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Allen Polysacchariden voran steht Acemannan, bei dem es sich um ein Mucopolysaccharid handelt, welches im Rahmen einer Forschungsreihe erstmals in den 80er Jahren charakterisiert wurde. Im Jahr 1992 publizierte der Amerikaner John C. Pittmann in der Zeitschrift „Health Consciousness“ einen Fachartikel, in dem er die natürlichen antiviralen, antibakteriellen sowie antimykotischen Eigenschaften dieser langkettigen Zuckerform beschrieb. Seither sind Forscherteams weltweit damit beschäftigt, die potenziellen Wirkungsweisen von Acemannan genau zu untersuchen.
Wichtigste Art dieser großen Pflanzengattung ist Aloe vera, die als Echte Aloe, Aloe Vera oder auch als Wüstenlilie bekannt ist. Die immergrüne Staude ist in den Subtropen und Tropen weit verbreitet und wird als Nutzpflanze kultiviert. Die Sukkulente bildet Gruppen und Schößlinge. Ihre fleischigen grau-grünen Blätter sind in dichten Rosetten angeordnet und am Rand auffällig gezähnt. Die reine Art bildet gelbe röhrige Blüten aus und ist recht selten im Handel zu finden. Verbreiteter ist die Unterart Aloe vera var. officinalis, die durch orangefarbene Blütenstände, weichere Blätter und weiße Blattflecken auffällt.
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Bei der Behandlung von Krebs ist die Strahlentherapie eine gängige und wirksame Maßnahme, etwa zwei Drittel aller Patienten erhalten eine solche im Rahmen der Krebs-Behandlung. Obwohl die Bestrahlungstechnik inzwischen eine deutliche Verbesserung erfahren hat, kommt es bei den meisten Patienten zu deutlichen Nebenwirkungen, bei etwa 95 Prozent aller Patienten lässt sich eine akute Dermatitis beobachten.
Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]

Die Untersuchungen ergaben, dass die Anwendung von Aloe vera Gel bereits nach zwei Tagen zu einer signifikanten Hemmung des UV-induzierten Erythems (Rötung der Haut) führte und besser wirkte als das Hydrokortison, das ungünstige Nebenwirkungen wie Juckreiz, Brennen, Hautreizungen bis hin Hautschädigungen mit sich bringen kann. Dr. Stump kam zum Schluss, dass das Aloe vera Gel eine sehr gute Alternative zu einer Kortison-Therapie darstellt – zumal das Aloe vera Gel überdies antimikrobiell und entzündungshemmend wirkt, wie iranische Wissenschaftler bestätigten. Diese stellten ausserdem fest, dass Aloe vera zu einem Zellvermehrungseffekt führt, was erklärt, warum die Wüstenlilie auch bei schweren Brandwunden so gut Heilprozesse beschleunigen kann (6).
Inzwischen kann man die Aloe sogar schon online in diversen Pflanzenshops kaufen. Dort sind sie mit einer Höhe von etwa 40 Zentimetern und mit einem 10 Zentimeter Topf für rund 7-8 Euro erhältlich. Größere Pflanzen kosten beinahe das Doppelte. Ob eine junge oder alte Pflanze einziehen soll, bleibt einem selbst überlassen. Ehe man eine Aloe jedoch ernten kann, können rund fünf Jahre vergehen.
2009 erzielte LR Health & Beauty Systems laut dem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 einen Gesamtumsatz von 153,1 Millionen Euro gegenüber 139,3 Millionen im Vorjahr. Davon wurden in Deutschland ungefähr 73 Prozent erzielt.[8] Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 beschäftigte das Unternehmen 473 Mitarbeiter, gegenüber 478 im Vorjahr, und ist mit 19 aktiven Auslandsgesellschaften im europäischen Raum und einer Gesellschaft in Australien tätig.[8] LR beschäftigt weltweit rund 1.000 Mitarbeiter. 2011 setzte LR in all seinen Märkten gesamt 230 Millionen Euro um, im ersten Halbjahr 2012 sei der Umsatz um fünf Prozent gestiegen.[9] 2014 erwirtschaftete LR einen Umsatz von 228 Millionen Euro. Hauptwachstumstreiber bei der Umsatzsteigerung von 15 % im Jahr 2016 waren laut LR-Angaben internationale Märkte wie Türkei, Italien, Polen, Belgien, Niederlande und Spanien, aber auch der deutsche Markt sei gut gewachsen. Weltweit sind über 1.200 Mitarbeiter bei LR beschäftigt, davon mehr als 600 am Hauptsitz in Ahlen.[10] 2016 kündigte LR Investitionen von ca. 10 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte an, deren Bau im Februar 2017 startete.[11] Sie wurde 9. Februar 2018 in Ahlen eingeweiht. Dort werden nach Angaben des Unternehmens jährlich ca. 12.000 Tonnen Aloe Vera-Blätter verarbeitet und die sog. Aloe Vera-Drinking-Gele hergestellt.
Aufzeichnungen der alten Ägypter und Sumerer können belegen, dass die Aloe Vera bereits von mehr als 5.000 Jahren im medizinischen Bereich zum Einsatz kam. Von den alten Ägyptern wurde die Aloe Vera auch als „Pflanze der Unsterblichkeit“ und „Blut der Götter“ bezeichnet. Zur Hautpflege kam das wohltuende Aloe-Vera-Gel der bereits bei Nofretete und Kleopatra zur Anwendung.
Das in der Aloe enthaltene Aloin wirkt stark abführend,[9] weswegen standardisierte Aloe bzw. deren Zubereitungen zur kurzfristigen Behandlung gelegentlich auftretender Obstipation (Verstopfung) verwendet werden kann. Bei längerer Einnahme von Aloe kann es zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt kommen, insbesondere zu Kaliumverlusten. Im Urin können Eiweiß und Blut auftreten (Proteinurie, Hämaturie). Bei Überdosierung kommt es zu Vergiftungserscheinungen, die sich in krampfartigen Schmerzen und schweren Durchfällen äußern, die zu lebensbedrohlichen Elektrolyt- und Wasserverlusten führen können.[10][11] Auch Nephritis (Nierenentzündung) ist beschrieben. Die therapeutische Bedeutung der „Aloe“ ist zurückgegangen vor dem Hintergrund, dass es besser verträgliche Stoffe gibt.[6]

Aloe Vera stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, wo sie in den Tausenden von Jahren ihrer Entwicklung gelernt hat, ihr kostbares Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Pflanze bildet ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. Von den etwa 300 Pflanzenarten gilt die Aloe Vera barbadensis miller als die wirkungsvollste. Als Aloe Vera wird neben der gesamten Pflanze übrigens auch das gelartige Innere der Pflanze bezeichnet.
Der Saft der Pflanze soll in schwacher Dosierung den Abfluss der Menstruation steigern, der frische Saft äußerlich bei geringfügigen Verbrennungen, Sonnenbrand und Insektenstichen angewendet zur Milderung der Symptome führen. Da die in ihm enthaltenen Substanzen Gebärmutterreaktionen stimulieren können und sich in der Muttermilch anreichern, soll er während der Schwangerschaft und des Stillens vermieden werden.[9]
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