In Untersuchungen mit Tieren zeigte sich wiederum neben einer Senkung des Blutzuckers auch eine Normalisierung von erhöhten Cholesterinwerten (Quelle: „Rajasekaran, S.; Ravi, K.; Sivagnanam, K.; Subramanian, S. Beneficial effects of Aloe vera leaf gel extract on lipid profile status in rats with streptozotocin diabetes. Clin. Exp. Pharmacol. Physiol. 2006, 33, 232-237.“)
So gelangte sie unter anderem nach Indien bis hin ins ferne Japan, wo die Samurai ihre Körper vor Kämpfen mit dem Gel eingerieben haben sollen, um unverwundbar zu werden. Im 10. Jahrhundert soll die heilende Pflanze schliesslich in Grossbritannien ihren Siegeszug fortgesetzt haben, von wo aus sie sich ihren Weg durch ganz Europa bahnte und von den Spaniern nach Süd- und Mittelamerika gebracht wurde (1).
Auch zur Behandlung sonnengeschädigter Haut kommt Aloe Vera zum Einsatz. Das Gel der Pflanze hat eine kühlende Wirkung und kann gereizte Haut beruhigen. Eine Studie der Universität Freiburg untersuchte die Wirkung von Aloe-Vera-Gel bei Sonnenschäden und verglich sie mit der Wirkung herkömmlicher Kortison-Präparate. Dabei konnte das Gel die Rötung nach einer Einwirkzeit von 48 Stunden stark reduzieren. Es zeigte sogar eine bessere Wirkung als ein Kortison-Präparat mit 1 Prozent Hydrokortison. Aloe-Vera-Gel stellt somit eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Präparaten bei Sonnenbrand dar.

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Als Sukkulent hat sich die Pflanze darauf eingestellt, Wasser über längere Zeit zu speichern und auf diese Weise Dürreperioden zu überstehen. In der Wasserversorgung dieser tropischen Blume ist daher ein Umdenken gegenüber dem klassischen Gießen von Zimmerpflanzen erforderlich. Im Zweifel lassen Sie die Pflanze trockener stehen, als ihr eine schädlich hohe Wasserdosis zu verabreichen. So machen Sie es richtig:
Eine weitere Studie an 45 Patienten mit metabolischem Syndrom wurde placebo-kontrolliert durchgeführt und zeigte die Wirkung von zwei unterschiedlich zusammengesetzten Präparaten mit Aloe Vera auf den Glukosestoffwechsel. Nach einem Zeitraum von acht Wochen konnte sich bei beiden Präparaten eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel feststellen lassen. So ging das HbA1c zurück und auch beim Nüchtern-Blutzucker sowie im Glukosetoleranztest konnten positive Effekte beobachtet werden. (Quelle: „Devaraj S, Yimam M, Brownell LA, Jialal I, Singh S, Jia Q. Effects of Aloe vera supplementation in subjects with prediabetes/metabolic syndrome. Metab Syndr Relat Disord. 2013 Feb;11(1):35-40.“) Die Untersuchungsergebnisse zeigen auf, dass die Wirkungen von Aloe Vera ja nach Herkunft und Verarbeitung sehr unterschiedlich ausfallen können.
Die Ägypter machten später die alten Griechen auf die Heilpflanze aufmerksam, Alexander der Große ließ mit dem Saft der Pflanze die Verletzungen seiner Kämpfer behandeln. Auch im asiatischen Raum wurde die Pflanze durch arabische Händler verbreitet und gelang von hier aus nach Indien sowie Japan. Etwa im 10. Jahrhundert gelangte die Aloe Vera schließlich nach Großbritannien und konnte sich ihren Weg von hier aus durch ganz Europa bahnen. Von den Spaniern wurde sie dann wiederum nach Süd- und Mittelamerika gebracht.

Es zeigte sich bei den 30 Patienten mit Diabetes mellitus Typ II nach der achtwöchigen Anwendung mit Aloe-Vera-Gel eine deutliche Abnahme des Nüchtern-Blutzuckerspiegels. Verglichen mit der Placebo-Gruppe sanken zudem Gesamt-Cholesterin und HbA1c. (Quelle: „Huseini HF, Kianbakht S, Hajiaghaee R, Dabaghian FH. Anti-hyperglycemic and anti-hypercholesterolemic effects of Aloe vera leaf gel in hyperlipidemic type 2 diabetic patients: a randomized double-blind placebo-controlled clinical trial. Planta Med. 2012 Mar;78(4):311-6.“)
Als typische Topf- und Kübelpflanze muss die Aloe vera je nach Alter etwa alle zwei bis vier Jahre umgetopft werden. Für die Pflanzung sollte man eine sandige Kakteen- oder Sukkulentenerde verwenden, alternativ eine Kübelpflanzenerde, die im Verhältnis 2:1 mit Sand oder Tongranulat angereichert wird. Zudem kann man einen Esslöffel kohlensauren Kalk untermischen, da Aloe vera kalkliebend ist. Nach dem Umtopfen muss die Pflanze meist mit zwei Holzstäben gestützt werden, bis sie neue Wurzeln gebildet hat. Da sie recht schwer ist, kann es sonst passieren, dass sie in der neuen Erde einfach umkippt.
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