Die eher anspruchslose Wüstenpflanze gibt es in gut geführten Gartencentern oder sogar im Baumarkt im Gartenbereich. Dort werden üblicherweise sowohl junge, als auch bereits ausgewachsene Aloe Vera Pflanzen verkauft. Wichtig beim Kauf ist allerdings, auf eine gute Qualität in Bio zu achten und nach der Herkunft zu fragen. Dies ist besonders wichtig, da andernfalls diverse Schadstoffe oder gar Gifte in der Pflanze enthalten sind. Vor allem, wenn man später den Saft der Aloe Vera ernten möchte, sollte man auf Bio setzen.


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Bei der Herstellung des Aloe vera Saftes wird darauf geachtet, dass nur die aloinfreien Teile der Pflanze verwendet werden. Aloine gehören zu den Anthrachinonen – Pflanzenstoffe, die stark abführend wirken und im Verdacht stehen, Darmkrebs zu begünstigen. Das Aloin befindet sich in der Blattrinde und im Saft der Pflanze, der zwischen Rinde und Gel liegt.
Die Aloe vera wird im Deutschen auch als Echte Aloe oder Bitterschopf bezeichnet. Der botanische Gattungsname Aloe entstammt dem arabischen Sprachraum und bedeutet "bitter", was auf den Geschmack der Blätter zurückzuführen ist. Vera ist lateinisch und bedeutet "wahr" oder "echt". Um eine bittere Wahrheit handelt es sich bei der Pflanze allerdings nicht, denn den rund 250 Arten der Gattung Aloe werden heilende Kräfte zugeschrieben. Schon seit der Antike wird der Saft aus ihren Blättern zur Hautpflege und als wirksames Heilmittel gegen Hauterkrankungen eingesetzt. Ursprünglich stammt die Pflanze wohl aus dem Gebiet der arabischen Halbinsel, wurde allerdings über die Jahrhunderte in nahezu alle Länder exportiert. Wo sie wegen der winterlichen Fröste nicht im Freien gedeihen kann, ist sie eine gern gesehene Zimmer- oder Kübelpflanze.
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