Die zylindrischen, bis zu 40 cm langen Blütenstände setzen sich nach einer kühlen Überwinterung bei 10-13 Grad Celsius im Frühling dekorativ in Szene. Straff aufrecht erheben sich die gelben, roten oder orangefarbenen Trauben über den grau-grünen Blättern. Zu dieser Meisterleistung ist die Blume freilich frühestens ab einem Alter von 3 Jahren in der Lage.

Die Forschung beschäftigt sich immer mehr mit der Wirkung der Pflanze und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Erfahrungsschatz früherer Generationen immer mehr bestätigt. Die Volksmedizin verwendet die Aloe Vera noch heute bei verschiedensten Beschwerden. Dank der Inhaltsstoffe wird sie dabei zu einem durchaus wertvollen Allround-Helfer, der eine positive Unterstützung für Körper, Geist und Seele darstellen kann.


Für deine DIY-Leave-in-Kur brauchst du nur zwei Esslöffel Aloe Vera, zwei Esslöffel Wasser und etwas ätherisches Öl deiner Wahl. Wir empfehlen dir Rosmarinöl, da es eine sehr positive Wirkung auf die Haarstruktur hat. Vermische die Zutaten in einer Schale und rühre so lange mit einem Löffel, bis eine glatte Flüßigkeit entsteht. Die Leave-In-Kur kannst du (wie der Name schon sagt) nach dem Auftragen einfach im Haar lassen.
In Untersuchungen mit Tieren zeigte sich wiederum neben einer Senkung des Blutzuckers auch eine Normalisierung von erhöhten Cholesterinwerten (Quelle: „Rajasekaran, S.; Ravi, K.; Sivagnanam, K.; Subramanian, S. Beneficial effects of Aloe vera leaf gel extract on lipid profile status in rats with streptozotocin diabetes. Clin. Exp. Pharmacol. Physiol. 2006, 33, 232-237.“)
Eine randomisierte und placebo-kontrollierte Doppelblindstudie mit 60 Patienten, welche an chronischer Schuppenflechte leiden, untersuchte die Wirkung von Aloe Vera. Das Ergebnis der Studie zeigte auf, dass in der Aloe-Vera-Gruppe bei 83 Prozent der Patienten eine deutliche Verbesserung der Beschwerden ohne Rezidiv bei zwölf Monaten auftrat. Verglichen damit lag die Heilungsrate in der Placebo-Gruppe bei nur sieben Prozent. (Quelle: „Syed T.A, Ahmad S.A, Holt A.H, Ahmad S.A, Ahmad S.H, Afzal M. Management of psoriasis with Aloe vera extract in a hydrophilic cream: A placebo-controlled, double-blind study. Trop Med Int Health. 1996;1:505–09.“)
Die Heilkraft der Aloe Vera steckt im gelartigen Pflanzensaft der sukkulenten Blätter. Sie werden von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen geerntet. Man empfiehlt die unteren Blätter am Stängelansatz abzuschneiden. Aus der Schnittwunde tropft der wirksame Aloe-Saft, der in einem Glas aufgefangen wird. Bei kleinerem Bedarf können auch Teile vom Blatt abgeschnitten werden. Dabei trocknet die Schnittwunde ein und kann braun werden. Aus diesem Grunde sollten vorzugsweise untere Blätter verwendet werden. Die Ernte der Aloe kann ganzjährig erfolgen.
Aloe Vera – ein uraltes Naturheilmittel – ist seit einigen Jahren zu größtem Ruhm gelangt. Mittlerweile enthalten viele medizinische und kosmetische Produkte Aloe Vera. So findet die Pflanze beispielsweise in Form von Gel, Creme oder Saft Anwendung. Äußerlich wie innerlich wird Aloe Vera zudem zur Nahrungsergänzung eingesetzt und ihr werden wahre Heilkräfte zugesprochen: Immunstärkend und schmerzlindernd soll sie sein, ein Balsam für Haut und Haare. Was ist dran am Mythos dieser Wunderpflanze?
Wichtig: Bedenken Sie, dass die Anwendung des Aloe vera Gels vom jeweiligen Beschwerdebild abhängt. Bei der äusserlichen Anwendung wird in der Regel etwas von dem Gel mehrmals täglich auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen. Wenn Sie das Gel einnehmen möchten, können Sie es einfach pur essen, mit Wasser verdünnen oder z. B. in den Obstsalat oder in Smoothies einrühren. Das Gel darf nicht erhitzt werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3 bis 5 Esslöffeln pro Tag.

