Aloe Vera wird als Wunderwaffe gegen Krankheiten gehandelt, doch den Versprechungen sollte man (besonders bei ernsten Erkrankungen) mit Skepsis begegnen. Im Tierversuch konnten die heilenden Wirkungen der Aloe Vera zwar nachgewiesen werden, verschiedene klinische Anwendungen am Menschen belegen bislang aber lediglich eine wahrscheinliche positive Wirkung bei Hautkrankheiten. Dies gilt vor allem bei Sonnenbrand und Verletzungen der Haut.
Glutaminsäure ist ebenfalls eine potenzielle Energiequelle für den Körper und gehört ebenfalls zu den Aminosäuren der Aloe Vera. Sie trägt zu einem funktionierenden Gehirnstoffwechsel bei und hilft bei der Verstoffwechselung anderer Aminosäuren. Für die Verwandlung von Kohlenhydraten in Energie ist Asparagin zuständig. Glycin hilft bei der Herstellung aller anderen Aminosäuren und hat eine beruhigende Wirkung. Serin unterstützt hingegen das Gedächtnis und unser Nervensystem. Gleichermaßen kann es das Immunsystem unterstützen und aufbauen.
Glutaminsäure ist ebenfalls eine potenzielle Energiequelle für den Körper und gehört ebenfalls zu den Aminosäuren der Aloe Vera. Sie trägt zu einem funktionierenden Gehirnstoffwechsel bei und hilft bei der Verstoffwechselung anderer Aminosäuren. Für die Verwandlung von Kohlenhydraten in Energie ist Asparagin zuständig. Glycin hilft bei der Herstellung aller anderen Aminosäuren und hat eine beruhigende Wirkung. Serin unterstützt hingegen das Gedächtnis und unser Nervensystem. Gleichermaßen kann es das Immunsystem unterstützen und aufbauen.

Aloe Vera eignet sich innerlich angewendet auch zur Entgiftung des Körpers. Die enthaltenen Polysaccharide können Schadstoffe aus dem Körper transportieren und so die Funktion der Leber unterstützen. Zudem enthält die Wüstenpflanze zahlreiche wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die den Körper optimal unterstützen können. Aloe Vera wird darum auch während eines Detox’ empfohlen.
Verbringt die Pflanze im Verlauf der winterlichen Wachstumsruhe 4-5 Wochen bei kühlen 10 bis 13 Grad, trägt diese Vorkehrung maßgeblich zu einer üppigen Blüteninduktion bei. Gießen Sie während der Vegetationspause lediglich ein bis zwei Mal im Monat und verabreichen Sie keinen Dünger. Alle 2 bis 3 Jahre topfen Sie die exotische Blume im zeitigen Frühjahr um in einen größeren Topf.
Einen Aloe-Vera-Drink kannst du dir auch ganz leicht selbst mischen. Nimm dazu das frische Aloe-Vera-Gel aus der Pflanze und mische es mit einem Saft deiner Wahl. Auch in Smoothies und frisch gepressten Säften macht es sich hervorragend. Du solltest jedoch vermeiden, das gesamte Aloe-Vera-Blatt zu pürieren. So fügst du deinem Drink schädliche Anthranoide und Aloin hinzu.
Alo Vera Pflanzen müssen regelmäßig in einen größeren Topf umziehen, denn sie wachsen sehr schnell und kontinuierlich das ganze Jahr über. Zur Orientierung sollte man immer dann umtopfen, wenn die Blätter den Rand des Topfes erreichen und auch das Wasser beim Gießen nicht mehr richtig aufgenommen wird. Wer seinen Bestand vergrößern oder erweitern möchte, der trennt beim Umtopfen Ableger und pflanzt diese erneut in einen geeigneten Topf um.
Der Aloe vera Saft befindet sich zwischen der grünen Blattrinde und dem transparenten Gel. Er tritt dann aus, sobald ein Blatt verletzt oder abgeschnitten wird und enthält den bereits erwähnten Wirkstoff Aloin. Hierbei handelt es sich um eine zähflüssige und sehr bitter schmeckende Substanz, welche die Aloe-Pflanze vor Fressfeinden schützt. Früher war es üblich, das Aloin aus den Blättern zu extrahieren, zu einer kristallinen Masse einzukochen und als starkes Abführmittel einzusetzen.
Bei der Herstellung des Aloe vera Saftes wird darauf geachtet, dass nur die aloinfreien Teile der Pflanze verwendet werden. Aloine gehören zu den Anthrachinonen – Pflanzenstoffe, die stark abführend wirken und im Verdacht stehen, Darmkrebs zu begünstigen. Das Aloin befindet sich in der Blattrinde und im Saft der Pflanze, der zwischen Rinde und Gel liegt.
Die Untersuchungen ergaben, dass die Hautirritationen bei jenen Patienten, die mit dem Aloe vera Gel behandelt wurden, später auftraten und weniger schwerwiegend waren. Zudem zeigte sich bei einem späteren Bestrahlungszyklus, dass die Aloe-Gruppe geringere Schmerzen hatte. Die Forscher kamen zum Schluss, dass sich das Aloe vera Gel in Bezug auf Strahlenschäden äusserst positiv auswirkt (10).
Die Echte Aloe ist offizinelle Stammpflanze von Aloe, eine aus dem Blattsaft durch Eindampfen bis zur Trocknung gewonnene pharmazeutische Droge. Der Saft fließt nach dem Abschlagen der Blätter an der Basis der Pflanze spontan aus. Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ („Leberaloe“), durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen. Die aus der Echten Aloe gewonnene „Curaçao-Aloe“ enthält als wesentlichen Inhaltsstoff den 1,8-Dihydroxyanthracen-Abkömmling Aloin (25 bis 40 %,[6] bzw. 35 bis 38 %[7]), welches ein Diastereomerengemisch aus Aloin A und Aloin B darstellt. Weiterhin enthalten sind die Anthranoide Aloeemodin und Chrysophanol sowie das bitterschmeckende Polyketid Aloeresin (hauptsächlich Aloeresin B). Charakteristisch ist das Vorkommen von 7-Hydroxyaloin A und B, das der Abgrenzung gegenüber der Kap-Aloe dient. Aloinoside fehlen weitgehend.[7][8]
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