Bedenklich sind vor allem die in Aloe Vera enthaltenen Anthranoide und die Substanz Aloin. Da diese im Verdacht stehen krebserregend und Erbgut schädigend zu wirken, sind Abführmittel mit diesen Stoffen oft nicht mehr im Handel erhältlich. Empfindliche Menschen sollten allgemein auf diese Stoffe verzichten. Von einer Verwendung solcher Präparate ist abzusehen, wenn Beschwerden wie Bauchschmerzen, entzündliche Darmkrankheiten und ein Darmverschluss vorliegt. Die Präparate können diese Beschwerden verstärken und krampfartige Schmerzen in diesem Bereich begünstigen.
In magerer, gut durchlässiger Erde fühlt sich die exotische Pflanze heimisch. Ziert die Blume den sommerlichen Garten, ist ihr ein Platz im Kiesbeet oder Steingarten besonders willkommen. Da Aloe vera in den hiesigen Breiten nicht winterhart ist, kultiviert die Mehrheit der Hobbygärtner die Pflanze im Kübel. Ein geeignetes Substrat sollte so beschaffen sein:
Die positive Wirkung der Aloe ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Der Pflanzensaft kann frisch oder zu einer braunen kristallinen Masse für eine Weiterverarbeitung zu Cremes und Lotionen verdampft werden. Der frische Pflanzensaft verspricht bei der Hautpflege einen großen Nutzen. Dank eines hohen Feuchtigkeitsgehaltes wird Aloe in der Naturheilkunde bei Hautproblemen oder Sonnenbrand empfohlen. Als schnelles Mittel der Hausapotheke reicht es aus, Blätter aufzuschneiden und betroffene Hautpartien mit dem Pflanzensaft einzureiben. Innerlich angewendet, wirkt Aloe Vera stark abführend. Um Experimente und Überdosierungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung handelsüblicher Präparate.
Aloe Vera ist in zahlreichen Hautpflegeprodukten enthalten. Nahezu jeder Hauttyp kann von der Vielseitigkeit der Pflanze profitieren. Sie eignet sich sowohl für feuchtigkeitsarme als auch für empfindliche Hauttypen. Auch bei Akne ist das Aloe-Vera-Gel empfehlenswert. Darum findet man es sowohl in Reinigungsprodukten, Cremes, Seren und Essenzen. Reines Aloe-Vera-Gel wird ebenfalls gerne für die Hautpflege verwendet.
Aloe Vera benötigt als Sukkulente keine übermäßige Feuchtigkeit, sondern verträgt problemlos etwas Trockenheit. Als Topfsubstrat eignen sich spezielle Erden für Kübelpflanzen bzw. Kakteen- und Sukkulenten.  Ebenso kann herkömmliche Blumenerde als Substrat verwendet werden. Erfahrene Kübelgärtner mischen zusätzlich Drainagematerial ein, beispielsweise Blähton, Sand oder Seramis. Diese mineralischen Bestandteile erhöhen die Durchlässigkeit des Bodens und verhindern schädliche Übernässungen im Wurzelbereich.
Ein Beispiel hierfür ist die einzigartige LR Produktlinie auf Basis der Aloe Vera Barbandensis, einer  seit tausend Jahren bekannten Pflanze mit positiven Eigenschaften. Von der LR Aloe Vera Zahncreme, dem bekannten LR Aloe Vera Emergency Spray über LR Aloe Vera Creme Konzentrat bzw. Propolis bis hin zu den Aloe Vera Life Essences Freedom, Pfirsisch, Honig oder Sivera hat der Hersteller LR aus Ahlen eine umfangreiche Produktserie rund um diese berühmte Pflanze kreiert. Wenn  Sie die Produkte der Firma LR kennenlernen möchten,können Sie sich hier im LR Shop einzelne Produkte bestellen.

Da die Aloe vera aus den Tropen beziehungsweise Subtropen stammt, liebt sie einen warmen, vollsonnigen Standort. Als Zimmerpflanze für die direkte Sonne braucht sie einen Platz an einem hellen und sonnigen Südfenster oder, besser noch, im Wintergarten. Der Boden sollte mineralisch, eher humusarm und nährstoffreich sein, allerdings nicht zu feucht. Sandhaltige und gut wasserdurchlässige Erden sind ideal, da Staunässe häufig zu Fäulnisschäden führt. Fertige Kakteen- oder Sukkulentenerden sind gut für die Pflanze geeignet.
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