Die Aloe Vera wird auch als „Kaiserin der Heilpflanzen“ bezeichnet und besitzt eine Jahrtausende alte Tradition. Ganz gleich ob Sonnenbrand, Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Gelenkschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Wundbehandlung – in der Naturheilkunde gilt die Pflanze schon lange als wahres Allroundtalent. Inzwischen konnten auch zahlreiche Wirkungen durch Studien belegt werden. Aloe Vera sollte deshalb in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen.
Die bekanntesten Produkte sind eindeutig die LR Aloe Vera Produkte, welche mehrfach Ausgezeichnet worden sind und sich von Handcremes über Trinkgele bis hin zur Aloe Vera Babypflege in fast allen Kategorien verbreiten. Produkte für eine ausgewogene Ernährung mit Basis Nährstoffen aus Pflanzen werden auch angeboten. MIND MASTER z. B. ist weltweit das erste Produkte das sich dem Thema Stress hingibt und den Stress neutralisiert und eine frische Brise an den Körper und Geist weitergibt.
Eine weitere Studie an 45 Patienten mit metabolischem Syndrom wurde placebo-kontrolliert durchgeführt und zeigte die Wirkung von zwei unterschiedlich zusammengesetzten Präparaten mit Aloe Vera auf den Glukosestoffwechsel. Nach einem Zeitraum von acht Wochen konnte sich bei beiden Präparaten eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel feststellen lassen. So ging das HbA1c zurück und auch beim Nüchtern-Blutzucker sowie im Glukosetoleranztest konnten positive Effekte beobachtet werden. (Quelle: „Devaraj S, Yimam M, Brownell LA, Jialal I, Singh S, Jia Q. Effects of Aloe vera supplementation in subjects with prediabetes/metabolic syndrome. Metab Syndr Relat Disord. 2013 Feb;11(1):35-40.“) Die Untersuchungsergebnisse zeigen auf, dass die Wirkungen von Aloe Vera ja nach Herkunft und Verarbeitung sehr unterschiedlich ausfallen können.

