Die Forschung beschäftigt sich immer mehr mit der Wirkung der Pflanze und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Erfahrungsschatz früherer Generationen immer mehr bestätigt. Die Volksmedizin verwendet die Aloe Vera noch heute bei verschiedensten Beschwerden. Dank der Inhaltsstoffe wird sie dabei zu einem durchaus wertvollen Allround-Helfer, der eine positive Unterstützung für Körper, Geist und Seele darstellen kann.
Weitere Synonyme sind Aloe perfoliata var. barbadensis (Mill.) Aiton (1789), Aloe vulgaris Lam. (1783), Aloe elongata Murray (1789), Aloe flava Pers. (1805), Aloe barbadensis var. chinensis Haw. (1819), Aloe chinensis (Haw.) Baker (1877), Aloe vera var. chinensis (Haw.) A.Berger (1908) Aloe indica Royle (1839), Aloe vera var. littoralis J.König ex Baker (1880), Aloe lanzae Tod. (1891), Aloe vera var. lanzae (Tod.) Baker (1908) und Aloe vera var. wratislaviensis Kostecka-Madalska (1953).
Einen Aloe-Vera-Drink kannst du dir auch ganz leicht selbst mischen. Nimm dazu das frische Aloe-Vera-Gel aus der Pflanze und mische es mit einem Saft deiner Wahl. Auch in Smoothies und frisch gepressten Säften macht es sich hervorragend. Du solltest jedoch vermeiden, das gesamte Aloe-Vera-Blatt zu pürieren. So fügst du deinem Drink schädliche Anthranoide und Aloin hinzu.

So gelangte sie unter anderem nach Indien bis hin ins ferne Japan, wo die Samurai ihre Körper vor Kämpfen mit dem Gel eingerieben haben sollen, um unverwundbar zu werden. Im 10. Jahrhundert soll die heilende Pflanze schliesslich in Grossbritannien ihren Siegeszug fortgesetzt haben, von wo aus sie sich ihren Weg durch ganz Europa bahnte und von den Spaniern nach Süd- und Mittelamerika gebracht wurde (1).
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In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Präparate mit Anthranoiden und Aloin ebenfalls vermieden werden. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten auf die Präparate verzichten. Eine Anwendung sollte niemals länger als 14 Tage dauern, da der Körper sonst zu viel Wasser und Salz verlieren kann. Das kann wiederum eine Verstopfung begünstigen. Dem hohen Wasserverlust sollte mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr entgegen gewirkt werden.


Aloe Vera – ein uraltes Naturheilmittel – ist seit einigen Jahren zu größtem Ruhm gelangt. Mittlerweile enthalten viele medizinische und kosmetische Produkte Aloe Vera. So findet die Pflanze beispielsweise in Form von Gel, Creme oder Saft Anwendung. Äußerlich wie innerlich wird Aloe Vera zudem zur Nahrungsergänzung eingesetzt und ihr werden wahre Heilkräfte zugesprochen: Immunstärkend und schmerzlindernd soll sie sein, ein Balsam für Haut und Haare. Was ist dran am Mythos dieser Wunderpflanze?

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Für deine DIY-Leave-in-Kur brauchst du nur zwei Esslöffel Aloe Vera, zwei Esslöffel Wasser und etwas ätherisches Öl deiner Wahl. Wir empfehlen dir Rosmarinöl, da es eine sehr positive Wirkung auf die Haarstruktur hat. Vermische die Zutaten in einer Schale und rühre so lange mit einem Löffel, bis eine glatte Flüßigkeit entsteht. Die Leave-In-Kur kannst du (wie der Name schon sagt) nach dem Auftragen einfach im Haar lassen.
Allerdings ist das IASC-Siegel kritisch zu sehen. Die Organisation ist eindeutig herstellerdominiert und garantiert oft nicht viel mehr als einen Mindestgehalt von 15 Prozent Aloe vera, was nicht sehr vertrauenswürdig klingt. Um garantierte Wirkstoffgehalte, eine schonende Verarbeitung, biologische Anbauweise oder möglichst wenige Zusatzstoffe kümmert sich das IASC nicht.
Reines Aloe-Vera-Gel kannst du bedenkenlos verzehren. Wenn du eine Pflanze der Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller hast, kannst du das Gel aus dem frischen Blatt nehmen. Sei dabei aber besonders vorsichtig, damit du das Gel nicht mit den Anthranoiden aus der Schale verunreinigst. Obwohl der Verzehr von Aloe Vera mit einigen positiven Effekten verbunden ist, finden sich doch viele der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe auch in anderen Gemüse- und Obstsorten.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Präparate mit Anthranoiden und Aloin ebenfalls vermieden werden. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten auf die Präparate verzichten. Eine Anwendung sollte niemals länger als 14 Tage dauern, da der Körper sonst zu viel Wasser und Salz verlieren kann. Das kann wiederum eine Verstopfung begünstigen. Dem hohen Wasserverlust sollte mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr entgegen gewirkt werden.

