Aloe Vera eignet sich innerlich angewendet auch zur Entgiftung des Körpers. Die enthaltenen Polysaccharide können Schadstoffe aus dem Körper transportieren und so die Funktion der Leber unterstützen. Zudem enthält die Wüstenpflanze zahlreiche wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die den Körper optimal unterstützen können. Aloe Vera wird darum auch während eines Detox’ empfohlen.
In magerer, gut durchlässiger Erde fühlt sich die exotische Pflanze heimisch. Ziert die Blume den sommerlichen Garten, ist ihr ein Platz im Kiesbeet oder Steingarten besonders willkommen. Da Aloe vera in den hiesigen Breiten nicht winterhart ist, kultiviert die Mehrheit der Hobbygärtner die Pflanze im Kübel. Ein geeignetes Substrat sollte so beschaffen sein:
Für die Aloe Vera Pflanze gilt: Warm, trocken und hell. Das bedeutet, dass sich die Pflanze auf einem Fensterbrett am wohlsten fühlt, beispielsweise im Wohnzimmer oder Esszimmer, eher weniger im feuchten Badezimmer. Dort hat sie es in der Regel schön hell, trocken und warm. Natürlich darf die Aloe Vera auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse Platz finden, wichtig ist nur, sie nicht ausschließlich im Schatten stehen zu lassen. Wer seine Pflanze in den Halbschatten stellt, der wird gute Chancen auf ein gelungenes Wachstum haben. Sehr junge Pflanzen vertragen ohnehin keine zu starke oder direkte Sonneneinstrahlung. Wichtig ist, die Aloe Vera Schritt für Schritt an die Temperaturen zu gewöhnen.
Empfohlen wird Aloe-Vera-Gel unter anderem bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte. Das Gel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann so bei Hautkrankheiten dieser Art schnell für eine Linderung der Symptomatik sorgen. Die enthaltenen Polysaccharide versorgen die Haut zudem mit viel Feuchtigkeit ohne die Poren zu verstopfen. Aloe Vera enthält darüberhinaus die für den Zellschutz wichtigen Vitamine A, C und E. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Salicylsäure können schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und empfehlen sich daher sehr gut bei Akne.

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung als Aloe perfoliata var. vera wurde 1753 von Carl von Linné vorgenommen.[3] Nicolaas Laurens Burman erhob die Varietät 1768 in den Rang einer Art.[4] Philip Miller schlug im selben Jahr den Namen Aloe barbadensis vor und verwies dabei auf den von Caspar Bauhin bereits 1620 verwendeten Namen Aloe vulgaris.[5] Aufgrund der späteren Veröffentlichung Millers hat der Artname Aloe vera Priorität vor dem Namen Aloe barbadensis.
Wichtigste Art dieser großen Pflanzengattung ist Aloe vera, die als Echte Aloe, Aloe Vera oder auch als Wüstenlilie bekannt ist. Die immergrüne Staude ist in den Subtropen und Tropen weit verbreitet und wird als Nutzpflanze kultiviert. Die Sukkulente bildet Gruppen und Schößlinge. Ihre fleischigen grau-grünen Blätter sind in dichten Rosetten angeordnet und am Rand auffällig gezähnt. Die reine Art bildet gelbe röhrige Blüten aus und ist recht selten im Handel zu finden. Verbreiteter ist die Unterart Aloe vera var. officinalis, die durch orangefarbene Blütenstände, weichere Blätter und weiße Blattflecken auffällt.
Das Ergebnis der Untersuchung: Zwar zeigte sich bis zum Ende der dritten Bestrahlungswoche kein deutliche Unterschied zwischen behandeltem und unbehandeltem Hautbereich, ab diesem Zeitpunkt jedoch konnte nach vier, fünf und sechs Wochen eine Verringerung des Schweregrads beobachtet werden. Auch zwei und vier Wochen nach Behandlungsende zeigte sich eine deutlich geringere Ausprägung der strahlenbedingten Dermatitis. Bei Patienten mit großen Bestrahlungsbereichen sowie hoher Strahlendosis zeigte sich der positive Effekt dabei besonders deutlich. (Quelle: „Haddad P, Amouzgar-Hashemi F, Samsami S, Chinichian S, Oghabian MA.Aloe vera for prevention of radiation-induced dermatitis: a self-controlled clinical trial. Curr Oncol. 2013 Aug;20(4):e345-8.“)
Die Beliebtheit der Aloe Vera sorgt auch dafür, dass sie vermehrt in Monokulturen angebaut wird. Ein solcher Anbau kann sich negativ auf die Qualität der Pflanze auswirken. Da über eine große Fläche hinweg die selbe Pflanze angebaut wird, werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen. So können sich die Planzen weniger gut gegen Krankheiten und Schädlinge schützen. Pestizide und Herbizide sowie Düngemittel müssen eingesetzt werden, damit die Pflanzen gesund wachsen. Düngemittel sorgt darüberhinaus dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser speichern, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe weniger konzentriert in der Pflanze vorkommen.
Aloe Vera stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, wo sie in den Tausenden von Jahren ihrer Entwicklung gelernt hat, ihr kostbares Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Pflanze bildet ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. Von den etwa 300 Pflanzenarten gilt die Aloe Vera barbadensis miller als die wirkungsvollste. Als Aloe Vera wird neben der gesamten Pflanze übrigens auch das gelartige Innere der Pflanze bezeichnet.
Für den Menschen sind die Vitamine und Nährstoffe ein wichtiger Bestandteil des Lebens und der Gesundheit. Sie erhalten den Stoffwechsel aufrecht und sorgen für gesunde Funktionen des Organismus. So ist beispielsweise das in der Aloe enthaltene Vitamin B1 wichtig für den Energiehaushalt, während das Vitamin B an Entgiftungsvorgängen beteiligt ist. Vitamin B 6 ist weiterhin für die Synthese des Hämoglobins verantwortlich, B12 sorgt für gesunde Zellteilung der Knochen. Vitamin E macht freie Radikale unschädlich und schützt die Zellen. Auch rheumatische Probleme können gelindert werden, während das Herz- und Kreislaufsystem von der Aloe profitiert. Vitamin A hilft beim Sehen und bildet rote Blutkörperchen und Sexualhormone. Auch für Haut und Schleimhäute ist die Aloe, bzw. die enthaltenen Vitamine, wichtig.
Die innerliche Anwendung von Aloe Vera kann in Form einer Trinkkur sowie in Kapsel- oder Pulverform erfolgen. Empfohlen wird immer eine Trinkkur, da die Nährstoffvielfalt in Trinkgel wesentlich höher ist.Doch ganz gleich, zu welchem Präparat Sie greifen: Wichtig ist eine hochwertige Verarbeitung der Aloe Vera. Achten Sie deshalb darauf, dass in der gewählten Darreichungsform kein Aloin enthalten ist.Erfolge können Sie mit einer Trinkkur dann erzielen, wenn Sie das Trinkgel langfristig einnehmen. Da es sich bei der Aloe Vera und dem daraus hergestellten Trinkgel um ein absolut natürliches Produkt handelt, sind nachhaltige Erfolge bei kurzzeitiger Einnahme in der Regel nicht zu erwarten. Verwenden Sie deshalb das Getränk über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten täglich.Möchten Sie Aloe Vera einnehmen, sollten Sie die Dosiermenge immer langsam steigern. Beginnen Sie also möglichst nicht sofort mit der maximal empfohlenen Dosis. So lassen sich mögliche Nebenwirkungen vermeiden. Stellen Sie fest, dass Ihr Körper auf die Vitalstoffzufuhr stark reagiert, sollten Sie zudem die Dosis reduzieren.
Beispielsweise haben die Enzyme Amylase eine Auswirkung auf die Verdauung, sodass dieses Enzym auch als Verdauungsenzym zu bezeichnen ist. Die Enzyme Bradykinase wirken entzündungshemmend und analgetisch, außerdem stimulieren sie das Immunsystem und stärken die Abwehrkräfte. Die Enzyme Katalase verhindern, dass sich Wasserstoffperoxide im Gewebe des Körpers ansammeln. Gleichzeitig wirken die Lipase fettspaltend im Organismus, vor allem im Verdauungstrakt. Für die Energiegewinnung der Muskelzellen sind die Creatine zuständig, Protease wirken eiweißspaltend und gehören ebenfalls zu den Verdauungsenzymen.
Glutaminsäure ist ebenfalls eine potenzielle Energiequelle für den Körper und gehört ebenfalls zu den Aminosäuren der Aloe Vera. Sie trägt zu einem funktionierenden Gehirnstoffwechsel bei und hilft bei der Verstoffwechselung anderer Aminosäuren. Für die Verwandlung von Kohlenhydraten in Energie ist Asparagin zuständig. Glycin hilft bei der Herstellung aller anderen Aminosäuren und hat eine beruhigende Wirkung. Serin unterstützt hingegen das Gedächtnis und unser Nervensystem. Gleichermaßen kann es das Immunsystem unterstützen und aufbauen.

