Halten alle Pflegemaßnahmen rund um die Pflanze einer kritischen Prüfung stand und dennoch bleibt die Blüte aus? Dann haben Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine sehr junge Aloe vera vor sich. In den ersten 3 bis 4 Lebensjahren sammelt die Blume die nötigen Kräfte, um die imposante Blüte hervorzubringen. Behalten Sie die fachgerechte Pflege bei, einschließlich einer 4-wöchigen Winterruhe bei 10-13 Grad Celsius, wird die Pflanze Sie bald mit einem ersten Blütenstand überraschen.
Ich hab grade bei ciao.de mal ein paar Produkte auf die Inhaltstoffe hin durchgeschaut. Da ist auch nichts anderes drin, als in den Drogerieprodukten. Parabene (Konservierungsstoffe, die im Verdacht stehen hochallergenisierend zu sein u.ae.) en masse, dazu Silikone und auch tatsaechlich Aloe und mit was noch Werbung gemacht wird. Die behaupten nur mit natuerlichen Inhaltsstoffe zu arbeiten, die INCIs sagen anderes.
Im Rahmen einer Studie an 60 Krebspatienten mit einem durchschnittlichen Alter von 52 Jahren wurde sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von strahlenbedingter Dermatitis die Wirkung von Aloe Vera untersucht. (Quelle: „Haddad P, Amouzgar-Hashemi F, Samsami S, Chinichian S, Oghabian MA.Aloe vera for prevention of radiation-induced dermatitis: a self-controlled clinical trial. Curr Oncol. 2013 Aug;20(4):e345-8.“)
Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).
Naturreines Aloe-Vera-Gel erhält man ausschließlich durch die Verwendung frischer Blätter. Dazu empfiehlt es sich, eine eigene Pflanze anzuschaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um die Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller handelt. Das Gel erhält man, indem man die die einzelnen Blätter abschneidet und diese vorsichtig auftrennt. In den Blättern befindet sich das durchsichtige Blattmark, das man als Gel auf der Haut anwenden kann. Am besten nimmt man das Gel vorsichtig mit einem Löffel von den Blättern und bewahrt es im Kühlschrank auf. Da das Gel sehr empfindlich ist, sollte es schnellstmöglich aufgebraucht werden.
Bei der Herstellung des Aloe vera Saftes wird darauf geachtet, dass nur die aloinfreien Teile der Pflanze verwendet werden. Aloine gehören zu den Anthrachinonen – Pflanzenstoffe, die stark abführend wirken und im Verdacht stehen, Darmkrebs zu begünstigen. Das Aloin befindet sich in der Blattrinde und im Saft der Pflanze, der zwischen Rinde und Gel liegt.
Mexiko (Yucatan), Kuba, Brasilien, Afrika sowie die Kanaren sind die ursprüngliche Heimat der Aloe Vera – also alles Länder, in denen die Sommermonate von kaum Regen und einem extrem heißen Klima geprägt sind. Diese erschwerten Lebensbedingungen tragen dazu bei, dass die Aloe Vera umso stärker auf die Bildung von eigenen Nährstoffen und das Befüllen ihrer Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern angewiesen ist. Mit zunehmender Dauer einer Trockenzeit schrumpft die Pflanze zusammen, während Regenperioden plustert sie sich regelrecht auf. Die gelartige Struktur im Blattinneren trägt zu dieser hohen Speicherkapazität bei und sorgt zudem für die Wundheilung bei Schnitten an den Blättern.
Glutaminsäure ist ebenfalls eine potenzielle Energiequelle für den Körper und gehört ebenfalls zu den Aminosäuren der Aloe Vera. Sie trägt zu einem funktionierenden Gehirnstoffwechsel bei und hilft bei der Verstoffwechselung anderer Aminosäuren. Für die Verwandlung von Kohlenhydraten in Energie ist Asparagin zuständig. Glycin hilft bei der Herstellung aller anderen Aminosäuren und hat eine beruhigende Wirkung. Serin unterstützt hingegen das Gedächtnis und unser Nervensystem. Gleichermaßen kann es das Immunsystem unterstützen und aufbauen.

