Ich hab grade bei ciao.de mal ein paar Produkte auf die Inhaltstoffe hin durchgeschaut. Da ist auch nichts anderes drin, als in den Drogerieprodukten. Parabene (Konservierungsstoffe, die im Verdacht stehen hochallergenisierend zu sein u.ae.) en masse, dazu Silikone und auch tatsaechlich Aloe und mit was noch Werbung gemacht wird. Die behaupten nur mit natuerlichen Inhaltsstoffe zu arbeiten, die INCIs sagen anderes.

Ich hab grade bei ciao.de mal ein paar Produkte auf die Inhaltstoffe hin durchgeschaut. Da ist auch nichts anderes drin, als in den Drogerieprodukten. Parabene (Konservierungsstoffe, die im Verdacht stehen hochallergenisierend zu sein u.ae.) en masse, dazu Silikone und auch tatsaechlich Aloe und mit was noch Werbung gemacht wird. Die behaupten nur mit natuerlichen Inhaltsstoffe zu arbeiten, die INCIs sagen anderes.
Wichtig: Bedenken Sie, dass die Anwendung des Aloe vera Gels vom jeweiligen Beschwerdebild abhängt. Bei der äusserlichen Anwendung wird in der Regel etwas von dem Gel mehrmals täglich auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen. Wenn Sie das Gel einnehmen möchten, können Sie es einfach pur essen, mit Wasser verdünnen oder z. B. in den Obstsalat oder in Smoothies einrühren. Das Gel darf nicht erhitzt werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3 bis 5 Esslöffeln pro Tag.
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Die Pflanze Aloe Vera ist zäh und wenig biegsam, ihre Blätter sind von einer Wachsschicht umhüllt und haben sich am Rand mit dünnen Dornen wie mit Zähnen bewaffnet. Die Pflanze ist unauffällig und nicht gerade schön, so als wollte sie ihr Wesen nicht leichtfertig preisgeben. Sie erinnert an eine Kaktuspflanze, sieht aus wie eine Agave und doch gehört sie zur Familie der Liliengewächse – genau wie Zwiebel oder Knoblauch.
Aloe Vera – ein uraltes Naturheilmittel – ist seit einigen Jahren zu größtem Ruhm gelangt. Mittlerweile enthalten viele medizinische und kosmetische Produkte Aloe Vera. So findet die Pflanze beispielsweise in Form von Gel, Creme oder Saft Anwendung. Äußerlich wie innerlich wird Aloe Vera zudem zur Nahrungsergänzung eingesetzt und ihr werden wahre Heilkräfte zugesprochen: Immunstärkend und schmerzlindernd soll sie sein, ein Balsam für Haut und Haare. Was ist dran am Mythos dieser Wunderpflanze?
Unter Umständen könnten sogar Patienten mit Morbus Alzheimer von einer immunmodulierten Behandlung mit Aloe Vera profitieren. (Quelle: „Lewis JE, McDaniel HR, Agronin ME, Loewenstein DA, Riveros J, Mestre R, Martinez M, Colina N, Abreu D, Konefal J, Woolger JM, Ali KH. The effect of an aloe polymannose multinutrient complex on cognitive and immune functioning in Alzheimer’s disease. J Alzheimers Dis. 2013;33(2):393-406.“)
Im Baumarkt oder Gartenfachhandel steht man häufig vor einer breiten Auswahl an Erden. Wer für die Wüstenlilie Aloe Vera reine Blumenerde kaufen möchte, der liegt schon mal falsch. Fertige Kakteen- oder Sukkulentenmischungen hingegen sind bestens geeignet. Auch Erdmischungen aus grobkörnigem Sand, Granatsplit und Perlit eignen sich für die Aloe Vera. Wichtig zu wissen ist, dass die Aloe Vera mit dem richtigen Boden sehr stark austreibt und daher entsprechend Platz benötigt. Soll heißen, dass die Pflanze von Anfang an einen großen Topf benötigt.
Chemische Prozesse im Körper sind abhängig von den aufgenommenen Enzymen. So helfen diese dabei, diverse Vorgänge zu beschleunigen oder zu hemmen. Enzyme, welche in der Aloe Pflanze vorkommen, helfen bei der Verdauung und der Aufnahme von Zucker oder Eiweißen und Fetten. Die Enzyme aus der Aloe können freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Gefunden wurden inzwischen die Enzyme Phosphatase, Amylase, Bradykinase, Carboxypeptidase, Catalase, Cellulase, Lipase und Peroxidase.
Aloe Vera ist eine Heilpflanze und besitzt verschiedene Inhaltsstoffe. Neben den positiven Inhaltsstoffen, enthält der Saft der Aloe Vera auch den leicht giftigen Inhaltsstoff Aloin. Dieser kann bei inneren Anwendung und bei Überdosierungen ungewünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Insbesondere Schwangere oder Allergiker sollten auf die innerliche Anwendung verzichten. Auch für Haustiere ist Aloin giftig.

Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).
Bio-Qualität ist ein Muss. Zwar ist die subtropische Pflanze selbst nicht anfällig für Schädlinge, so dass Pestizide nicht erforderlich sind. Doch werden bei Bio-Feldern diese nicht mit Herbiziden von Unkraut befreit, die Pflanzen werden nicht kunstgedüngt, möglicherweise wird auf Mischkultur geachtet und die Verarbeitung verläuft insgesamt so schonend wie möglich (13).
Was die sekundären Pflanzenstoffe betrifft, so wirken die in der Aloe enthaltenen ätherischen Öle, entzündungshemmend und antibakteriell. Die Lignine fördern eine gesunde Verdauung und können wichtige Stoffe binden und weiterleiten. Die Salicylsäure wirkt schmerzlindernd und hemmt ebenfalls Entzündungen oder senkt das Fieber. Sterole und Saponine sorgen für einen reinigenden Effekt und eine antiseptische Wirkung. Leicht abführend wirken die enthaltenen Anthraglykoside, die Tannine wirken als Gerbstoff ebenfalls entgegen einer Entzündung.

Die positive Wirkung der Aloe ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Der Pflanzensaft kann frisch oder zu einer braunen kristallinen Masse für eine Weiterverarbeitung zu Cremes und Lotionen verdampft werden. Der frische Pflanzensaft verspricht bei der Hautpflege einen großen Nutzen. Dank eines hohen Feuchtigkeitsgehaltes wird Aloe in der Naturheilkunde bei Hautproblemen oder Sonnenbrand empfohlen. Als schnelles Mittel der Hausapotheke reicht es aus, Blätter aufzuschneiden und betroffene Hautpartien mit dem Pflanzensaft einzureiben. Innerlich angewendet, wirkt Aloe Vera stark abführend. Um Experimente und Überdosierungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung handelsüblicher Präparate.

Die Aloe vera wird auf fünf Kontinenten in allen subtropischen und tropischen Regionen kultiviert. Pro Jahr werden Hunderttausende Tonnen Aloe-vera-Blätter geerntet, aus denen das begehrte Gel gewonnen wird, das mittlerweile in zahllosen Produkten zu finden ist – ob Kosmetika, Lebens- sowie Nahrungsergänzungsmitteln, Matratzen, Slipeinlagen oder Waschpulver.


Allerdings ist das IASC-Siegel kritisch zu sehen. Die Organisation ist eindeutig herstellerdominiert und garantiert oft nicht viel mehr als einen Mindestgehalt von 15 Prozent Aloe vera, was nicht sehr vertrauenswürdig klingt. Um garantierte Wirkstoffgehalte, eine schonende Verarbeitung, biologische Anbauweise oder möglichst wenige Zusatzstoffe kümmert sich das IASC nicht.

Das Ergebnis der Untersuchung: Zwar zeigte sich bis zum Ende der dritten Bestrahlungswoche kein deutliche Unterschied zwischen behandeltem und unbehandeltem Hautbereich, ab diesem Zeitpunkt jedoch konnte nach vier, fünf und sechs Wochen eine Verringerung des Schweregrads beobachtet werden. Auch zwei und vier Wochen nach Behandlungsende zeigte sich eine deutlich geringere Ausprägung der strahlenbedingten Dermatitis. Bei Patienten mit großen Bestrahlungsbereichen sowie hoher Strahlendosis zeigte sich der positive Effekt dabei besonders deutlich. (Quelle: „Haddad P, Amouzgar-Hashemi F, Samsami S, Chinichian S, Oghabian MA.Aloe vera for prevention of radiation-induced dermatitis: a self-controlled clinical trial. Curr Oncol. 2013 Aug;20(4):e345-8.“)
Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]
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