Eine Vielzahl von In-vitro-Studien zeigte eine immunmodulierende Wirkung der in der Aloe Vera enthaltenen Polysaccharide. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Acemannan und Aloctin A. Allerdings zeigten diese Studien auch, dass für die Aktivierung von Makrophagen eine recht hohe Konzentration von Acemannan notwendig ist. (Quelle: „Im SA, Lee YR, Lee YH, Lee MK, Park YI, Lee S, Kim K, Lee CK. In vivo evidence of the immunomodulatory activity of orally administered Aloe veArch Pharm Res. 2010 Mar;33(3):451-6.“)

Die positive Wirkung der Aloe ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Der Pflanzensaft kann frisch oder zu einer braunen kristallinen Masse für eine Weiterverarbeitung zu Cremes und Lotionen verdampft werden. Der frische Pflanzensaft verspricht bei der Hautpflege einen großen Nutzen. Dank eines hohen Feuchtigkeitsgehaltes wird Aloe in der Naturheilkunde bei Hautproblemen oder Sonnenbrand empfohlen. Als schnelles Mittel der Hausapotheke reicht es aus, Blätter aufzuschneiden und betroffene Hautpartien mit dem Pflanzensaft einzureiben. Innerlich angewendet, wirkt Aloe Vera stark abführend. Um Experimente und Überdosierungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung handelsüblicher Präparate.
Empfohlen wird Aloe-Vera-Gel unter anderem bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte. Das Gel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann so bei Hautkrankheiten dieser Art schnell für eine Linderung der Symptomatik sorgen. Die enthaltenen Polysaccharide versorgen die Haut zudem mit viel Feuchtigkeit ohne die Poren zu verstopfen. Aloe Vera enthält darüberhinaus die für den Zellschutz wichtigen Vitamine A, C und E. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Salicylsäure können schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und empfehlen sich daher sehr gut bei Akne.
Halten alle Pflegemaßnahmen rund um die Pflanze einer kritischen Prüfung stand und dennoch bleibt die Blüte aus? Dann haben Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine sehr junge Aloe vera vor sich. In den ersten 3 bis 4 Lebensjahren sammelt die Blume die nötigen Kräfte, um die imposante Blüte hervorzubringen. Behalten Sie die fachgerechte Pflege bei, einschließlich einer 4-wöchigen Winterruhe bei 10-13 Grad Celsius, wird die Pflanze Sie bald mit einem ersten Blütenstand überraschen.
Alo Vera Pflanzen müssen regelmäßig in einen größeren Topf umziehen, denn sie wachsen sehr schnell und kontinuierlich das ganze Jahr über. Zur Orientierung sollte man immer dann umtopfen, wenn die Blätter den Rand des Topfes erreichen und auch das Wasser beim Gießen nicht mehr richtig aufgenommen wird. Wer seinen Bestand vergrößern oder erweitern möchte, der trennt beim Umtopfen Ableger und pflanzt diese erneut in einen geeigneten Topf um.
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Auf keinen Fall sollte man ganze, ungeschälte Blätter zu Säften oder Smoothies verarbeiten, da man so die möglicherweise gesundheitsschädigenden Stoffe mit verzehrt. Auch von einem Kauf solcher Produkte mit ungeschälten Blättern ist unbedingt abzuraten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Verbraucherzentrale weisen darauf hin, dass solche Produkte keine sicheren Nahrungsmittel sind.
Das Aloe vera Gel wird aus dem fleischigen Inneren der Blätter hergestellt. Es gibt unterschiedliche Verarbeitungsverfahren. Entscheidend ist, dass vorher die dicke Blattrinde und somit das Aloin entfernt wird. In Folge wird das Aloe vera Gel aus den Blättern herausgelöst, gepresst und beispielsweise durch Pasteurisation stabilisiert. Um die Haltbarkeit des Blattgels zu verlängern, werden Methoden wie das Gefrier- oder Sprühtrocknen angewandt.