Als Sukkulent hat sich die Pflanze darauf eingestellt, Wasser über längere Zeit zu speichern und auf diese Weise Dürreperioden zu überstehen. In der Wasserversorgung dieser tropischen Blume ist daher ein Umdenken gegenüber dem klassischen Gießen von Zimmerpflanzen erforderlich. Im Zweifel lassen Sie die Pflanze trockener stehen, als ihr eine schädlich hohe Wasserdosis zu verabreichen. So machen Sie es richtig:
In einer im Indian Journal of Palliative Care veröffentlichten Studie wurde untersucht, wie sich das Aloe vera Gel auf strahlenbedingte Hautveränderungen auswirkt. Zu den Probanden zählten 57 Patienten mit Kopf- oder Halstumoren, die eine Strahlentherapie erhielten. Während die Testgruppe täglich äusserlich mit dem Gel versorgt wurde, bekam die Kontrollgruppe lediglich die Standardbehandlung (10).
Halten alle Pflegemaßnahmen rund um die Pflanze einer kritischen Prüfung stand und dennoch bleibt die Blüte aus? Dann haben Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine sehr junge Aloe vera vor sich. In den ersten 3 bis 4 Lebensjahren sammelt die Blume die nötigen Kräfte, um die imposante Blüte hervorzubringen. Behalten Sie die fachgerechte Pflege bei, einschließlich einer 4-wöchigen Winterruhe bei 10-13 Grad Celsius, wird die Pflanze Sie bald mit einem ersten Blütenstand überraschen.
Aloe Vera stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, wo sie in den Tausenden von Jahren ihrer Entwicklung gelernt hat, ihr kostbares Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Pflanze bildet ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. Von den etwa 300 Pflanzenarten gilt die Aloe Vera barbadensis miller als die wirkungsvollste. Als Aloe Vera wird neben der gesamten Pflanze übrigens auch das gelartige Innere der Pflanze bezeichnet.
Bedenklich sind vor allem die in Aloe Vera enthaltenen Anthranoide und die Substanz Aloin. Da diese im Verdacht stehen krebserregend und Erbgut schädigend zu wirken, sind Abführmittel mit diesen Stoffen oft nicht mehr im Handel erhältlich. Empfindliche Menschen sollten allgemein auf diese Stoffe verzichten. Von einer Verwendung solcher Präparate ist abzusehen, wenn Beschwerden wie Bauchschmerzen, entzündliche Darmkrankheiten und ein Darmverschluss vorliegt. Die Präparate können diese Beschwerden verstärken und krampfartige Schmerzen in diesem Bereich begünstigen.
Aloe-Vera-Pflanzen können unterschiedlich verarbeitet werden. Während das Gel hauptsächlich aus dem Blattmark besteht, entsteht der Saft häufig aus den ganzen Blättern. Bei den freiverkäuflichen Produkten sollten die abführenden Stoffe zuvor herausgefiltert werden. So können allerdings auch andere wertvolle Wirkstoffe verloren gehen. Besser ist, wenn das Blattmark zuvor von der grünen Schale getrennt und separat behandelt wird. Dieses ist jedoch sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und muss darum innerhalb von kürzester Zeit weiterverarbeitet werden.
Für den Menschen sind die Vitamine und Nährstoffe ein wichtiger Bestandteil des Lebens und der Gesundheit. Sie erhalten den Stoffwechsel aufrecht und sorgen für gesunde Funktionen des Organismus. So ist beispielsweise das in der Aloe enthaltene Vitamin B1 wichtig für den Energiehaushalt, während das Vitamin B an Entgiftungsvorgängen beteiligt ist. Vitamin B 6 ist weiterhin für die Synthese des Hämoglobins verantwortlich, B12 sorgt für gesunde Zellteilung der Knochen. Vitamin E macht freie Radikale unschädlich und schützt die Zellen. Auch rheumatische Probleme können gelindert werden, während das Herz- und Kreislaufsystem von der Aloe profitiert. Vitamin A hilft beim Sehen und bildet rote Blutkörperchen und Sexualhormone. Auch für Haut und Schleimhäute ist die Aloe, bzw. die enthaltenen Vitamine, wichtig.
Die Heilkraft der Aloe Vera steckt im gelartigen Pflanzensaft der sukkulenten Blätter. Sie werden von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen geerntet. Man empfiehlt die unteren Blätter am Stängelansatz abzuschneiden. Aus der Schnittwunde tropft der wirksame Aloe-Saft, der in einem Glas aufgefangen wird. Bei kleinerem Bedarf können auch Teile vom Blatt abgeschnitten werden. Dabei trocknet die Schnittwunde ein und kann braun werden. Aus diesem Grunde sollten vorzugsweise untere Blätter verwendet werden. Die Ernte der Aloe kann ganzjährig erfolgen.

In Untersuchungen mit Tieren zeigte sich wiederum neben einer Senkung des Blutzuckers auch eine Normalisierung von erhöhten Cholesterinwerten (Quelle: „Rajasekaran, S.; Ravi, K.; Sivagnanam, K.; Subramanian, S. Beneficial effects of Aloe vera leaf gel extract on lipid profile status in rats with streptozotocin diabetes. Clin. Exp. Pharmacol. Physiol. 2006, 33, 232-237.“)

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Die Aloe vera ist ein sogenanntes Grasbaumgewächs, auch wenn ihre äußere Erscheinung mit den fleischig-stacheligen Blättern eher an Kakteen oder Agaven erinnert. Sie wächst ohne Stamm in schwerer nährstoffreicher Erde und bildet rosettenartig angeordnete Blätter aus. Sie sind wie bei allen sukkulenten Pflanzen dick und fleischig. Sie laufen spitz zu und besitzen bedornte Blattränder. Die Pflanzen erreichen in Höhe und Durchmesser je nach Standort bis zu 60 Zentimeter. Im Januar bildet die Aloe vera zwischen den Blättern einen lang gestielten Blütenstand. Er wächst senkrecht nach oben und bildet manchmal ein bis zwei Seitenzweige. An den Enden sitzen je nach Sorte gelbe, rote oder orangefarbene Röhrenblüten, die rings um den Stängel in Trauben angeordnet sind.
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