Mexiko (Yucatan), Kuba, Brasilien, Afrika sowie die Kanaren sind die ursprüngliche Heimat der Aloe Vera – also alles Länder, in denen die Sommermonate von kaum Regen und einem extrem heißen Klima geprägt sind. Diese erschwerten Lebensbedingungen tragen dazu bei, dass die Aloe Vera umso stärker auf die Bildung von eigenen Nährstoffen und das Befüllen ihrer Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern angewiesen ist. Mit zunehmender Dauer einer Trockenzeit schrumpft die Pflanze zusammen, während Regenperioden plustert sie sich regelrecht auf. Die gelartige Struktur im Blattinneren trägt zu dieser hohen Speicherkapazität bei und sorgt zudem für die Wundheilung bei Schnitten an den Blättern.
Auch zur Behandlung sonnengeschädigter Haut kommt Aloe Vera zum Einsatz. Das Gel der Pflanze hat eine kühlende Wirkung und kann gereizte Haut beruhigen. Eine Studie der Universität Freiburg untersuchte die Wirkung von Aloe-Vera-Gel bei Sonnenschäden und verglich sie mit der Wirkung herkömmlicher Kortison-Präparate. Dabei konnte das Gel die Rötung nach einer Einwirkzeit von 48 Stunden stark reduzieren. Es zeigte sogar eine bessere Wirkung als ein Kortison-Präparat mit 1 Prozent Hydrokortison. Aloe-Vera-Gel stellt somit eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Präparaten bei Sonnenbrand dar.

Alo Vera Pflanzen müssen regelmäßig in einen größeren Topf umziehen, denn sie wachsen sehr schnell und kontinuierlich das ganze Jahr über. Zur Orientierung sollte man immer dann umtopfen, wenn die Blätter den Rand des Topfes erreichen und auch das Wasser beim Gießen nicht mehr richtig aufgenommen wird. Wer seinen Bestand vergrößern oder erweitern möchte, der trennt beim Umtopfen Ableger und pflanzt diese erneut in einen geeigneten Topf um.