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Eine Vielzahl von In-vitro-Studien zeigte eine immunmodulierende Wirkung der in der Aloe Vera enthaltenen Polysaccharide. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Acemannan und Aloctin A. Allerdings zeigten diese Studien auch, dass für die Aktivierung von Makrophagen eine recht hohe Konzentration von Acemannan notwendig ist. (Quelle: „Im SA, Lee YR, Lee YH, Lee MK, Park YI, Lee S, Kim K, Lee CK. In vivo evidence of the immunomodulatory activity of orally administered Aloe veArch Pharm Res. 2010 Mar;33(3):451-6.“)
Der Aloe Vera wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, weshalb sie auch eine schützende Wirkung für die Haut gegen Strahlenschäden darstellen soll. Insgesamt enthält die Aloe Vera 75 potenziell aktive Bestandteile (z. B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren, Saponine, Enzyme, Zucker, Lignin). Die Anwendung von Aloe Vera bei Dermatitis, die durch Strahlentherapie verursacht wird, ist sehr weit verbreitet.
LR Health & Beauty Systems GmbH engagiert sich seit Januar 2009 weltweit karitativ mit der eigens gegründeten Kinderhilfsorganisation LR Global Kids Fund e. V. Die Organisation feierte 2019 ihr 10-jähriges Bestehen und hat bislang mehr als drei Millionen Euro an Spenden eingenommen.[16] Sie unterstützt u. a. mit dem Verkauf von Spendenprodukten wie beispielsweise einer Weihnachtstasse karitative Projekte wie RTL-Kinderhäuser oder SOS-Kinderdorf. In Ahlen wurde die Kindereinrichtung Lunch Club eröffnet, dessen Aktionen die Mitarbeiter im Rahmen des Programms "Hands on" unterstützen können, sie werden für diesen Einsatz von der Arbeit freigestellt.[17]
Die Forschung beschäftigt sich immer mehr mit der Wirkung der Pflanze und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Erfahrungsschatz früherer Generationen immer mehr bestätigt. Die Volksmedizin verwendet die Aloe Vera noch heute bei verschiedensten Beschwerden. Dank der Inhaltsstoffe wird sie dabei zu einem durchaus wertvollen Allround-Helfer, der eine positive Unterstützung für Körper, Geist und Seele darstellen kann.
Um die gehaltvollen Blätter zu ernten oder den harmonischen Habitus der Pflanze zu bewahren, ist ganzjährig ein Schnitt möglich. Mit einem scharfen, desinfizierten Messer schneiden Sie die äußeren Blätter lediglich ein wenig an, um sie anschließend herauszudrehen. Auf diese Weise halten Sie die Wunde möglichst klein. Bestäuben Sie die offene Gewebewunde noch mit Holzkohlepulver, um sie zu versiegeln. Achten Sie beim Schneiden einer Aloe vera auf die bewehren Ränder der Blätter und schützen sich mit Handschuhen vor Verletzungen.

Im Rahmen einer Studie an 60 Krebspatienten mit einem durchschnittlichen Alter von 52 Jahren wurde sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von strahlenbedingter Dermatitis die Wirkung von Aloe Vera untersucht. (Quelle: „Haddad P, Amouzgar-Hashemi F, Samsami S, Chinichian S, Oghabian MA.Aloe vera for prevention of radiation-induced dermatitis: a self-controlled clinical trial. Curr Oncol. 2013 Aug;20(4):e345-8.“)
Das Interessante: Der in der Aloe Vera vorkommende Hauptwirkstoff Acemannan kann bis zur Pubertät vom Körper selbst gebildet werden, danach muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Eingelagert wird es in allen Zellmembranen des Körpers, wo es eine Immunstärkung bewirken kann. Zudem stellt Acemannan die Grundlage für Zellen sowie Gefäßwände, Sehnen, Knorpel, Bänder und Gelenke sowie das Grundgerüst der Knochen dar und sorgt für das Vorhandensein von ausreichend Gelenkschmiere.
Lange Trockenphasen sind für die Aloe Vera in Ordnung, immerhin handelt es sich um ein kakteenartiges Gewächs, welches diese Strapazen gewöhnt ist. Sehr lange Trockenperioden hingegen kann auch die Aloe Vera nicht abhaben, gerade im Sommer gilt dies zu beachten. Auch dann, wenn die Sonne stark scheint, sollte die Aloe häufiger getränkt werden. Im Winter kann man dies reduzieren. Sehr junge Pflanzen sollten mit eher weniger Wasser in Kontakt kommen und nur vorsichtig gegossen werden.
Chemische Prozesse im Körper sind abhängig von den aufgenommenen Enzymen. So helfen diese dabei, diverse Vorgänge zu beschleunigen oder zu hemmen. Enzyme, welche in der Aloe Pflanze vorkommen, helfen bei der Verdauung und der Aufnahme von Zucker oder Eiweißen und Fetten. Die Enzyme aus der Aloe können freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Gefunden wurden inzwischen die Enzyme Phosphatase, Amylase, Bradykinase, Carboxypeptidase, Catalase, Cellulase, Lipase und Peroxidase.
Die Aloe Vera wird auch als „Kaiserin der Heilpflanzen“ bezeichnet und besitzt eine Jahrtausende alte Tradition. Ganz gleich ob Sonnenbrand, Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Gelenkschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Wundbehandlung – in der Naturheilkunde gilt die Pflanze schon lange als wahres Allroundtalent. Inzwischen konnten auch zahlreiche Wirkungen durch Studien belegt werden. Aloe Vera sollte deshalb in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen.

Beim Umtopfen die alte Aloe-Pflanze aus dem Topf genommen, der Wurzelballen gelockert und grob von der alten Erde befreit. Sind am Sprossgrund alte oder abgestorbene Blätter vorhanden, sind diese zu entfernen. Die Aloe Vera wird in den neuen Topf eingesetzt, idealerweise so tief wie sie vorher eingelassen war. Insofern der untere Teil bereits verholzt ist, kann die Aloe etwas tiefer eingesetzt werden. Nach dem Umsetzen das Angießen nicht vergessen.
Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]
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