Heute zählt Mexiko zu den wichtigsten Hauptanbaugebieten, wobei die meisten Bauern auf Düngemittel und Pestizide verzichten. Die Maya setzen die Aloe vera noch immer mit einer Schamanin gleich und sind überzeugt davon, dass die heilenden Eigenschaften auch auf die Seele der Pflanze zurückzuführen sind. So ist es in Mexiko nach wie vor üblich, Aloe-vera-Blätter über die Eingangstüren der Häuser und Wohnungen zu hängen, um Krankheiten fernzuhalten (2).
Eine meiner Kundinnen ist LR Berater. Ich wollte dort mal was bestellen über sie und da hat sie gemeint, ich würde alles billiger bekommen, wenn ich das über meinen eigenen Namen bestelle, sie aber als Berater angebe. Also bekommt sie die "Punkte" und ich bin neuer Vertriebler bei LR. Das würde immer so laufen. Da hab ich dann ganz fix die Finger von gelassen.
Das Konzept und der Erfolg im Wachstum basiert auf der Empfehlung ausgezeichneter Produkte. Hundertausende Kunden und Partner der LR Health & Beauty Systeme sind von der Qualität überzeugt und können deshalb eine erstklassige Empfehlung an Freunde und Bekannte geben. LR ist eines der umsatzstärksten Unternehmen in der Branche europaweit, nicht zuletzt weil es die Trends der Zeit erkennt und Produktlinien entwickelt, die auf eine hohe Nachfrage stoßen.
Die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften des Aloe-Vera-Gels eignen sich auch hervorragend zur Pflege der Kopfhaut. Besonders Menschen mit trockener Kopfhaut und Schuppen profitieren von der pflegenden und beruhigenden Wirkung des Gels. Bei entzündeten Stellen ist das Gel ebenfalls wirksam. Zur Pflege der Kopfhaut sollte das Gel einige Stunden vor der Haarwäsche in die Kopfhaut massiert werden.

Je mehr Sonne die Wüstenlilie tanken kann, desto opulenter entwickelt sich ihr einzigartiger Pflanzenkörper. Da die Blume andererseits Temperaturen unter 10 Grad Celsius nicht verkraftet, beschränkt sich die Dauer eines Aufenthaltes unter freiem Himmel auf die Sommermonate. Sobald die Quecksilbersäule im Frühling die 10-Grad-Marke übersteigt, siedelt Aloe vera um auf den Balkon. Bevor Ihr Prachtstück unter volle Sonneneinstrahlung gerät, sollte eine 8-tägige Phase der Abhärtung am halbschattigen Standort stattfinden. Wahlweise setzen Sie die Pflanze den Sommer hindurch in die magere Erde des Steingartens, um dort alle Blicke auf sich zu ziehen. Solange Aloe vera im Herbst rechtzeitig eingeräumt wird in ein geschütztes Winterquartier, spricht nichts gegen ein alljährliches Gastspiel im Freiland.

Verbrachte die tropische Pflanze den Sommer unter freiem Himmel, siedelt sie im Herbst um ins geschützte Haus auf die Fensterbank oder in den Wintergarten. Spätestens wenn die Quecksilbersäule die 10-Grad-Marke unterschreitet, ist Umzugszeit. Eine kühle Überwinterung bei 10 bis 13 Grad Celsius am hellen Standort wirkt sich förderlich auf die ersehnte Blüteninduktion aus. Gedüngt wird von November bis Februar nicht. Gießen beschränkt sich auf gelegentliche Wassergaben von ein bis zwei Mal im Monat.


Die Ägypter machten später die alten Griechen auf die Heilpflanze aufmerksam, Alexander der Große ließ mit dem Saft der Pflanze die Verletzungen seiner Kämpfer behandeln. Auch im asiatischen Raum wurde die Pflanze durch arabische Händler verbreitet und gelang von hier aus nach Indien sowie Japan. Etwa im 10. Jahrhundert gelangte die Aloe Vera schließlich nach Großbritannien und konnte sich ihren Weg von hier aus durch ganz Europa bahnen. Von den Spaniern wurde sie dann wiederum nach Süd- und Mittelamerika gebracht.

Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).

