Eine Besonderheit der wildlebenden Aloe vera ist, dass sie monatelang ohne Regen auskommen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie in ihren fleischigen, mit Dornen versehenen Blättern unglaublich viel Wasser speichern kann, wovon sie in den Dürreperioden zehrt. Je länger die Trockenzeit anhält, desto mehr schrumpft die Aloe vera zusammen, wenn es dann aber wieder regnet, plustert sie sich regelrecht auf. Diese Speicherkapazität ist auf eine gelartige Struktur im Inneren der Blätter zurückzuführen. Dieses sogenannte Aloe vera Gel hilft der Pflanze zudem, sich selbst zu heilen, indem es ihre Wunden (z. B. Schnitte) schrumpfen lässt und versiegelt.
Die Echte Aloe wird meist als Kübelpflanze oder Zimmerpflanze kultiviert. Sie kann auch zusammen mit verschiedenen Kakteenarten und anderen tropischen Sukkulenten zur Bepflanzung von Trögen verwendet werden, die dann allerdings frostfrei überwintert werden müssen. Geben Sie ihr im Sommer in jedem Fall den sonnigsten und wärmsten Platz, den Ihre Wohnung oder Ihre Terrasse zu bieten hat.

Die märchenhafte Schönheit der ägyptischen Herrscherin Kleopatra führt die Geschichtsschreibung unter anderem auf die Verwendung von reichhaltigem Saft der Aleo Vera Pflanze zurück. Ebenso heißt es, die sagenumwobene Königin Nofretete pflegte sich täglich mit einem Fluidum, das aus dieser Blume gewonnen wurde. Überhaupt begleitete Aloe vera einige der berühmtesten Herrscher der Menschheitsgeschichte. So griff Alexander der Große während seiner Feldzüge auf das gehaltvolle Aloe-Gel der Pflanze zurück, um die Verletzungen seiner Krieger zu heilen.
Dr. Khorasani und sein Team von der Mazandaran University of Medical Sciences haben verglichen, ob das Aloe vera Gel besser wirkt als Silbersulfadiazin, das bei der Wundpflege von Brandverletzungen weltweit am häufigsten eingesetzt wird. Zu den unerwünschten Nebenwirkungen zählen eine bleibende Graufärbung der Haut, eine Verzögerung der Hautregeneration sowie chronische Hautentzündungen (8).
Bio-Qualität ist ein Muss. Zwar ist die subtropische Pflanze selbst nicht anfällig für Schädlinge, so dass Pestizide nicht erforderlich sind. Doch werden bei Bio-Feldern diese nicht mit Herbiziden von Unkraut befreit, die Pflanzen werden nicht kunstgedüngt, möglicherweise wird auf Mischkultur geachtet und die Verarbeitung verläuft insgesamt so schonend wie möglich (13).

Nehmen die Blätter Ihrer exotischen Blume eine braune Farbe an, rührt dieser Umstand nicht aus einem Versäumnis in der Pflege her. Tatsächlich reagiert die Pflanze in dieser Weise auf intensive Sonneneinstrahlung. Weisen Sie der Blume einen halbschattigen Standort zu oder wird sie am Südfenster durch eine Gardine geschützt, bleiben die Blätter grün.


Die Pflanze Aloe Vera ist zäh und wenig biegsam, ihre Blätter sind von einer Wachsschicht umhüllt und haben sich am Rand mit dünnen Dornen wie mit Zähnen bewaffnet. Die Pflanze ist unauffällig und nicht gerade schön, so als wollte sie ihr Wesen nicht leichtfertig preisgeben. Sie erinnert an eine Kaktuspflanze, sieht aus wie eine Agave und doch gehört sie zur Familie der Liliengewächse – genau wie Zwiebel oder Knoblauch.
Aloe Vera trinken? Kann man tatsächlich! Es gibt spezielle Trinkgele mit Aloe Vera* zu kaufen, die den Körper auch innerlich mit Nährstoffen versorgen und das Immunsystem stärken sollen. Zwischen 50 und 100 ml werden als tägliche Dosis empfohlen. Dabei muss es nicht zwangsläufig pur getrunken werden, sondern kann auch in den Saft oder Smoothie gegeben werden.
Für die Aloe Vera Pflanze gilt: Warm, trocken und hell. Das bedeutet, dass sich die Pflanze auf einem Fensterbrett am wohlsten fühlt, beispielsweise im Wohnzimmer oder Esszimmer, eher weniger im feuchten Badezimmer. Dort hat sie es in der Regel schön hell, trocken und warm. Natürlich darf die Aloe Vera auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse Platz finden, wichtig ist nur, sie nicht ausschließlich im Schatten stehen zu lassen. Wer seine Pflanze in den Halbschatten stellt, der wird gute Chancen auf ein gelungenes Wachstum haben. Sehr junge Pflanzen vertragen ohnehin keine zu starke oder direkte Sonneneinstrahlung. Wichtig ist, die Aloe Vera Schritt für Schritt an die Temperaturen zu gewöhnen.
Aloe Vera trinken? Kann man tatsächlich! Es gibt spezielle Trinkgele mit Aloe Vera* zu kaufen, die den Körper auch innerlich mit Nährstoffen versorgen und das Immunsystem stärken sollen. Zwischen 50 und 100 ml werden als tägliche Dosis empfohlen. Dabei muss es nicht zwangsläufig pur getrunken werden, sondern kann auch in den Saft oder Smoothie gegeben werden.
Wenn du keine fertige Haarkur mit Aloe Vera kaufen willst, kannst du sie auch ganz einfach selber machen: Vermische dazu, je nach Haarlänge, zwei oder drei Esslöffel Aloe-Vera-Gel mit einem Esslöffel Honig. Massiere das Gemisch vorsichtig in die Kopfhaut ein und lass das Ganze für mindestens 45 Minuten einwirken. Im Anschluss wäschst du dir die Haare mit einem milden Shampoo*.
Das zeitige Frühjahr ist der beste Termin, die Aloe vera Pflanze in einen größeren Kübel umzupflanzen. In Anbetracht des gemächlichen Wachstums, ist diese Pflegemaßnahme lediglich alle 2-3 Jahre erforderlich. Verwenden Sie frische Sukkulentenerde mit Lavagranulat (10,95€ bei Amazon*) als Substrat und fügen Sie über dem Wasserablauf im Boden eine Drainage ein. In den ersten drei Wochen nach dem Umpflanzen sollte die Pflanze nicht unter direkte Sonneneinstrahlung geraten.
Aloe Vera ist eine Heilpflanze und besitzt verschiedene Inhaltsstoffe. Neben den positiven Inhaltsstoffen, enthält der Saft der Aloe Vera auch den leicht giftigen Inhaltsstoff Aloin. Dieser kann bei inneren Anwendung und bei Überdosierungen ungewünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Insbesondere Schwangere oder Allergiker sollten auf die innerliche Anwendung verzichten. Auch für Haustiere ist Aloin giftig.
Da die Aloe vera aus den Tropen beziehungsweise Subtropen stammt, liebt sie einen warmen, vollsonnigen Standort. Als Zimmerpflanze für die direkte Sonne braucht sie einen Platz an einem hellen und sonnigen Südfenster oder, besser noch, im Wintergarten. Der Boden sollte mineralisch, eher humusarm und nährstoffreich sein, allerdings nicht zu feucht. Sandhaltige und gut wasserdurchlässige Erden sind ideal, da Staunässe häufig zu Fäulnisschäden führt. Fertige Kakteen- oder Sukkulentenerden sind gut für die Pflanze geeignet.
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