Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]
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Die Blätter der Aloe enthalten einen gelartigen Pflanzensaft, der in der Naturheilkunde sehr geschätzt wird. Bereits 400 Jahre v. Chr. wird die Heilpflanze in griechischen Schriften erwähnt und seit dem 11. Jahrhundert in der chinesischen Medizin dokumentiert. Die Pflanze erfreut sich aufgrund ihrer natürlichen Heilkräfte und der geringen Pflegeansprüche zunehmender Beliebtheit. Aloe Vera lässt sich als Zimmerpflanze recht einfach und problemlos zu Hause am Fenster oder im Kübel auf Balkonien und im Wintergarten halten. Sie eignet sich bestens für Einsteiger, denn viel falsch machen, kann man nicht.
Die positive Wirkung der Aloe ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Der Pflanzensaft kann frisch oder zu einer braunen kristallinen Masse für eine Weiterverarbeitung zu Cremes und Lotionen verdampft werden. Der frische Pflanzensaft verspricht bei der Hautpflege einen großen Nutzen. Dank eines hohen Feuchtigkeitsgehaltes wird Aloe in der Naturheilkunde bei Hautproblemen oder Sonnenbrand empfohlen. Als schnelles Mittel der Hausapotheke reicht es aus, Blätter aufzuschneiden und betroffene Hautpartien mit dem Pflanzensaft einzureiben. Innerlich angewendet, wirkt Aloe Vera stark abführend. Um Experimente und Überdosierungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung handelsüblicher Präparate.
Der Aloe Vera wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, weshalb sie auch eine schützende Wirkung für die Haut gegen Strahlenschäden darstellen soll. Insgesamt enthält die Aloe Vera 75 potenziell aktive Bestandteile (z. B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren, Saponine, Enzyme, Zucker, Lignin). Die Anwendung von Aloe Vera bei Dermatitis, die durch Strahlentherapie verursacht wird, ist sehr weit verbreitet.
Eine randomisierte und placebo-kontrollierte Doppelblindstudie mit 60 Patienten, welche an chronischer Schuppenflechte leiden, untersuchte die Wirkung von Aloe Vera. Das Ergebnis der Studie zeigte auf, dass in der Aloe-Vera-Gruppe bei 83 Prozent der Patienten eine deutliche Verbesserung der Beschwerden ohne Rezidiv bei zwölf Monaten auftrat. Verglichen damit lag die Heilungsrate in der Placebo-Gruppe bei nur sieben Prozent. (Quelle: „Syed T.A, Ahmad S.A, Holt A.H, Ahmad S.A, Ahmad S.H, Afzal M. Management of psoriasis with Aloe vera extract in a hydrophilic cream: A placebo-controlled, double-blind study. Trop Med Int Health. 1996;1:505–09.“)
Auch bei allergischen Reaktionen auf der Haut kann Aloe-Vera-Gel für Besserung sorgen. Hautallergien äußern sich häufig in Form von Juckreiz, Rötungen, Ausschlag und Schwellungen. Aloe-Vera-Gel kann diese Symptome lindern, den Juckreiz nehmen und die Entzündungen hemmen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Empfindliche Menschen sollten eine Behandlung mit Aloe-Vera-Gel zuvor mit dem Arzt absprechen.
Aloe Vera benötigt als Sukkulente keine übermäßige Feuchtigkeit, sondern verträgt problemlos etwas Trockenheit. Als Topfsubstrat eignen sich spezielle Erden für Kübelpflanzen bzw. Kakteen- und Sukkulenten.  Ebenso kann herkömmliche Blumenerde als Substrat verwendet werden. Erfahrene Kübelgärtner mischen zusätzlich Drainagematerial ein, beispielsweise Blähton, Sand oder Seramis. Diese mineralischen Bestandteile erhöhen die Durchlässigkeit des Bodens und verhindern schädliche Übernässungen im Wurzelbereich.

