Auch bei Insektenstichen kann Aloe-Vera-Gel für Linderung sorgen. Das kühlende Gel kann den Juckreiz mindern und die Entzündung abklingen lassen. Es kann direkt auf den Stich aufgetragen werden und wird nicht abgewaschen. Eine besonders gute Wirkung entfaltet das Gel, wenn es gekühlt aufgetragen wird. Die Lagerung im Kühlschrank ist darum empfehlenswert.
Beim Umtopfen die alte Aloe-Pflanze aus dem Topf genommen, der Wurzelballen gelockert und grob von der alten Erde befreit. Sind am Sprossgrund alte oder abgestorbene Blätter vorhanden, sind diese zu entfernen. Die Aloe Vera wird in den neuen Topf eingesetzt, idealerweise so tief wie sie vorher eingelassen war. Insofern der untere Teil bereits verholzt ist, kann die Aloe etwas tiefer eingesetzt werden. Nach dem Umsetzen das Angießen nicht vergessen.
Je nach verwendeten Topfsubstrat, sind Aloe-Pflanzen alle zwei bis fünf Jahre umzutopfen. Humose Topferden zersetzen sich und es dringt weniger Luft an die Wurzeln. Wird für die Kultur der Heilpflanze sehr durchlässige Erde verwendet, können die Pflanzen längere Zeit im Topf gehalten werden. Das Umtopfen wird dann notwendig, wenn die Aloe sogenannte Kindel bildet und der Topf zuwuchert. Das Umpflanzen lässt sich am besten im Zuge der Vermehrung durchführen. 
Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 
Die Heilkraft der Aloe Vera steckt im gelartigen Pflanzensaft der sukkulenten Blätter. Sie werden von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen geerntet. Man empfiehlt die unteren Blätter am Stängelansatz abzuschneiden. Aus der Schnittwunde tropft der wirksame Aloe-Saft, der in einem Glas aufgefangen wird. Bei kleinerem Bedarf können auch Teile vom Blatt abgeschnitten werden. Dabei trocknet die Schnittwunde ein und kann braun werden. Aus diesem Grunde sollten vorzugsweise untere Blätter verwendet werden. Die Ernte der Aloe kann ganzjährig erfolgen.
Die gut geschützten Wirkstoffe der Aloe Vera Pflanze liegen im Blattinneren, eingebettet in ein Gel, das zum großen Teil aus Wasser besteht. Der wichtigste Wirkstoff ist das Polysaccharid Acemannan. Es ist eine langkettige Zuckerform, ein lebensnotwendiges Kohlenhydrat – auch für den Menschen. Dieser produziert Acemannan nämlich nur bis zur Pubertät, danach muss es über die Nahrung zugeführt werden.
Die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften des Aloe-Vera-Gels eignen sich auch hervorragend zur Pflege der Kopfhaut. Besonders Menschen mit trockener Kopfhaut und Schuppen profitieren von der pflegenden und beruhigenden Wirkung des Gels. Bei entzündeten Stellen ist das Gel ebenfalls wirksam. Zur Pflege der Kopfhaut sollte das Gel einige Stunden vor der Haarwäsche in die Kopfhaut massiert werden.

Die innerliche Anwendung von Aloe Vera kann in Form einer Trinkkur sowie in Kapsel- oder Pulverform erfolgen. Empfohlen wird immer eine Trinkkur, da die Nährstoffvielfalt in Trinkgel wesentlich höher ist.Doch ganz gleich, zu welchem Präparat Sie greifen: Wichtig ist eine hochwertige Verarbeitung der Aloe Vera. Achten Sie deshalb darauf, dass in der gewählten Darreichungsform kein Aloin enthalten ist.Erfolge können Sie mit einer Trinkkur dann erzielen, wenn Sie das Trinkgel langfristig einnehmen. Da es sich bei der Aloe Vera und dem daraus hergestellten Trinkgel um ein absolut natürliches Produkt handelt, sind nachhaltige Erfolge bei kurzzeitiger Einnahme in der Regel nicht zu erwarten. Verwenden Sie deshalb das Getränk über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten täglich.Möchten Sie Aloe Vera einnehmen, sollten Sie die Dosiermenge immer langsam steigern. Beginnen Sie also möglichst nicht sofort mit der maximal empfohlenen Dosis. So lassen sich mögliche Nebenwirkungen vermeiden. Stellen Sie fest, dass Ihr Körper auf die Vitalstoffzufuhr stark reagiert, sollten Sie zudem die Dosis reduzieren.

