↑ Hochspringen nach: a b David Hoffmann: Natürlich gesund – Kräutermedizin. Über 200 Kräuter und Heilpflanzen und ihre Wirkung auf die Gesundheit. Hrsg.: Element Books. 1. Auflage. Element Books, Shaftesbury, England, Vereinigtes Königreich 1996, Teil Drei: Das Pflanzenverzeichnis, S. 58 (256 S., englisch: The Complete Illustrated Holistic Herbal. Shaftesbury, England 1996. Übersetzt von Mosaik Verlag).

Der Produktvertrieb erfolgt durch sogenanntes Netzwerk-Marketing, das auch unter dem Begriff Multilevel Marketing bekannt ist. Laut Unternehmensangaben sind ca. 300.000 selbständige LR-Partner dem Vertriebssystem angeschlossen. Allerdings betätigt sich nur ein kleiner Teil davon als Vertriebspartner, während der Großteil die Produkte lediglich für den Eigenbedarf kauft.


Die bekanntesten Produkte sind eindeutig die LR Aloe Vera Produkte, welche mehrfach Ausgezeichnet worden sind und sich von Handcremes über Trinkgele bis hin zur Aloe Vera Babypflege in fast allen Kategorien verbreiten. Produkte für eine ausgewogene Ernährung mit Basis Nährstoffen aus Pflanzen werden auch angeboten. MIND MASTER z. B. ist weltweit das erste Produkte das sich dem Thema Stress hingibt und den Stress neutralisiert und eine frische Brise an den Körper und Geist weitergibt.