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Aloe Vera stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, wo sie in den Tausenden von Jahren ihrer Entwicklung gelernt hat, ihr kostbares Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Pflanze bildet ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. Von den etwa 300 Pflanzenarten gilt die Aloe Vera barbadensis miller als die wirkungsvollste. Als Aloe Vera wird neben der gesamten Pflanze übrigens auch das gelartige Innere der Pflanze bezeichnet.
Bei der Verwendung von Aloe-Vera-Produkten oder dem Kauf von Aloe-Vera-Pflanzen sollte man darum unbedingt zu der Gattung Aloe Vera Barbadensis Miller greifen. Diese besitzt circa 50 Zentimeter lange und dicke Blätter, die am Rad gezähnt sind. Die rundlichen Blüten sind gelb bis orange gefärbt. Im Innern der Blätter findet sich das Blattmark, das besser als Aloe-Vera-Gel bekannt ist. Dieses findet in zahlreichen Körperpflegeprodukten Anwendung.
So enthält das Aloe vera Gel mitunter ätherische Öle, Saponine, Tannine und Salicylsäure, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken, und Sterole, die zudem den Cholesterinspiegel natürlich senken können. Im Aloe vera Saft finden sich hingegen Anthraglykoside (an Zucker gebundene Anthrachinone), die eine abführende Wirkung haben. Dazu zählt auch der Wirkstoff Aloin, worauf wir nun etwas näher eingehen möchten.
In mehreren präklinischen Studien zeigte sich bei der Anwendung von Aloe-Vera-Präparaten unterschiedlicher Darreichungsformen eine blutzuckersenkende Wirkung. Jedoch gibt es auch andere Studien, in denen keine Änderungen feststellbar waren. (Quelle: „Reynolds, T.; Dweck, A.C. Aloe vera leaf gel: a review update. J. Ethnopharmacol. 1999, 68, 3-37.“)
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Die Untersuchungen ergaben, dass die Hautirritationen bei jenen Patienten, die mit dem Aloe vera Gel behandelt wurden, später auftraten und weniger schwerwiegend waren. Zudem zeigte sich bei einem späteren Bestrahlungszyklus, dass die Aloe-Gruppe geringere Schmerzen hatte. Die Forscher kamen zum Schluss, dass sich das Aloe vera Gel in Bezug auf Strahlenschäden äusserst positiv auswirkt (10).
Eine Vielzahl von In-vitro-Studien zeigte eine immunmodulierende Wirkung der in der Aloe Vera enthaltenen Polysaccharide. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Acemannan und Aloctin A. Allerdings zeigten diese Studien auch, dass für die Aktivierung von Makrophagen eine recht hohe Konzentration von Acemannan notwendig ist. (Quelle: „Im SA, Lee YR, Lee YH, Lee MK, Park YI, Lee S, Kim K, Lee CK. In vivo evidence of the immunomodulatory activity of orally administered Aloe veArch Pharm Res. 2010 Mar;33(3):451-6.“)
Die Forschung beschäftigt sich immer mehr mit der Wirkung der Pflanze und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Erfahrungsschatz früherer Generationen immer mehr bestätigt. Die Volksmedizin verwendet die Aloe Vera noch heute bei verschiedensten Beschwerden. Dank der Inhaltsstoffe wird sie dabei zu einem durchaus wertvollen Allround-Helfer, der eine positive Unterstützung für Körper, Geist und Seele darstellen kann.
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Die Ägypter machten später die alten Griechen auf die Heilpflanze aufmerksam, Alexander der Große ließ mit dem Saft der Pflanze die Verletzungen seiner Kämpfer behandeln. Auch im asiatischen Raum wurde die Pflanze durch arabische Händler verbreitet und gelang von hier aus nach Indien sowie Japan. Etwa im 10. Jahrhundert gelangte die Aloe Vera schließlich nach Großbritannien und konnte sich ihren Weg von hier aus durch ganz Europa bahnen. Von den Spaniern wurde sie dann wiederum nach Süd- und Mittelamerika gebracht.

Die positive Wirkung der Aloe ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Der Pflanzensaft kann frisch oder zu einer braunen kristallinen Masse für eine Weiterverarbeitung zu Cremes und Lotionen verdampft werden. Der frische Pflanzensaft verspricht bei der Hautpflege einen großen Nutzen. Dank eines hohen Feuchtigkeitsgehaltes wird Aloe in der Naturheilkunde bei Hautproblemen oder Sonnenbrand empfohlen. Als schnelles Mittel der Hausapotheke reicht es aus, Blätter aufzuschneiden und betroffene Hautpartien mit dem Pflanzensaft einzureiben. Innerlich angewendet, wirkt Aloe Vera stark abführend. Um Experimente und Überdosierungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung handelsüblicher Präparate.

Der Saft der Pflanze soll in schwacher Dosierung den Abfluss der Menstruation steigern, der frische Saft äußerlich bei geringfügigen Verbrennungen, Sonnenbrand und Insektenstichen angewendet zur Milderung der Symptome führen. Da die in ihm enthaltenen Substanzen Gebärmutterreaktionen stimulieren können und sich in der Muttermilch anreichern, soll er während der Schwangerschaft und des Stillens vermieden werden.[9]
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