Gefäßerweiterungen, Bläschen, Knötchen und Gewebeneubildungen entwickeln. Als Risikofaktoren kommen starke, langanhaltende Sonnenbäder, Hitze, heißes Baden und Duschen, Medikamente, Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin und Stress in Frage.
Die Ursache für tiefe, in der Regel schlecht heilende Wunden am Unterschenkel, medizinisch "Ulcus cruris" genannt, sind Durchblutungsstörungen. Umgangssprachlich werden Geschwüre am Unterschenkel auch als "offenes Bein" bezeichnet. Eine Behandlung der Durchblutungsstörung und auch eine medizinische Versorgung der Wunden sind zwingend erforderlich, um einem chronischen Verlauf zu verhindern und lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.

Bei Hauterkrankungen in Form von Allergien könne vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, indem die Auslöser vermieden werden. So sollten z.B. sonnenempfindliche Menschen die Sonne meiden. Kommt man an der Arbeit mit hautreizenden Stoffen in Kontakt, sollten Handschuhe getragenen werden. Weiterhin können Allergietests gemacht werden, wenn die Auslöser für eine Hauterkrankung unbekannt sind.

Trockene Schuppen:Die trockenen, weißen Schuppen entstehen überwiegend durch trockene Kopfhaut, Heizungsluft im Winter, austrocknende Shampoos und Pflegemittel, Föhnen oder heißes, trockenes Klima. Hiervon sind Frauen genauso häufig betroffen wie Männer. Auch bei bestimmten Erkrankungen kommt es zu trockenen Schuppen, zum Beispiel bei der Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris).
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