Es zeigte sich bei den 30 Patienten mit Diabetes mellitus Typ II nach der achtwöchigen Anwendung mit Aloe-Vera-Gel eine deutliche Abnahme des Nüchtern-Blutzuckerspiegels. Verglichen mit der Placebo-Gruppe sanken zudem Gesamt-Cholesterin und HbA1c. (Quelle: „Huseini HF, Kianbakht S, Hajiaghaee R, Dabaghian FH. Anti-hyperglycemic and anti-hypercholesterolemic effects of Aloe vera leaf gel in hyperlipidemic type 2 diabetic patients: a randomized double-blind placebo-controlled clinical trial. Planta Med. 2012 Mar;78(4):311-6.“)
Allen Polysacchariden voran steht Acemannan, bei dem es sich um ein Mucopolysaccharid handelt, welches im Rahmen einer Forschungsreihe erstmals in den 80er Jahren charakterisiert wurde. Im Jahr 1992 publizierte der Amerikaner John C. Pittmann in der Zeitschrift „Health Consciousness“ einen Fachartikel, in dem er die natürlichen antiviralen, antibakteriellen sowie antimykotischen Eigenschaften dieser langkettigen Zuckerform beschrieb. Seither sind Forscherteams weltweit damit beschäftigt, die potenziellen Wirkungsweisen von Acemannan genau zu untersuchen.
Es zeigte sich bei den 30 Patienten mit Diabetes mellitus Typ II nach der achtwöchigen Anwendung mit Aloe-Vera-Gel eine deutliche Abnahme des Nüchtern-Blutzuckerspiegels. Verglichen mit der Placebo-Gruppe sanken zudem Gesamt-Cholesterin und HbA1c. (Quelle: „Huseini HF, Kianbakht S, Hajiaghaee R, Dabaghian FH. Anti-hyperglycemic and anti-hypercholesterolemic effects of Aloe vera leaf gel in hyperlipidemic type 2 diabetic patients: a randomized double-blind placebo-controlled clinical trial. Planta Med. 2012 Mar;78(4):311-6.“)
Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).
Reife Aloe Vera kann geerntet und “entsaftet” werden. Wer jedoch seine Pflanze selbst angebaut hat oder sich für eine sehr kleine und junge Pflanze entschieden hat, der wird rund fünf Jahre auf die erste Ernte warten müssen. Erst dann lohnt sich diese auch, denn es braucht eine gewisse Zeit, ehe die Wirkstoffe in der Aloe vollständig gereift sind. Wem das zu lange dauert, der kann sich von Anfang an ausgewachsene Aloe Vera Pflanzen kaufen. Diese besitzen im besten Fall schon sehr dicke Blätter. Wer das Gel ernten möchte, der muss die größten Blätter der Pflanze mit einem Messer ab Boden abschneiden. Im Anschluss werden die Blätter gewaschen und senkrecht in ein höheres Gefäß gestellt. Bei einer reifen Aloe fließt das Gel von alleine ab. Ist möglichst viel Gel ausgelaufen, so müssen die Blätter erneut gewaschen und getrocknet werden. Dann kann man die äußere Wachsschicht der Aloe entfernen und das restliche Gel herausholen.
LR ist als Mitglied u. a. in folgenden Verbänden organisiert: Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e. V. (VKE), Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel e. V. (BDIH), Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) und Europäischer Verband für Direktvertrieb (SELDIA).
Empfohlen wird Aloe-Vera-Gel unter anderem bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte. Das Gel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann so bei Hautkrankheiten dieser Art schnell für eine Linderung der Symptomatik sorgen. Die enthaltenen Polysaccharide versorgen die Haut zudem mit viel Feuchtigkeit ohne die Poren zu verstopfen. Aloe Vera enthält darüberhinaus die für den Zellschutz wichtigen Vitamine A, C und E. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Salicylsäure können schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und empfehlen sich daher sehr gut bei Akne.
Die Teilung wird im Frühling oder Herbst vorgenommen. Voraussetzung ist das Vorhandensein von Ablegern. Dabei werden alte Aloe-Pflanzen ausgetopft und der Wurzelballen vorsichtig geöffnet. Die jungen Ableger und Nebenrosetten lassen sich ohne großen Aufwand von der Mutterpflanze lösen. Die kleineren Aloe-Ableger werden einzeln in kleinere Töpfe mit durchlässiger Erde eingepflanzt. Die alte Aloe-Pflanze wird ebenfalls in den Topf mit frischem Substrat eingesetzt. 
Es handelt sich hierbei um ein langkettiges Zuckermolekül, das bis zur Pubertät auch im menschlichen Körper gebildet wird, dann aber über die Nahrung zugeführt werden muss. Acemannan stärkt die weissen Blutkörperchen und das Immunsystem, wirkt gegen Entzündungen, reinigt und entsäuert den Darm, sodass einerseits mehr Vitalstoffe aufgenommen werden können und andererseits die gefährlichen Hefepilze in ihre Schranken gewiesen werden.

Eines der wichtigsten Hauptanbaugebiete für die Aloe Vera ist mittlerweile Mexiko, hier wird größtenteils auch auf die Verwendung von Düngemitteln und Pestiziden verzichtet. Die heute noch lebenden Maya-Völker sehen in der Aloe Vera nach wie vor eine Art „Schamanin“ und es hält sich die Überzeugung, dass die heilenden Eigenschaften eng mit der Seele der Pflanze in Verbindung stehen. Deshalb ist es in Mexiko auch noch immer üblich, dass über den Eingangstüren der Häuser und Wohnungen Blätter der Aloe Vera hängen, welche Krankheiten fernhalten sollen.

Die Pads solltest du einfrieren, damit sie länger frisch bleiben. So haben sie zusätzlich noch eine kühlende und abschwellende Wirkung. Nach dem Aufstehen kannst du die Pads nun jeden Morgen frisch aus dem Tiefkühlfach nehmen und auf deine Augenränder legen. Lasse sie circa fünf bis zehn Minuten einwirken, beispielsweise während du frühstückst oder dir die Zähne putzt.

