In einer im Indian Journal of Palliative Care veröffentlichten Studie wurde untersucht, wie sich das Aloe vera Gel auf strahlenbedingte Hautveränderungen auswirkt. Zu den Probanden zählten 57 Patienten mit Kopf- oder Halstumoren, die eine Strahlentherapie erhielten. Während die Testgruppe täglich äusserlich mit dem Gel versorgt wurde, bekam die Kontrollgruppe lediglich die Standardbehandlung (10).
Es zeigte sich bei den 30 Patienten mit Diabetes mellitus Typ II nach der achtwöchigen Anwendung mit Aloe-Vera-Gel eine deutliche Abnahme des Nüchtern-Blutzuckerspiegels. Verglichen mit der Placebo-Gruppe sanken zudem Gesamt-Cholesterin und HbA1c. (Quelle: „Huseini HF, Kianbakht S, Hajiaghaee R, Dabaghian FH. Anti-hyperglycemic and anti-hypercholesterolemic effects of Aloe vera leaf gel in hyperlipidemic type 2 diabetic patients: a randomized double-blind placebo-controlled clinical trial. Planta Med. 2012 Mar;78(4):311-6.“)

Aufzeichnungen der alten Ägypter und Sumerer können belegen, dass die Aloe Vera bereits von mehr als 5.000 Jahren im medizinischen Bereich zum Einsatz kam. Von den alten Ägyptern wurde die Aloe Vera auch als „Pflanze der Unsterblichkeit“ und „Blut der Götter“ bezeichnet. Zur Hautpflege kam das wohltuende Aloe-Vera-Gel der bereits bei Nofretete und Kleopatra zur Anwendung.


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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 
Inzwischen kann man die Aloe sogar schon online in diversen Pflanzenshops kaufen. Dort sind sie mit einer Höhe von etwa 40 Zentimetern und mit einem 10 Zentimeter Topf für rund 7-8 Euro erhältlich. Größere Pflanzen kosten beinahe das Doppelte. Ob eine junge oder alte Pflanze einziehen soll, bleibt einem selbst überlassen. Ehe man eine Aloe jedoch ernten kann, können rund fünf Jahre vergehen.

So gelangte sie unter anderem nach Indien bis hin ins ferne Japan, wo die Samurai ihre Körper vor Kämpfen mit dem Gel eingerieben haben sollen, um unverwundbar zu werden. Im 10. Jahrhundert soll die heilende Pflanze schliesslich in Grossbritannien ihren Siegeszug fortgesetzt haben, von wo aus sie sich ihren Weg durch ganz Europa bahnte und von den Spaniern nach Süd- und Mittelamerika gebracht wurde (1).


Unter Umständen könnten sogar Patienten mit Morbus Alzheimer von einer immunmodulierten Behandlung mit Aloe Vera profitieren. (Quelle: „Lewis JE, McDaniel HR, Agronin ME, Loewenstein DA, Riveros J, Mestre R, Martinez M, Colina N, Abreu D, Konefal J, Woolger JM, Ali KH. The effect of an aloe polymannose multinutrient complex on cognitive and immune functioning in Alzheimer’s disease. J Alzheimers Dis. 2013;33(2):393-406.“)
Die Teilung wird im Frühling oder Herbst vorgenommen. Voraussetzung ist das Vorhandensein von Ablegern. Dabei werden alte Aloe-Pflanzen ausgetopft und der Wurzelballen vorsichtig geöffnet. Die jungen Ableger und Nebenrosetten lassen sich ohne großen Aufwand von der Mutterpflanze lösen. Die kleineren Aloe-Ableger werden einzeln in kleinere Töpfe mit durchlässiger Erde eingepflanzt. Die alte Aloe-Pflanze wird ebenfalls in den Topf mit frischem Substrat eingesetzt. 
Da die Aloe vera aus den Tropen beziehungsweise Subtropen stammt, liebt sie einen warmen, vollsonnigen Standort. Als Zimmerpflanze für die direkte Sonne braucht sie einen Platz an einem hellen und sonnigen Südfenster oder, besser noch, im Wintergarten. Der Boden sollte mineralisch, eher humusarm und nährstoffreich sein, allerdings nicht zu feucht. Sandhaltige und gut wasserdurchlässige Erden sind ideal, da Staunässe häufig zu Fäulnisschäden führt. Fertige Kakteen- oder Sukkulentenerden sind gut für die Pflanze geeignet.
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