Das Vertriebssystem als solches ist doch (man möge mir verzeihen) wie Prostitution: Wir arbeiten doch alle irgendwie für irgendeinen Chef, der u.a. aufgrund unserer Arbeit Geld verdient. Und wenn man selbstständig ist, hält eben das Finanzamt die unerbittlichen Hände auf. Das einfach mal nur, weil so sehr auf die Art und Weise des Vertriebs geschimpft wird. Letzlich ist jede Arbeit "Verkauf". Ich verkaufe mich/meine Dienste/meiner Hände Arbeit, damit ich Geld verdiene. Und die, denen ich etwas liefere, verkaufen mein Produkt mit noch etwas mehr Gewinn an den "Endverbraucher" = Vertrieb. Oder ich stelle für Endverbraucher her und "verkaufe meine Leistung" an eben diesen. Richtig oder falsch?
Mexiko (Yucatan), Kuba, Brasilien, Afrika sowie die Kanaren sind die ursprüngliche Heimat der Aloe Vera – also alles Länder, in denen die Sommermonate von kaum Regen und einem extrem heißen Klima geprägt sind. Diese erschwerten Lebensbedingungen tragen dazu bei, dass die Aloe Vera umso stärker auf die Bildung von eigenen Nährstoffen und das Befüllen ihrer Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern angewiesen ist. Mit zunehmender Dauer einer Trockenzeit schrumpft die Pflanze zusammen, während Regenperioden plustert sie sich regelrecht auf. Die gelartige Struktur im Blattinneren trägt zu dieser hohen Speicherkapazität bei und sorgt zudem für die Wundheilung bei Schnitten an den Blättern.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Anwendung von Aloe vera Gel bereits nach zwei Tagen zu einer signifikanten Hemmung des UV-induzierten Erythems (Rötung der Haut) führte und besser wirkte als das Hydrokortison, das ungünstige Nebenwirkungen wie Juckreiz, Brennen, Hautreizungen bis hin Hautschädigungen mit sich bringen kann. Dr. Stump kam zum Schluss, dass das Aloe vera Gel eine sehr gute Alternative zu einer Kortison-Therapie darstellt – zumal das Aloe vera Gel überdies antimikrobiell und entzündungshemmend wirkt, wie iranische Wissenschaftler bestätigten. Diese stellten ausserdem fest, dass Aloe vera zu einem Zellvermehrungseffekt führt, was erklärt, warum die Wüstenlilie auch bei schweren Brandwunden so gut Heilprozesse beschleunigen kann (6).


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Ein weiteres von der Echten Aloe stammendes Produkt ist das „Aloe-vera-Gel“, das aus dem Wasserspeichergewebe der Blätter gewonnen wird.[11] Durch den Gehalt an hauptsächlich aus D-Glucose und D-Mannose aufgebauten Polysacchariden weist es eine schleimartige Konsistenz auf. Das Gel kann ferner Einfachzucker wie Glucose, Mannose, Galactose und Xylose sowie wasserlösliche Vitamine, Aminosäuren, Amylase, alkalische Phosphatase, Lipase und Salicylsäure enthalten,[12] außerdem Glykoproteine und Aloenine.[7] Aloe-vera-Gel ist bei entsprechend sorgfältiger Gewinnung frei von dem abführend wirkenden Aloin, das außerhalb des Wasserspeichergewebes in dem gelben Saft unter der Blattrinde vorkommt.
Der einfache oder ein- bis zweimal verzweigte Blütenstand ist 60 bis 90 Zentimeter lang und trägt zylindrisch spitz zulaufende Trauben von 30 bis 40 Zentimeter Länge und 5 bis 6 Zentimeter Breite. Die eiförmig-spitzen, zurückgeschlagenen Tragblätter sind 10 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter breit. Die gelben Blüten sitzen an etwa 5 Millimeter langen Pedicellussen (Blütenstielen). Die etwa 28 bis 30 Millimeter langen Blüten sind leicht bauchig und an ihrer Basis gerundet. Auf Höhe des Fruchtknotens weisen sie einen Durchmesser von 7 Millimeter auf. Darüber sind sie erweitert und schließlich an der Mündung verengt. Ihre äußeren Perigonblätter sind auf einer Länge von 18 Millimetern nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen 3 bis 5 Millimeter aus der Blüte heraus.
Ich hab grade bei ciao.de mal ein paar Produkte auf die Inhaltstoffe hin durchgeschaut. Da ist auch nichts anderes drin, als in den Drogerieprodukten. Parabene (Konservierungsstoffe, die im Verdacht stehen hochallergenisierend zu sein u.ae.) en masse, dazu Silikone und auch tatsaechlich Aloe und mit was noch Werbung gemacht wird. Die behaupten nur mit natuerlichen Inhaltsstoffe zu arbeiten, die INCIs sagen anderes.