Die Pads solltest du einfrieren, damit sie länger frisch bleiben. So haben sie zusätzlich noch eine kühlende und abschwellende Wirkung. Nach dem Aufstehen kannst du die Pads nun jeden Morgen frisch aus dem Tiefkühlfach nehmen und auf deine Augenränder legen. Lasse sie circa fünf bis zehn Minuten einwirken, beispielsweise während du frühstückst oder dir die Zähne putzt.

Die märchenhafte Schönheit der ägyptischen Herrscherin Kleopatra führt die Geschichtsschreibung unter anderem auf die Verwendung von reichhaltigem Saft der Aleo Vera Pflanze zurück. Ebenso heißt es, die sagenumwobene Königin Nofretete pflegte sich täglich mit einem Fluidum, das aus dieser Blume gewonnen wurde. Überhaupt begleitete Aloe vera einige der berühmtesten Herrscher der Menschheitsgeschichte. So griff Alexander der Große während seiner Feldzüge auf das gehaltvolle Aloe-Gel der Pflanze zurück, um die Verletzungen seiner Krieger zu heilen.
Beim Umtopfen die alte Aloe-Pflanze aus dem Topf genommen, der Wurzelballen gelockert und grob von der alten Erde befreit. Sind am Sprossgrund alte oder abgestorbene Blätter vorhanden, sind diese zu entfernen. Die Aloe Vera wird in den neuen Topf eingesetzt, idealerweise so tief wie sie vorher eingelassen war. Insofern der untere Teil bereits verholzt ist, kann die Aloe etwas tiefer eingesetzt werden. Nach dem Umsetzen das Angießen nicht vergessen.
Einen Aloe-Vera-Drink kannst du dir auch ganz leicht selbst mischen. Nimm dazu das frische Aloe-Vera-Gel aus der Pflanze und mische es mit einem Saft deiner Wahl. Auch in Smoothies und frisch gepressten Säften macht es sich hervorragend. Du solltest jedoch vermeiden, das gesamte Aloe-Vera-Blatt zu pürieren. So fügst du deinem Drink schädliche Anthranoide und Aloin hinzu.
Inzwischen kann man die Aloe sogar schon online in diversen Pflanzenshops kaufen. Dort sind sie mit einer Höhe von etwa 40 Zentimetern und mit einem 10 Zentimeter Topf für rund 7-8 Euro erhältlich. Größere Pflanzen kosten beinahe das Doppelte. Ob eine junge oder alte Pflanze einziehen soll, bleibt einem selbst überlassen. Ehe man eine Aloe jedoch ernten kann, können rund fünf Jahre vergehen.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Präparate mit Anthranoiden und Aloin ebenfalls vermieden werden. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten auf die Präparate verzichten. Eine Anwendung sollte niemals länger als 14 Tage dauern, da der Körper sonst zu viel Wasser und Salz verlieren kann. Das kann wiederum eine Verstopfung begünstigen. Dem hohen Wasserverlust sollte mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr entgegen gewirkt werden.
Die Aloe vera wird im Deutschen auch als Echte Aloe oder Bitterschopf bezeichnet. Der botanische Gattungsname Aloe entstammt dem arabischen Sprachraum und bedeutet "bitter", was auf den Geschmack der Blätter zurückzuführen ist. Vera ist lateinisch und bedeutet "wahr" oder "echt". Um eine bittere Wahrheit handelt es sich bei der Pflanze allerdings nicht, denn den rund 250 Arten der Gattung Aloe werden heilende Kräfte zugeschrieben. Schon seit der Antike wird der Saft aus ihren Blättern zur Hautpflege und als wirksames Heilmittel gegen Hauterkrankungen eingesetzt. Ursprünglich stammt die Pflanze wohl aus dem Gebiet der arabischen Halbinsel, wurde allerdings über die Jahrhunderte in nahezu alle Länder exportiert. Wo sie wegen der winterlichen Fröste nicht im Freien gedeihen kann, ist sie eine gern gesehene Zimmer- oder Kübelpflanze.
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