Die bekannte Aloe Vera stammt aus den tropischen Gefilden. Sie ist in unseren Breiten nicht ausreichend frosthart. Daher ist es unerlässlich, sie bei uns als Kübel- oder Zimmerpflanze zu behandeln. Der ideale Standort bietet viel Licht und ist gleichmäßig warm. Volle Sonne vertragen die sukkulenten Aloe-Pflanzen gut, jedoch können die Blattspitzen bei großer Trockenheit eintrocknen. Insbesondere der Übergang vom Winterquartier ins Freie kann ohne Schutz im Frühjahr zu einem Sonnenbrand der Blätter führen. Es ist ratsam, die Pflanze langsam an die pralle Sonne zu gewöhnen.
Mexiko (Yucatan), Kuba, Brasilien, Afrika sowie die Kanaren sind die ursprüngliche Heimat der Aloe Vera – also alles Länder, in denen die Sommermonate von kaum Regen und einem extrem heißen Klima geprägt sind. Diese erschwerten Lebensbedingungen tragen dazu bei, dass die Aloe Vera umso stärker auf die Bildung von eigenen Nährstoffen und das Befüllen ihrer Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern angewiesen ist. Mit zunehmender Dauer einer Trockenzeit schrumpft die Pflanze zusammen, während Regenperioden plustert sie sich regelrecht auf. Die gelartige Struktur im Blattinneren trägt zu dieser hohen Speicherkapazität bei und sorgt zudem für die Wundheilung bei Schnitten an den Blättern.
Die Aloe vera Pflanze sorgt aus eigener Kraft für Nachwuchs, indem sie in Wurzelnähe Kindel sprießen lässt. An einer adulten Blume gedeihen bei guter Pflege gleich mehrere Tochterpflanzen. Diese schneiden Sie ab einer Wuchshöhe von 10 bis 15 cm mit einem scharfen, desinfizierten Messer ab. Daraufhin füllen Sie Anzuchttöpfe (9,39€ bei Amazon*) mit Kakteenerde, um die Winzlinge darin zu pflegen, bis sie ein eigenes Wurzelsystem entwickelt haben. Für diesen Prozess nimmt sich eine junge Aloe vera bis zu 3 Monate Zeit, die sie an einem halbschattigen, warmen Standort verbringt.
Darüberhinaus soll die wirkungsvolle Wüstenpflanze das Hautbild verjüngen. Das Gel polstert die Haut durch seine stark feuchtigkeitsspendende Wirkung auf und glättet sie. Das Erscheinungsbild von Trockenheitsfältchen kann so vermindert werden. Dabei kann das Gel auch auf die empfindliche Augenpartie aufgetragen werden. Aufpassen sollte man, wenn das Gel Alkohol oder andere stark reizende Konservierungsmittel enthält. Das Gel sollte in diesem Fall besser nur punktuell aufgetragen werden.

Auch wenn man die Aloe vera als Zimmerpflanze kultiviert, sollte man sie im Sommer auf den Balkon oder die Terrasse stellen, da hier die Lichtbedingungen wesentlich besser sind. Gießen Sie die Pflanze sparsam und achten Sie darauf, dass das Innere der Rosette nicht feucht wird. In ihrer heißen Heimat ist der Wasservorrat in der Rosette oft überlebenswichtig, in unseren Gefilden kann er aber zu Fäulnisschäden führen. Am besten wässert man die Aloe vera über einen Untersetzer und versetzt das Gießwasser alle zwei Wochen mit etwas flüssigem Kakteendünger. Nach dem Verwelken des Blütenstands schneidet man diesen ab, um den Ansatz neuer Blüten zu fördern.
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