Die Beliebtheit der Aloe Vera sorgt auch dafür, dass sie vermehrt in Monokulturen angebaut wird. Ein solcher Anbau kann sich negativ auf die Qualität der Pflanze auswirken. Da über eine große Fläche hinweg die selbe Pflanze angebaut wird, werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen. So können sich die Planzen weniger gut gegen Krankheiten und Schädlinge schützen. Pestizide und Herbizide sowie Düngemittel müssen eingesetzt werden, damit die Pflanzen gesund wachsen. Düngemittel sorgt darüberhinaus dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser speichern, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe weniger konzentriert in der Pflanze vorkommen.
Eine Vielzahl von In-vitro-Studien zeigte eine immunmodulierende Wirkung der in der Aloe Vera enthaltenen Polysaccharide. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Acemannan und Aloctin A. Allerdings zeigten diese Studien auch, dass für die Aktivierung von Makrophagen eine recht hohe Konzentration von Acemannan notwendig ist. (Quelle: „Im SA, Lee YR, Lee YH, Lee MK, Park YI, Lee S, Kim K, Lee CK. In vivo evidence of the immunomodulatory activity of orally administered Aloe veArch Pharm Res. 2010 Mar;33(3):451-6.“)
Allerdings ist das IASC-Siegel kritisch zu sehen. Die Organisation ist eindeutig herstellerdominiert und garantiert oft nicht viel mehr als einen Mindestgehalt von 15 Prozent Aloe vera, was nicht sehr vertrauenswürdig klingt. Um garantierte Wirkstoffgehalte, eine schonende Verarbeitung, biologische Anbauweise oder möglichst wenige Zusatzstoffe kümmert sich das IASC nicht.

Da die Aloe vera aus den Tropen beziehungsweise Subtropen stammt, liebt sie einen warmen, vollsonnigen Standort. Als Zimmerpflanze für die direkte Sonne braucht sie einen Platz an einem hellen und sonnigen Südfenster oder, besser noch, im Wintergarten. Der Boden sollte mineralisch, eher humusarm und nährstoffreich sein, allerdings nicht zu feucht. Sandhaltige und gut wasserdurchlässige Erden sind ideal, da Staunässe häufig zu Fäulnisschäden führt. Fertige Kakteen- oder Sukkulentenerden sind gut für die Pflanze geeignet.

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