Auch zur Behandlung sonnengeschädigter Haut kommt Aloe Vera zum Einsatz. Das Gel der Pflanze hat eine kühlende Wirkung und kann gereizte Haut beruhigen. Eine Studie der Universität Freiburg untersuchte die Wirkung von Aloe-Vera-Gel bei Sonnenschäden und verglich sie mit der Wirkung herkömmlicher Kortison-Präparate. Dabei konnte das Gel die Rötung nach einer Einwirkzeit von 48 Stunden stark reduzieren. Es zeigte sogar eine bessere Wirkung als ein Kortison-Präparat mit 1 Prozent Hydrokortison. Aloe-Vera-Gel stellt somit eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Präparaten bei Sonnenbrand dar.
Die Pflanze Aloe Vera ist zäh und wenig biegsam, ihre Blätter sind von einer Wachsschicht umhüllt und haben sich am Rand mit dünnen Dornen wie mit Zähnen bewaffnet. Die Pflanze ist unauffällig und nicht gerade schön, so als wollte sie ihr Wesen nicht leichtfertig preisgeben. Sie erinnert an eine Kaktuspflanze, sieht aus wie eine Agave und doch gehört sie zur Familie der Liliengewächse – genau wie Zwiebel oder Knoblauch.
Darüberhinaus soll die wirkungsvolle Wüstenpflanze das Hautbild verjüngen. Das Gel polstert die Haut durch seine stark feuchtigkeitsspendende Wirkung auf und glättet sie. Das Erscheinungsbild von Trockenheitsfältchen kann so vermindert werden. Dabei kann das Gel auch auf die empfindliche Augenpartie aufgetragen werden. Aufpassen sollte man, wenn das Gel Alkohol oder andere stark reizende Konservierungsmittel enthält. Das Gel sollte in diesem Fall besser nur punktuell aufgetragen werden.
Die Aloe vera Pflanze sorgt aus eigener Kraft für Nachwuchs, indem sie in Wurzelnähe Kindel sprießen lässt. An einer adulten Blume gedeihen bei guter Pflege gleich mehrere Tochterpflanzen. Diese schneiden Sie ab einer Wuchshöhe von 10 bis 15 cm mit einem scharfen, desinfizierten Messer ab. Daraufhin füllen Sie Anzuchttöpfe (9,39€ bei Amazon*) mit Kakteenerde, um die Winzlinge darin zu pflegen, bis sie ein eigenes Wurzelsystem entwickelt haben. Für diesen Prozess nimmt sich eine junge Aloe vera bis zu 3 Monate Zeit, die sie an einem halbschattigen, warmen Standort verbringt.
Für die Aloe Vera Pflanze gilt: Warm, trocken und hell. Das bedeutet, dass sich die Pflanze auf einem Fensterbrett am wohlsten fühlt, beispielsweise im Wohnzimmer oder Esszimmer, eher weniger im feuchten Badezimmer. Dort hat sie es in der Regel schön hell, trocken und warm. Natürlich darf die Aloe Vera auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse Platz finden, wichtig ist nur, sie nicht ausschließlich im Schatten stehen zu lassen. Wer seine Pflanze in den Halbschatten stellt, der wird gute Chancen auf ein gelungenes Wachstum haben. Sehr junge Pflanzen vertragen ohnehin keine zu starke oder direkte Sonneneinstrahlung. Wichtig ist, die Aloe Vera Schritt für Schritt an die Temperaturen zu gewöhnen.
Die Blätter der Aloe enthalten einen gelartigen Pflanzensaft, der in der Naturheilkunde sehr geschätzt wird. Bereits 400 Jahre v. Chr. wird die Heilpflanze in griechischen Schriften erwähnt und seit dem 11. Jahrhundert in der chinesischen Medizin dokumentiert. Die Pflanze erfreut sich aufgrund ihrer natürlichen Heilkräfte und der geringen Pflegeansprüche zunehmender Beliebtheit. Aloe Vera lässt sich als Zimmerpflanze recht einfach und problemlos zu Hause am Fenster oder im Kübel auf Balkonien und im Wintergarten halten. Sie eignet sich bestens für Einsteiger, denn viel falsch machen, kann man nicht.
Die Beliebtheit der Aloe Vera sorgt auch dafür, dass sie vermehrt in Monokulturen angebaut wird. Ein solcher Anbau kann sich negativ auf die Qualität der Pflanze auswirken. Da über eine große Fläche hinweg die selbe Pflanze angebaut wird, werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen. So können sich die Planzen weniger gut gegen Krankheiten und Schädlinge schützen. Pestizide und Herbizide sowie Düngemittel müssen eingesetzt werden, damit die Pflanzen gesund wachsen. Düngemittel sorgt darüberhinaus dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser speichern, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe weniger konzentriert in der Pflanze vorkommen.
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Eine Vielzahl von In-vitro-Studien zeigte eine immunmodulierende Wirkung der in der Aloe Vera enthaltenen Polysaccharide. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Acemannan und Aloctin A. Allerdings zeigten diese Studien auch, dass für die Aktivierung von Makrophagen eine recht hohe Konzentration von Acemannan notwendig ist. (Quelle: „Im SA, Lee YR, Lee YH, Lee MK, Park YI, Lee S, Kim K, Lee CK. In vivo evidence of the immunomodulatory activity of orally administered Aloe veArch Pharm Res. 2010 Mar;33(3):451-6.“)
Da es Aloe vera gänzlich an Winterhärte mangelt, kommt eine Kultivierung im Beet nur selten infrage. Daher ist die tropische Pflanze zumeist im dekorativen Kübel anzutreffen. Da die prächtige Blume im Handel häufig in ungeeigneter Blumenerde angeboten wird, empfehlen wir ein sofortiges Pflanzen nach dem Erwerb in geeignetes Substrat. Kakteenerde ist ausgezeichnet angepasst auf die Bedürfnisse der sukkulenten Wüstenlilie. So gelingt es fachgerecht:

Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).


Aloe Vera eignet sich innerlich angewendet auch zur Entgiftung des Körpers. Die enthaltenen Polysaccharide können Schadstoffe aus dem Körper transportieren und so die Funktion der Leber unterstützen. Zudem enthält die Wüstenpflanze zahlreiche wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die den Körper optimal unterstützen können. Aloe Vera wird darum auch während eines Detox’ empfohlen.
Alo Vera Pflanzen müssen regelmäßig in einen größeren Topf umziehen, denn sie wachsen sehr schnell und kontinuierlich das ganze Jahr über. Zur Orientierung sollte man immer dann umtopfen, wenn die Blätter den Rand des Topfes erreichen und auch das Wasser beim Gießen nicht mehr richtig aufgenommen wird. Wer seinen Bestand vergrößern oder erweitern möchte, der trennt beim Umtopfen Ableger und pflanzt diese erneut in einen geeigneten Topf um.

Die Heilkraft der Aloe Vera steckt im gelartigen Pflanzensaft der sukkulenten Blätter. Sie werden von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen geerntet. Man empfiehlt die unteren Blätter am Stängelansatz abzuschneiden. Aus der Schnittwunde tropft der wirksame Aloe-Saft, der in einem Glas aufgefangen wird. Bei kleinerem Bedarf können auch Teile vom Blatt abgeschnitten werden. Dabei trocknet die Schnittwunde ein und kann braun werden. Aus diesem Grunde sollten vorzugsweise untere Blätter verwendet werden. Die Ernte der Aloe kann ganzjährig erfolgen.

