Das Aloe vera Gel wird aus dem fleischigen Inneren der Blätter hergestellt. Es gibt unterschiedliche Verarbeitungsverfahren. Entscheidend ist, dass vorher die dicke Blattrinde und somit das Aloin entfernt wird. In Folge wird das Aloe vera Gel aus den Blättern herausgelöst, gepresst und beispielsweise durch Pasteurisation stabilisiert. Um die Haltbarkeit des Blattgels zu verlängern, werden Methoden wie das Gefrier- oder Sprühtrocknen angewandt.
Die Aloe Vera wird in der Fachsprache auch als Aloe Barbadensis bezeichnet, was also zunächst ein und dieselbe Pflanze darstellt. Die Arborescens stellt hingegen eine ganze andere Art der Aloe dar, hat aber ähnliche Eigenschaften und Wirkungen. Der sichtbare Unterschiedlich besteht in der Blattgröße. Die Vera hat größere und dickere Blätter, während die Arborescens dünne und kleine Blätter hat. Wer also seine Aloe ernten möchte, um das Aloe-Gel zu gewinnen, der sollte die Pflanze mit den dickeren Blättern bevorzugen. Bei der Arborescens müssen für die gleiche Menge mehr Blätter geerntet werden.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker
Einen Aloe-Vera-Drink kannst du dir auch ganz leicht selbst mischen. Nimm dazu das frische Aloe-Vera-Gel aus der Pflanze und mische es mit einem Saft deiner Wahl. Auch in Smoothies und frisch gepressten Säften macht es sich hervorragend. Du solltest jedoch vermeiden, das gesamte Aloe-Vera-Blatt zu pürieren. So fügst du deinem Drink schädliche Anthranoide und Aloin hinzu.
Aloe Vera trinken? Kann man tatsächlich! Es gibt spezielle Trinkgele mit Aloe Vera* zu kaufen, die den Körper auch innerlich mit Nährstoffen versorgen und das Immunsystem stärken sollen. Zwischen 50 und 100 ml werden als tägliche Dosis empfohlen. Dabei muss es nicht zwangsläufig pur getrunken werden, sondern kann auch in den Saft oder Smoothie gegeben werden.

Die gut geschützten Wirkstoffe der Aloe Vera Pflanze liegen im Blattinneren, eingebettet in ein Gel, das zum großen Teil aus Wasser besteht. Der wichtigste Wirkstoff ist das Polysaccharid Acemannan. Es ist eine langkettige Zuckerform, ein lebensnotwendiges Kohlenhydrat – auch für den Menschen. Dieser produziert Acemannan nämlich nur bis zur Pubertät, danach muss es über die Nahrung zugeführt werden.


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Das zeitige Frühjahr ist der beste Termin, die Aloe vera Pflanze in einen größeren Kübel umzupflanzen. In Anbetracht des gemächlichen Wachstums, ist diese Pflegemaßnahme lediglich alle 2-3 Jahre erforderlich. Verwenden Sie frische Sukkulentenerde mit Lavagranulat (10,95€ bei Amazon*) als Substrat und fügen Sie über dem Wasserablauf im Boden eine Drainage ein. In den ersten drei Wochen nach dem Umpflanzen sollte die Pflanze nicht unter direkte Sonneneinstrahlung geraten.

Als typische Topf- und Kübelpflanze muss die Aloe vera je nach Alter etwa alle zwei bis vier Jahre umgetopft werden. Für die Pflanzung sollte man eine sandige Kakteen- oder Sukkulentenerde verwenden, alternativ eine Kübelpflanzenerde, die im Verhältnis 2:1 mit Sand oder Tongranulat angereichert wird. Zudem kann man einen Esslöffel kohlensauren Kalk untermischen, da Aloe vera kalkliebend ist. Nach dem Umtopfen muss die Pflanze meist mit zwei Holzstäben gestützt werden, bis sie neue Wurzeln gebildet hat. Da sie recht schwer ist, kann es sonst passieren, dass sie in der neuen Erde einfach umkippt.
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