Lange Trockenphasen sind für die Aloe Vera in Ordnung, immerhin handelt es sich um ein kakteenartiges Gewächs, welches diese Strapazen gewöhnt ist. Sehr lange Trockenperioden hingegen kann auch die Aloe Vera nicht abhaben, gerade im Sommer gilt dies zu beachten. Auch dann, wenn die Sonne stark scheint, sollte die Aloe häufiger getränkt werden. Im Winter kann man dies reduzieren. Sehr junge Pflanzen sollten mit eher weniger Wasser in Kontakt kommen und nur vorsichtig gegossen werden.
Die Beliebtheit der Aloe Vera sorgt auch dafür, dass sie vermehrt in Monokulturen angebaut wird. Ein solcher Anbau kann sich negativ auf die Qualität der Pflanze auswirken. Da über eine große Fläche hinweg die selbe Pflanze angebaut wird, werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen. So können sich die Planzen weniger gut gegen Krankheiten und Schädlinge schützen. Pestizide und Herbizide sowie Düngemittel müssen eingesetzt werden, damit die Pflanzen gesund wachsen. Düngemittel sorgt darüberhinaus dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser speichern, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe weniger konzentriert in der Pflanze vorkommen.
Das Interessante: Der in der Aloe Vera vorkommende Hauptwirkstoff Acemannan kann bis zur Pubertät vom Körper selbst gebildet werden, danach muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Eingelagert wird es in allen Zellmembranen des Körpers, wo es eine Immunstärkung bewirken kann. Zudem stellt Acemannan die Grundlage für Zellen sowie Gefäßwände, Sehnen, Knorpel, Bänder und Gelenke sowie das Grundgerüst der Knochen dar und sorgt für das Vorhandensein von ausreichend Gelenkschmiere.
Einen Aloe-Vera-Drink kannst du dir auch ganz leicht selbst mischen. Nimm dazu das frische Aloe-Vera-Gel aus der Pflanze und mische es mit einem Saft deiner Wahl. Auch in Smoothies und frisch gepressten Säften macht es sich hervorragend. Du solltest jedoch vermeiden, das gesamte Aloe-Vera-Blatt zu pürieren. So fügst du deinem Drink schädliche Anthranoide und Aloin hinzu.
Über das gesamte tropische bis südliche Afrika, von Madagaskar über die Kapverdischen Inseln bis zur arabischen Halbinsel erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der etwa 300 immergrünen Staudenarten der Aloe. Die meisten bilden immergrüne Blattrosetten. Einige Arten der tropischen Staudengewächse wachsen strauchförmig, teilweise baumförmig oder einzelne klettern.
Glutaminsäure ist ebenfalls eine potenzielle Energiequelle für den Körper und gehört ebenfalls zu den Aminosäuren der Aloe Vera. Sie trägt zu einem funktionierenden Gehirnstoffwechsel bei und hilft bei der Verstoffwechselung anderer Aminosäuren. Für die Verwandlung von Kohlenhydraten in Energie ist Asparagin zuständig. Glycin hilft bei der Herstellung aller anderen Aminosäuren und hat eine beruhigende Wirkung. Serin unterstützt hingegen das Gedächtnis und unser Nervensystem. Gleichermaßen kann es das Immunsystem unterstützen und aufbauen.

Für die Aloe Vera Pflanze gilt: Warm, trocken und hell. Das bedeutet, dass sich die Pflanze auf einem Fensterbrett am wohlsten fühlt, beispielsweise im Wohnzimmer oder Esszimmer, eher weniger im feuchten Badezimmer. Dort hat sie es in der Regel schön hell, trocken und warm. Natürlich darf die Aloe Vera auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse Platz finden, wichtig ist nur, sie nicht ausschließlich im Schatten stehen zu lassen. Wer seine Pflanze in den Halbschatten stellt, der wird gute Chancen auf ein gelungenes Wachstum haben. Sehr junge Pflanzen vertragen ohnehin keine zu starke oder direkte Sonneneinstrahlung. Wichtig ist, die Aloe Vera Schritt für Schritt an die Temperaturen zu gewöhnen.


Dr. Khorasani und sein Team von der Mazandaran University of Medical Sciences haben verglichen, ob das Aloe vera Gel besser wirkt als Silbersulfadiazin, das bei der Wundpflege von Brandverletzungen weltweit am häufigsten eingesetzt wird. Zu den unerwünschten Nebenwirkungen zählen eine bleibende Graufärbung der Haut, eine Verzögerung der Hautregeneration sowie chronische Hautentzündungen (8).
Ein weiteres von der Echten Aloe stammendes Produkt ist das „Aloe-vera-Gel“, das aus dem Wasserspeichergewebe der Blätter gewonnen wird.[11] Durch den Gehalt an hauptsächlich aus D-Glucose und D-Mannose aufgebauten Polysacchariden weist es eine schleimartige Konsistenz auf. Das Gel kann ferner Einfachzucker wie Glucose, Mannose, Galactose und Xylose sowie wasserlösliche Vitamine, Aminosäuren, Amylase, alkalische Phosphatase, Lipase und Salicylsäure enthalten,[12] außerdem Glykoproteine und Aloenine.[7] Aloe-vera-Gel ist bei entsprechend sorgfältiger Gewinnung frei von dem abführend wirkenden Aloin, das außerhalb des Wasserspeichergewebes in dem gelben Saft unter der Blattrinde vorkommt.
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