Die Beliebtheit der Aloe Vera sorgt auch dafür, dass sie vermehrt in Monokulturen angebaut wird. Ein solcher Anbau kann sich negativ auf die Qualität der Pflanze auswirken. Da über eine große Fläche hinweg die selbe Pflanze angebaut wird, werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen. So können sich die Planzen weniger gut gegen Krankheiten und Schädlinge schützen. Pestizide und Herbizide sowie Düngemittel müssen eingesetzt werden, damit die Pflanzen gesund wachsen. Düngemittel sorgt darüberhinaus dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser speichern, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe weniger konzentriert in der Pflanze vorkommen.
Wichtig: Bedenken Sie, dass die Anwendung des Aloe vera Gels vom jeweiligen Beschwerdebild abhängt. Bei der äusserlichen Anwendung wird in der Regel etwas von dem Gel mehrmals täglich auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen. Wenn Sie das Gel einnehmen möchten, können Sie es einfach pur essen, mit Wasser verdünnen oder z. B. in den Obstsalat oder in Smoothies einrühren. Das Gel darf nicht erhitzt werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3 bis 5 Esslöffeln pro Tag.
Inzwischen kann man die Aloe sogar schon online in diversen Pflanzenshops kaufen. Dort sind sie mit einer Höhe von etwa 40 Zentimetern und mit einem 10 Zentimeter Topf für rund 7-8 Euro erhältlich. Größere Pflanzen kosten beinahe das Doppelte. Ob eine junge oder alte Pflanze einziehen soll, bleibt einem selbst überlassen. Ehe man eine Aloe jedoch ernten kann, können rund fünf Jahre vergehen.
Auch wenn man die Aloe vera als Zimmerpflanze kultiviert, sollte man sie im Sommer auf den Balkon oder die Terrasse stellen, da hier die Lichtbedingungen wesentlich besser sind. Gießen Sie die Pflanze sparsam und achten Sie darauf, dass das Innere der Rosette nicht feucht wird. In ihrer heißen Heimat ist der Wasservorrat in der Rosette oft überlebenswichtig, in unseren Gefilden kann er aber zu Fäulnisschäden führen. Am besten wässert man die Aloe vera über einen Untersetzer und versetzt das Gießwasser alle zwei Wochen mit etwas flüssigem Kakteendünger. Nach dem Verwelken des Blütenstands schneidet man diesen ab, um den Ansatz neuer Blüten zu fördern.
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