Im Rahmen einer Studie an 60 Krebspatienten mit einem durchschnittlichen Alter von 52 Jahren wurde sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von strahlenbedingter Dermatitis die Wirkung von Aloe Vera untersucht. (Quelle: „Haddad P, Amouzgar-Hashemi F, Samsami S, Chinichian S, Oghabian MA.Aloe vera for prevention of radiation-induced dermatitis: a self-controlled clinical trial. Curr Oncol. 2013 Aug;20(4):e345-8.“)
Naturreines Aloe-Vera-Gel erhält man ausschließlich durch die Verwendung frischer Blätter. Dazu empfiehlt es sich, eine eigene Pflanze anzuschaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um die Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller handelt. Das Gel erhält man, indem man die die einzelnen Blätter abschneidet und diese vorsichtig auftrennt. In den Blättern befindet sich das durchsichtige Blattmark, das man als Gel auf der Haut anwenden kann. Am besten nimmt man das Gel vorsichtig mit einem Löffel von den Blättern und bewahrt es im Kühlschrank auf. Da das Gel sehr empfindlich ist, sollte es schnellstmöglich aufgebraucht werden.
Reife Aloe Vera kann geerntet und “entsaftet” werden. Wer jedoch seine Pflanze selbst angebaut hat oder sich für eine sehr kleine und junge Pflanze entschieden hat, der wird rund fünf Jahre auf die erste Ernte warten müssen. Erst dann lohnt sich diese auch, denn es braucht eine gewisse Zeit, ehe die Wirkstoffe in der Aloe vollständig gereift sind. Wem das zu lange dauert, der kann sich von Anfang an ausgewachsene Aloe Vera Pflanzen kaufen. Diese besitzen im besten Fall schon sehr dicke Blätter. Wer das Gel ernten möchte, der muss die größten Blätter der Pflanze mit einem Messer ab Boden abschneiden. Im Anschluss werden die Blätter gewaschen und senkrecht in ein höheres Gefäß gestellt. Bei einer reifen Aloe fließt das Gel von alleine ab. Ist möglichst viel Gel ausgelaufen, so müssen die Blätter erneut gewaschen und getrocknet werden. Dann kann man die äußere Wachsschicht der Aloe entfernen und das restliche Gel herausholen.

Beispielsweise haben die Enzyme Amylase eine Auswirkung auf die Verdauung, sodass dieses Enzym auch als Verdauungsenzym zu bezeichnen ist. Die Enzyme Bradykinase wirken entzündungshemmend und analgetisch, außerdem stimulieren sie das Immunsystem und stärken die Abwehrkräfte. Die Enzyme Katalase verhindern, dass sich Wasserstoffperoxide im Gewebe des Körpers ansammeln. Gleichzeitig wirken die Lipase fettspaltend im Organismus, vor allem im Verdauungstrakt. Für die Energiegewinnung der Muskelzellen sind die Creatine zuständig, Protease wirken eiweißspaltend und gehören ebenfalls zu den Verdauungsenzymen.

Eine Besonderheit der wildlebenden Aloe vera ist, dass sie monatelang ohne Regen auskommen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie in ihren fleischigen, mit Dornen versehenen Blättern unglaublich viel Wasser speichern kann, wovon sie in den Dürreperioden zehrt. Je länger die Trockenzeit anhält, desto mehr schrumpft die Aloe vera zusammen, wenn es dann aber wieder regnet, plustert sie sich regelrecht auf. Diese Speicherkapazität ist auf eine gelartige Struktur im Inneren der Blätter zurückzuführen. Dieses sogenannte Aloe vera Gel hilft der Pflanze zudem, sich selbst zu heilen, indem es ihre Wunden (z. B. Schnitte) schrumpfen lässt und versiegelt.
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Chemische Prozesse im Körper sind abhängig von den aufgenommenen Enzymen. So helfen diese dabei, diverse Vorgänge zu beschleunigen oder zu hemmen. Enzyme, welche in der Aloe Pflanze vorkommen, helfen bei der Verdauung und der Aufnahme von Zucker oder Eiweißen und Fetten. Die Enzyme aus der Aloe können freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Gefunden wurden inzwischen die Enzyme Phosphatase, Amylase, Bradykinase, Carboxypeptidase, Catalase, Cellulase, Lipase und Peroxidase.
Aloe-Vera-Saft sollte allerdings nur für einen begrenzten und möglichst kurzen Zeitraum zum Einsatz kommen. Darüberhinaus sollte die Einnahme von Aloe Vera als Abführmittel zuvor mit einem Arzt abgesprochen werden, da es sich in diesem Fall um ein Arzneimittel handelt. In herkömmlichen Aloe-Vera-Produkten sollten Stoffe wie Anthranoide und Aloin normalerweise nicht enthalten sein. Die abführende Wirkung fällt somit weg.
Aloe Vera Saft sollte optisch an frisch gepressten Grapefruitsaft erinnern, die Farbe sollte hellgelb sein, kleine Stückchen sollten sichtbar sein, ähnlich wie das Fruchtfleisch in frisch gepresstem Zitrussaft. Der Geschmack ist intensiv, ja so intensiv, dass Sie ihn auf Anhieb vielleicht nicht mögen. Schmeckt der Saft süss, dann ist er gesüsst oder aromatisiert.
Weitere Synonyme sind Aloe perfoliata var. barbadensis (Mill.) Aiton (1789), Aloe vulgaris Lam. (1783), Aloe elongata Murray (1789), Aloe flava Pers. (1805), Aloe barbadensis var. chinensis Haw. (1819), Aloe chinensis (Haw.) Baker (1877), Aloe vera var. chinensis (Haw.) A.Berger (1908) Aloe indica Royle (1839), Aloe vera var. littoralis J.König ex Baker (1880), Aloe lanzae Tod. (1891), Aloe vera var. lanzae (Tod.) Baker (1908) und Aloe vera var. wratislaviensis Kostecka-Madalska (1953).
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