Die Forschung beschäftigt sich immer mehr mit der Wirkung der Pflanze und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Erfahrungsschatz früherer Generationen immer mehr bestätigt. Die Volksmedizin verwendet die Aloe Vera noch heute bei verschiedensten Beschwerden. Dank der Inhaltsstoffe wird sie dabei zu einem durchaus wertvollen Allround-Helfer, der eine positive Unterstützung für Körper, Geist und Seele darstellen kann.
Rund 200 unterschiedliche Inhaltsstoffe aus der Aloe Vera Pflanze sind mittlerweile bekannt und nachgewiesen. Überwiegend vertreten sind Mucopolysaccharide, also Schleimstoffe aus Kohlenhydraten, Salicylsäure, Saponine, Enzyme, Aminosäuren und natürlich jede Menge Vitamine und Nährstoffe. Ein breites Feld an Nährstoffen, allerdings mit einer jeweils geringen Konzentration. Auch heimische Lebensmittel aus Obst und Gemüse enthalten etwaige Inhaltsstoffe. 99% der Aloe Vera Pflanze besteht übrigens aus Wasser, was bedeutet, dass die Vitaminmenge sehr gering ist. In vielen Aloe Vera Produkten werden künstliche Vitamine, wie beispielsweise das Vitamin C, beigefügt, um es besonders hervorheben zu können.

Aloe Vera stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, wo sie in den Tausenden von Jahren ihrer Entwicklung gelernt hat, ihr kostbares Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Pflanze bildet ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. Von den etwa 300 Pflanzenarten gilt die Aloe Vera barbadensis miller als die wirkungsvollste. Als Aloe Vera wird neben der gesamten Pflanze übrigens auch das gelartige Innere der Pflanze bezeichnet.
Naturreines Aloe-Vera-Gel erhält man ausschließlich durch die Verwendung frischer Blätter. Dazu empfiehlt es sich, eine eigene Pflanze anzuschaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um die Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller handelt. Das Gel erhält man, indem man die die einzelnen Blätter abschneidet und diese vorsichtig auftrennt. In den Blättern befindet sich das durchsichtige Blattmark, das man als Gel auf der Haut anwenden kann. Am besten nimmt man das Gel vorsichtig mit einem Löffel von den Blättern und bewahrt es im Kühlschrank auf. Da das Gel sehr empfindlich ist, sollte es schnellstmöglich aufgebraucht werden.
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Die Heilkraft der Aloe Vera steckt im gelartigen Pflanzensaft der sukkulenten Blätter. Sie werden von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen geerntet. Man empfiehlt die unteren Blätter am Stängelansatz abzuschneiden. Aus der Schnittwunde tropft der wirksame Aloe-Saft, der in einem Glas aufgefangen wird. Bei kleinerem Bedarf können auch Teile vom Blatt abgeschnitten werden. Dabei trocknet die Schnittwunde ein und kann braun werden. Aus diesem Grunde sollten vorzugsweise untere Blätter verwendet werden. Die Ernte der Aloe kann ganzjährig erfolgen.

Die Aloe vera wird auf fünf Kontinenten in allen subtropischen und tropischen Regionen kultiviert. Pro Jahr werden Hunderttausende Tonnen Aloe-vera-Blätter geerntet, aus denen das begehrte Gel gewonnen wird, das mittlerweile in zahllosen Produkten zu finden ist – ob Kosmetika, Lebens- sowie Nahrungsergänzungsmitteln, Matratzen, Slipeinlagen oder Waschpulver.
Auch zur Behandlung sonnengeschädigter Haut kommt Aloe Vera zum Einsatz. Das Gel der Pflanze hat eine kühlende Wirkung und kann gereizte Haut beruhigen. Eine Studie der Universität Freiburg untersuchte die Wirkung von Aloe-Vera-Gel bei Sonnenschäden und verglich sie mit der Wirkung herkömmlicher Kortison-Präparate. Dabei konnte das Gel die Rötung nach einer Einwirkzeit von 48 Stunden stark reduzieren. Es zeigte sogar eine bessere Wirkung als ein Kortison-Präparat mit 1 Prozent Hydrokortison. Aloe-Vera-Gel stellt somit eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Präparaten bei Sonnenbrand dar.
Für den Menschen sind die Vitamine und Nährstoffe ein wichtiger Bestandteil des Lebens und der Gesundheit. Sie erhalten den Stoffwechsel aufrecht und sorgen für gesunde Funktionen des Organismus. So ist beispielsweise das in der Aloe enthaltene Vitamin B1 wichtig für den Energiehaushalt, während das Vitamin B an Entgiftungsvorgängen beteiligt ist. Vitamin B 6 ist weiterhin für die Synthese des Hämoglobins verantwortlich, B12 sorgt für gesunde Zellteilung der Knochen. Vitamin E macht freie Radikale unschädlich und schützt die Zellen. Auch rheumatische Probleme können gelindert werden, während das Herz- und Kreislaufsystem von der Aloe profitiert. Vitamin A hilft beim Sehen und bildet rote Blutkörperchen und Sexualhormone. Auch für Haut und Schleimhäute ist die Aloe, bzw. die enthaltenen Vitamine, wichtig.
Alo Vera Pflanzen müssen regelmäßig in einen größeren Topf umziehen, denn sie wachsen sehr schnell und kontinuierlich das ganze Jahr über. Zur Orientierung sollte man immer dann umtopfen, wenn die Blätter den Rand des Topfes erreichen und auch das Wasser beim Gießen nicht mehr richtig aufgenommen wird. Wer seinen Bestand vergrößern oder erweitern möchte, der trennt beim Umtopfen Ableger und pflanzt diese erneut in einen geeigneten Topf um.
Verbringt die Pflanze im Verlauf der winterlichen Wachstumsruhe 4-5 Wochen bei kühlen 10 bis 13 Grad, trägt diese Vorkehrung maßgeblich zu einer üppigen Blüteninduktion bei. Gießen Sie während der Vegetationspause lediglich ein bis zwei Mal im Monat und verabreichen Sie keinen Dünger. Alle 2 bis 3 Jahre topfen Sie die exotische Blume im zeitigen Frühjahr um in einen größeren Topf.
Die Pflanze weist eine eher unscheinbare Form auf und wächst in der Regel ohne Stamm direkt über dem Boden. Sie bildet Sprossen und dichte Ausläufergruppen sowie lanzettlich-verjüngte Laubblätter, welche wie eine Rosette um den Stamm herum angeordnet sind. Eine glatte Blattoberfläche zeichnet die Aloe Vera aus, im Abstand von zehn bis 20 Zentimetern befinden sich an den Blatträndern kleine und hornige Stacheln.

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Aloe vera wächst stammlos oder mit kurzen Stämmen, ist sprossend und bildet dichte Gruppen. Der Stamm erreicht einen Umfang von bis zu 30 Zentimeter. Die etwa 16 lanzettlich-verjüngten Laubblätter sind dicht rosettig am Stamm angeordnet. Ihre 40 bis 50 Zentimeter lange und 6 bis 7 Zentimeter breite Blattspreite ist graugrün und manchmal rötlich überhaucht. Die Blattoberfläche ist glatt. An den leicht rosafarbenen Rändern befinden sich im Abstand von 10 bis 20 Millimetern etwa 2 Millimeter lange, feste bleiche Zähne. Der getrocknete Blattsaft ist gelb.
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