Die Aloe Vera hat als Heilpflanze mit durchaus langer Tradition. Auch in der heutigen Zeit kann sie zahlreiche positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus entfalten. Ihr werden kühlende, durchblutungsanregende und auch feuchtigkeitsspendende Eigenschaften nachgesagt. Zudem soll sie entzündungshemmende, antibakteriell und antiviral wirken können. Verwenden Sie die Aloe Vera sparsam, dann kann sie durchaus hilfreich für Ihre Gesundheit sein.

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Je mehr Sonne die Wüstenlilie tanken kann, desto opulenter entwickelt sich ihr einzigartiger Pflanzenkörper. Da die Blume andererseits Temperaturen unter 10 Grad Celsius nicht verkraftet, beschränkt sich die Dauer eines Aufenthaltes unter freiem Himmel auf die Sommermonate. Sobald die Quecksilbersäule im Frühling die 10-Grad-Marke übersteigt, siedelt Aloe vera um auf den Balkon. Bevor Ihr Prachtstück unter volle Sonneneinstrahlung gerät, sollte eine 8-tägige Phase der Abhärtung am halbschattigen Standort stattfinden. Wahlweise setzen Sie die Pflanze den Sommer hindurch in die magere Erde des Steingartens, um dort alle Blicke auf sich zu ziehen. Solange Aloe vera im Herbst rechtzeitig eingeräumt wird in ein geschütztes Winterquartier, spricht nichts gegen ein alljährliches Gastspiel im Freiland.
Allen Polysacchariden voran steht Acemannan, bei dem es sich um ein Mucopolysaccharid handelt, welches im Rahmen einer Forschungsreihe erstmals in den 80er Jahren charakterisiert wurde. Im Jahr 1992 publizierte der Amerikaner John C. Pittmann in der Zeitschrift „Health Consciousness“ einen Fachartikel, in dem er die natürlichen antiviralen, antibakteriellen sowie antimykotischen Eigenschaften dieser langkettigen Zuckerform beschrieb. Seither sind Forscherteams weltweit damit beschäftigt, die potenziellen Wirkungsweisen von Acemannan genau zu untersuchen.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Präparate mit Anthranoiden und Aloin ebenfalls vermieden werden. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten auf die Präparate verzichten. Eine Anwendung sollte niemals länger als 14 Tage dauern, da der Körper sonst zu viel Wasser und Salz verlieren kann. Das kann wiederum eine Verstopfung begünstigen. Dem hohen Wasserverlust sollte mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr entgegen gewirkt werden.

Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]
Beim Umtopfen die alte Aloe-Pflanze aus dem Topf genommen, der Wurzelballen gelockert und grob von der alten Erde befreit. Sind am Sprossgrund alte oder abgestorbene Blätter vorhanden, sind diese zu entfernen. Die Aloe Vera wird in den neuen Topf eingesetzt, idealerweise so tief wie sie vorher eingelassen war. Insofern der untere Teil bereits verholzt ist, kann die Aloe etwas tiefer eingesetzt werden. Nach dem Umsetzen das Angießen nicht vergessen.

Die Blätter der Aloe enthalten einen gelartigen Pflanzensaft, der in der Naturheilkunde sehr geschätzt wird. Bereits 400 Jahre v. Chr. wird die Heilpflanze in griechischen Schriften erwähnt und seit dem 11. Jahrhundert in der chinesischen Medizin dokumentiert. Die Pflanze erfreut sich aufgrund ihrer natürlichen Heilkräfte und der geringen Pflegeansprüche zunehmender Beliebtheit. Aloe Vera lässt sich als Zimmerpflanze recht einfach und problemlos zu Hause am Fenster oder im Kübel auf Balkonien und im Wintergarten halten. Sie eignet sich bestens für Einsteiger, denn viel falsch machen, kann man nicht.


Auf keinen Fall sollte man ganze, ungeschälte Blätter zu Säften oder Smoothies verarbeiten, da man so die möglicherweise gesundheitsschädigenden Stoffe mit verzehrt. Auch von einem Kauf solcher Produkte mit ungeschälten Blättern ist unbedingt abzuraten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Verbraucherzentrale weisen darauf hin, dass solche Produkte keine sicheren Nahrungsmittel sind.
Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).
Unschöne Augenringe empfinden viele als störend, sind jedoch im Alltag oft unvermeidbar. Wer morgens nur wenig Zeit hat, kann Aloe-Vera-Pads nutzen, um den dunklen Rändern entgegen zu wirken. Dazu nimmst du das reine Gel aus der Pflanze, verdünnst es mit Wasser und tränkst einige Wattepads in der Flüssigkeit. Am besten schneidest du die Pads in zwei Hälften, damit sie sich dem Bereich unter den Augen besser anpassen.
Von der Handcreme bis zur Gesichtsmaske, vom Shampoo bis zur Zahnpasta – die Produktvielfalt ist inzwischen unheimlich groß.Verwenden Sie Aloe-Vera-Produkte regelmäßig, dann werden sie – wie Erfahrungen von regelmäßigen Anwendern immer wieder zeigen – eine natürliche Spannkraft sowie einen umfassenden Schutz für Haut und Haare erfahren. Geeignet sind Pflegeprodukte mit Aloe Vera dabei vor allem für Menschen mit einer problematischen und empfindlichen Haut.
Weitere Synonyme sind Aloe perfoliata var. barbadensis (Mill.) Aiton (1789), Aloe vulgaris Lam. (1783), Aloe elongata Murray (1789), Aloe flava Pers. (1805), Aloe barbadensis var. chinensis Haw. (1819), Aloe chinensis (Haw.) Baker (1877), Aloe vera var. chinensis (Haw.) A.Berger (1908) Aloe indica Royle (1839), Aloe vera var. littoralis J.König ex Baker (1880), Aloe lanzae Tod. (1891), Aloe vera var. lanzae (Tod.) Baker (1908) und Aloe vera var. wratislaviensis Kostecka-Madalska (1953).
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