Bei der Verwendung von Aloe-Vera-Produkten oder dem Kauf von Aloe-Vera-Pflanzen sollte man darum unbedingt zu der Gattung Aloe Vera Barbadensis Miller greifen. Diese besitzt circa 50 Zentimeter lange und dicke Blätter, die am Rad gezähnt sind. Die rundlichen Blüten sind gelb bis orange gefärbt. Im Innern der Blätter findet sich das Blattmark, das besser als Aloe-Vera-Gel bekannt ist. Dieses findet in zahlreichen Körperpflegeprodukten Anwendung.
Beim Umtopfen die alte Aloe-Pflanze aus dem Topf genommen, der Wurzelballen gelockert und grob von der alten Erde befreit. Sind am Sprossgrund alte oder abgestorbene Blätter vorhanden, sind diese zu entfernen. Die Aloe Vera wird in den neuen Topf eingesetzt, idealerweise so tief wie sie vorher eingelassen war. Insofern der untere Teil bereits verholzt ist, kann die Aloe etwas tiefer eingesetzt werden. Nach dem Umsetzen das Angießen nicht vergessen.
Abnehmen Apfelessig Blasenentzündung Bronchitis Brüchige Nägel Dornwarzen Durchfall Fußpilz Gegen Warzen Haare aufhellen Halsschmerzen Herpes Hornhaut entfernen Husten Hämorrhoiden Kaiser Natron Kalte Füße Kokosöl Lippenstift entfernen Mandelentzündung Mitesser Nagelpilz Natron Ohrenschmalz Ohrenschmerzen Pickel Rückenschmerzen Schnupfen Schuppen Schuppenflechte Ski wachsen Sodbrennen Teebaumöl Trockene Haare Trockene Haut Trockene Kopfhaut Verstopfung Warzen entfernen Zahnschmerzen Übelkeit
Beispielsweise haben die Enzyme Amylase eine Auswirkung auf die Verdauung, sodass dieses Enzym auch als Verdauungsenzym zu bezeichnen ist. Die Enzyme Bradykinase wirken entzündungshemmend und analgetisch, außerdem stimulieren sie das Immunsystem und stärken die Abwehrkräfte. Die Enzyme Katalase verhindern, dass sich Wasserstoffperoxide im Gewebe des Körpers ansammeln. Gleichzeitig wirken die Lipase fettspaltend im Organismus, vor allem im Verdauungstrakt. Für die Energiegewinnung der Muskelzellen sind die Creatine zuständig, Protease wirken eiweißspaltend und gehören ebenfalls zu den Verdauungsenzymen.

Die Forschung beschäftigt sich immer mehr mit der Wirkung der Pflanze und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Erfahrungsschatz früherer Generationen immer mehr bestätigt. Die Volksmedizin verwendet die Aloe Vera noch heute bei verschiedensten Beschwerden. Dank der Inhaltsstoffe wird sie dabei zu einem durchaus wertvollen Allround-Helfer, der eine positive Unterstützung für Körper, Geist und Seele darstellen kann.


Rund 200 unterschiedliche Inhaltsstoffe aus der Aloe Vera Pflanze sind mittlerweile bekannt und nachgewiesen. Überwiegend vertreten sind Mucopolysaccharide, also Schleimstoffe aus Kohlenhydraten, Salicylsäure, Saponine, Enzyme, Aminosäuren und natürlich jede Menge Vitamine und Nährstoffe. Ein breites Feld an Nährstoffen, allerdings mit einer jeweils geringen Konzentration. Auch heimische Lebensmittel aus Obst und Gemüse enthalten etwaige Inhaltsstoffe. 99% der Aloe Vera Pflanze besteht übrigens aus Wasser, was bedeutet, dass die Vitaminmenge sehr gering ist. In vielen Aloe Vera Produkten werden künstliche Vitamine, wie beispielsweise das Vitamin C, beigefügt, um es besonders hervorheben zu können.
Beim Umtopfen die alte Aloe-Pflanze aus dem Topf genommen, der Wurzelballen gelockert und grob von der alten Erde befreit. Sind am Sprossgrund alte oder abgestorbene Blätter vorhanden, sind diese zu entfernen. Die Aloe Vera wird in den neuen Topf eingesetzt, idealerweise so tief wie sie vorher eingelassen war. Insofern der untere Teil bereits verholzt ist, kann die Aloe etwas tiefer eingesetzt werden. Nach dem Umsetzen das Angießen nicht vergessen.

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Rund 200 unterschiedliche Inhaltsstoffe aus der Aloe Vera Pflanze sind mittlerweile bekannt und nachgewiesen. Überwiegend vertreten sind Mucopolysaccharide, also Schleimstoffe aus Kohlenhydraten, Salicylsäure, Saponine, Enzyme, Aminosäuren und natürlich jede Menge Vitamine und Nährstoffe. Ein breites Feld an Nährstoffen, allerdings mit einer jeweils geringen Konzentration. Auch heimische Lebensmittel aus Obst und Gemüse enthalten etwaige Inhaltsstoffe. 99% der Aloe Vera Pflanze besteht übrigens aus Wasser, was bedeutet, dass die Vitaminmenge sehr gering ist. In vielen Aloe Vera Produkten werden künstliche Vitamine, wie beispielsweise das Vitamin C, beigefügt, um es besonders hervorheben zu können.
Auch bei allergischen Reaktionen auf der Haut kann Aloe-Vera-Gel für Besserung sorgen. Hautallergien äußern sich häufig in Form von Juckreiz, Rötungen, Ausschlag und Schwellungen. Aloe-Vera-Gel kann diese Symptome lindern, den Juckreiz nehmen und die Entzündungen hemmen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Empfindliche Menschen sollten eine Behandlung mit Aloe-Vera-Gel zuvor mit dem Arzt absprechen.
An der Studie nahmen 30 Patienten mit Verbrennungen zweiten Grades teil. Prof. Khorasani und sein Team behandelten bei jedem Patienten eine Verbrennung mit Silbersulfadiazin und eine andere mit reinem Aloe-vera-Puder. All jene Brandwunden, die mit Aloe vera therapiert wurden, heilten drei Tage schneller als jene, die mit Silbersulfadiazin behandelt wurden (8).
Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]
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