Je nach verwendeten Topfsubstrat, sind Aloe-Pflanzen alle zwei bis fünf Jahre umzutopfen. Humose Topferden zersetzen sich und es dringt weniger Luft an die Wurzeln. Wird für die Kultur der Heilpflanze sehr durchlässige Erde verwendet, können die Pflanzen längere Zeit im Topf gehalten werden. Das Umtopfen wird dann notwendig, wenn die Aloe sogenannte Kindel bildet und der Topf zuwuchert. Das Umpflanzen lässt sich am besten im Zuge der Vermehrung durchführen. 
Bei der Behandlung von Krebs ist die Strahlentherapie eine gängige und wirksame Maßnahme, etwa zwei Drittel aller Patienten erhalten eine solche im Rahmen der Krebs-Behandlung. Obwohl die Bestrahlungstechnik inzwischen eine deutliche Verbesserung erfahren hat, kommt es bei den meisten Patienten zu deutlichen Nebenwirkungen, bei etwa 95 Prozent aller Patienten lässt sich eine akute Dermatitis beobachten.
Als Sukkulent hat sich die Pflanze darauf eingestellt, Wasser über längere Zeit zu speichern und auf diese Weise Dürreperioden zu überstehen. In der Wasserversorgung dieser tropischen Blume ist daher ein Umdenken gegenüber dem klassischen Gießen von Zimmerpflanzen erforderlich. Im Zweifel lassen Sie die Pflanze trockener stehen, als ihr eine schädlich hohe Wasserdosis zu verabreichen. So machen Sie es richtig:
Im Rahmen einer Metaanalyse konnte die Behandlung von Verbrennungswunden mit Aloe Vera und die daraus resultierenden Vorteile dokumentiert werden. Die Bewertungskriterien wurden von vier kontrollierten klinischen Studien mit insgesamt 371 Probanden erfüllt, als Messparameter wurde die Behandlungsdauer festgelegt. Das Ergebnis der Untersuchung: Im Vergleich zu einer konventionellen Behandlung konnte die Behandlungsdauer mit Aloe Vera um neun Tage reduziert werden. (Quelle: „Maenthaisong R, Chaiyakunapruk N, Niruntraporn S, Kongkaew C. The efficacy of Aloe vera used for burn wound healing: A systematic review. Burns. 2007;33:713–18.“)
Aloe Vera ist eine typische Sukkulente. Sie hat einen mäßigen bis geringen Wasserbedarf. Gegossen wird die immergrüne Pflanze erst, wenn sich der Boden trocken anfühlt. Während der Wachstumsphase erhält sie mäßig Wasser, in der Ruhephase wird sie nur noch schwach gegossen. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht übernässt wird. Das bedeutet konkret, dass ein guter Wasserabzug besteht und sich kein Wasser im Untersetzer sammelt. Die Wurzeln der Aloe reagieren auf eine Überversorgung mit Wasser sehr empfindlich. Längere Trockenheit übersteht die Pflanze, wenn jedoch die Blattspitzen trocken werden und ältere Blätter absterben, ist dringender Handlungsbedarf. Es ist ratsam, die Aloe Vera häufiger mit kleinen Wassergaben zu versorgen als seltener mit einer großen Wassermenge.
Angesichts der widersprüchlichen Ergebnisse zeigt sich, dass noch weitere Untersuchungen folgen müssen. Es kam vermutlich aufgrund der Stabilität der Wirkstoffe in der Aloe Vera zu unterschiedlichen Ergebnissen, ein wichtiger Faktor dafür scheint vermutlich der Zeitpunkt der Ernte der Pflanze zu sein. Dieser wiederum hat scheinbar Einfluss auf die Wirkstoffaktivität.
Bei der Verwendung von Aloe-Vera-Produkten oder dem Kauf von Aloe-Vera-Pflanzen sollte man darum unbedingt zu der Gattung Aloe Vera Barbadensis Miller greifen. Diese besitzt circa 50 Zentimeter lange und dicke Blätter, die am Rad gezähnt sind. Die rundlichen Blüten sind gelb bis orange gefärbt. Im Innern der Blätter findet sich das Blattmark, das besser als Aloe-Vera-Gel bekannt ist. Dieses findet in zahlreichen Körperpflegeprodukten Anwendung.

Verbrachte die tropische Pflanze den Sommer unter freiem Himmel, siedelt sie im Herbst um ins geschützte Haus auf die Fensterbank oder in den Wintergarten. Spätestens wenn die Quecksilbersäule die 10-Grad-Marke unterschreitet, ist Umzugszeit. Eine kühle Überwinterung bei 10 bis 13 Grad Celsius am hellen Standort wirkt sich förderlich auf die ersehnte Blüteninduktion aus. Gedüngt wird von November bis Februar nicht. Gießen beschränkt sich auf gelegentliche Wassergaben von ein bis zwei Mal im Monat.
Als typische Topf- und Kübelpflanze muss die Aloe vera je nach Alter etwa alle zwei bis vier Jahre umgetopft werden. Für die Pflanzung sollte man eine sandige Kakteen- oder Sukkulentenerde verwenden, alternativ eine Kübelpflanzenerde, die im Verhältnis 2:1 mit Sand oder Tongranulat angereichert wird. Zudem kann man einen Esslöffel kohlensauren Kalk untermischen, da Aloe vera kalkliebend ist. Nach dem Umtopfen muss die Pflanze meist mit zwei Holzstäben gestützt werden, bis sie neue Wurzeln gebildet hat. Da sie recht schwer ist, kann es sonst passieren, dass sie in der neuen Erde einfach umkippt.
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