Angesichts der widersprüchlichen Ergebnisse zeigt sich, dass noch weitere Untersuchungen folgen müssen. Es kam vermutlich aufgrund der Stabilität der Wirkstoffe in der Aloe Vera zu unterschiedlichen Ergebnissen, ein wichtiger Faktor dafür scheint vermutlich der Zeitpunkt der Ernte der Pflanze zu sein. Dieser wiederum hat scheinbar Einfluss auf die Wirkstoffaktivität.
Allen Polysacchariden voran steht Acemannan, bei dem es sich um ein Mucopolysaccharid handelt, welches im Rahmen einer Forschungsreihe erstmals in den 80er Jahren charakterisiert wurde. Im Jahr 1992 publizierte der Amerikaner John C. Pittmann in der Zeitschrift „Health Consciousness“ einen Fachartikel, in dem er die natürlichen antiviralen, antibakteriellen sowie antimykotischen Eigenschaften dieser langkettigen Zuckerform beschrieb. Seither sind Forscherteams weltweit damit beschäftigt, die potenziellen Wirkungsweisen von Acemannan genau zu untersuchen.

Was die sekundären Pflanzenstoffe betrifft, so wirken die in der Aloe enthaltenen ätherischen Öle, entzündungshemmend und antibakteriell. Die Lignine fördern eine gesunde Verdauung und können wichtige Stoffe binden und weiterleiten. Die Salicylsäure wirkt schmerzlindernd und hemmt ebenfalls Entzündungen oder senkt das Fieber. Sterole und Saponine sorgen für einen reinigenden Effekt und eine antiseptische Wirkung. Leicht abführend wirken die enthaltenen Anthraglykoside, die Tannine wirken als Gerbstoff ebenfalls entgegen einer Entzündung.
Alo Vera Pflanzen müssen regelmäßig in einen größeren Topf umziehen, denn sie wachsen sehr schnell und kontinuierlich das ganze Jahr über. Zur Orientierung sollte man immer dann umtopfen, wenn die Blätter den Rand des Topfes erreichen und auch das Wasser beim Gießen nicht mehr richtig aufgenommen wird. Wer seinen Bestand vergrößern oder erweitern möchte, der trennt beim Umtopfen Ableger und pflanzt diese erneut in einen geeigneten Topf um.
2009 erzielte LR Health & Beauty Systems laut dem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 einen Gesamtumsatz von 153,1 Millionen Euro gegenüber 139,3 Millionen im Vorjahr. Davon wurden in Deutschland ungefähr 73 Prozent erzielt.[8] Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 beschäftigte das Unternehmen 473 Mitarbeiter, gegenüber 478 im Vorjahr, und ist mit 19 aktiven Auslandsgesellschaften im europäischen Raum und einer Gesellschaft in Australien tätig.[8] LR beschäftigt weltweit rund 1.000 Mitarbeiter. 2011 setzte LR in all seinen Märkten gesamt 230 Millionen Euro um, im ersten Halbjahr 2012 sei der Umsatz um fünf Prozent gestiegen.[9] 2014 erwirtschaftete LR einen Umsatz von 228 Millionen Euro. Hauptwachstumstreiber bei der Umsatzsteigerung von 15 % im Jahr 2016 waren laut LR-Angaben internationale Märkte wie Türkei, Italien, Polen, Belgien, Niederlande und Spanien, aber auch der deutsche Markt sei gut gewachsen. Weltweit sind über 1.200 Mitarbeiter bei LR beschäftigt, davon mehr als 600 am Hauptsitz in Ahlen.[10] 2016 kündigte LR Investitionen von ca. 10 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte an, deren Bau im Februar 2017 startete.[11] Sie wurde 9. Februar 2018 in Ahlen eingeweiht. Dort werden nach Angaben des Unternehmens jährlich ca. 12.000 Tonnen Aloe Vera-Blätter verarbeitet und die sog. Aloe Vera-Drinking-Gele hergestellt.
Weitere Synonyme sind Aloe perfoliata var. barbadensis (Mill.) Aiton (1789), Aloe vulgaris Lam. (1783), Aloe elongata Murray (1789), Aloe flava Pers. (1805), Aloe barbadensis var. chinensis Haw. (1819), Aloe chinensis (Haw.) Baker (1877), Aloe vera var. chinensis (Haw.) A.Berger (1908) Aloe indica Royle (1839), Aloe vera var. littoralis J.König ex Baker (1880), Aloe lanzae Tod. (1891), Aloe vera var. lanzae (Tod.) Baker (1908) und Aloe vera var. wratislaviensis Kostecka-Madalska (1953).
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