Die bekanntesten Produkte sind eindeutig die LR Aloe Vera Produkte, welche mehrfach Ausgezeichnet worden sind und sich von Handcremes über Trinkgele bis hin zur Aloe Vera Babypflege in fast allen Kategorien verbreiten. Produkte für eine ausgewogene Ernährung mit Basis Nährstoffen aus Pflanzen werden auch angeboten. MIND MASTER z. B. ist weltweit das erste Produkte das sich dem Thema Stress hingibt und den Stress neutralisiert und eine frische Brise an den Körper und Geist weitergibt.

Naturreines Aloe-Vera-Gel erhält man ausschließlich durch die Verwendung frischer Blätter. Dazu empfiehlt es sich, eine eigene Pflanze anzuschaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um die Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller handelt. Das Gel erhält man, indem man die die einzelnen Blätter abschneidet und diese vorsichtig auftrennt. In den Blättern befindet sich das durchsichtige Blattmark, das man als Gel auf der Haut anwenden kann. Am besten nimmt man das Gel vorsichtig mit einem Löffel von den Blättern und bewahrt es im Kühlschrank auf. Da das Gel sehr empfindlich ist, sollte es schnellstmöglich aufgebraucht werden.

Die zylindrischen, bis zu 40 cm langen Blütenstände setzen sich nach einer kühlen Überwinterung bei 10-13 Grad Celsius im Frühling dekorativ in Szene. Straff aufrecht erheben sich die gelben, roten oder orangefarbenen Trauben über den grau-grünen Blättern. Zu dieser Meisterleistung ist die Blume freilich frühestens ab einem Alter von 3 Jahren in der Lage.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Präparate mit Anthranoiden und Aloin ebenfalls vermieden werden. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten auf die Präparate verzichten. Eine Anwendung sollte niemals länger als 14 Tage dauern, da der Körper sonst zu viel Wasser und Salz verlieren kann. Das kann wiederum eine Verstopfung begünstigen. Dem hohen Wasserverlust sollte mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr entgegen gewirkt werden.

Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).

Aloe Vera ist eine typische Sukkulente. Sie hat einen mäßigen bis geringen Wasserbedarf. Gegossen wird die immergrüne Pflanze erst, wenn sich der Boden trocken anfühlt. Während der Wachstumsphase erhält sie mäßig Wasser, in der Ruhephase wird sie nur noch schwach gegossen. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht übernässt wird. Das bedeutet konkret, dass ein guter Wasserabzug besteht und sich kein Wasser im Untersetzer sammelt. Die Wurzeln der Aloe reagieren auf eine Überversorgung mit Wasser sehr empfindlich. Längere Trockenheit übersteht die Pflanze, wenn jedoch die Blattspitzen trocken werden und ältere Blätter absterben, ist dringender Handlungsbedarf. Es ist ratsam, die Aloe Vera häufiger mit kleinen Wassergaben zu versorgen als seltener mit einer großen Wassermenge.
Bei schmerzhaften Einrissen im Bereich des Darmausgangs, Hämorrhoiden und nach Operationen im Enddarmbereich kann eine Anwendung des Aloe-Harzes nach Absprache mit dem Arzt jedoch sinnvoll sein. Die empfohlene Dosis liegt hier zwischen 20 und 30 mg Aloin pro Tag. In der Schwangerschaft sollte darauf allerdings in jedem Fall verzichtet werden, da der Wirkstoff vorzeitige Wehen auslösen und zu einer Fehlgeburt führen kann (5). Da es jedoch viele andere natürliche und gleichzeitig auch gesunde Mittel gegen Verstopfung gibt, stehen hier zahlreiche Alternativen zur Verfügung.
Während der Sommermonate kann Aloe Vera im Freien gehalten werden. Die Pflanze schmückt dekorativ Balkon und Terrasse. Sobald im Herbst die Temperaturen in den einstelligen Bereich fallen, sollte die Pflanze ins frostfreie Winterquartier umziehen. Es eignen sich mäßig warme Fensterbänke, das helle Treppenhaus oder auch der Wintergarten. Überwinterungstemperaturen von unter 10 Grad Celsius sind nicht zu empfehlen. In der gestauten Luft des Winterquartieres können Schmier- und Schildläuse als Schädlinge an der Aloe auftreten. Schildläusen werden mit Seifenlauge abgewaschen oder händisch weggewischt. Schmierläuse lassen sich gut mit einem biologischen Insektizid, beispielsweise auf Neembasis bekämpfen.
Darüberhinaus eignet sich Aloe-Vera-Gel auch zur Behandlung von Wunden. Verschiedene Studien konnten die wundheilenden Eigenschaften der Aloe Vera bereits bestätigen. So zeigt es unter anderem bessere Wirkungen als Vaseline Gaze, das oft zur Behandlung von Wunden eingesetzt wird. Aloe-Vera-Gel regeneriert das Gewebe und fördert eine optimale Heilung ohne die Bildung von Narben.
Das Interessante: Der in der Aloe Vera vorkommende Hauptwirkstoff Acemannan kann bis zur Pubertät vom Körper selbst gebildet werden, danach muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Eingelagert wird es in allen Zellmembranen des Körpers, wo es eine Immunstärkung bewirken kann. Zudem stellt Acemannan die Grundlage für Zellen sowie Gefäßwände, Sehnen, Knorpel, Bänder und Gelenke sowie das Grundgerüst der Knochen dar und sorgt für das Vorhandensein von ausreichend Gelenkschmiere.

Sie können die heilende Pflanze z. B. in Form von Gel, Salben, Kapseln, Pulver oder Saft in Apotheken oder Naturwarenläden kaufen. Hier gilt es zu wissen, dass auch das verdünnte Aloe vera Gel oft als Saft bezeichnet wird. Hierbei wird das Gel zunächst gepresst. Dann wird ihm das Wasser entzogen. Auf diese Weise entsteht ein Trockenkonzentrat, das lange gelagert werden kann. Der Saft entsteht, indem dem Trockenkonzentrat nun wieder Wasser zugefügt wird.

Darüberhinaus eignet sich Aloe-Vera-Gel auch zur Behandlung von Wunden. Verschiedene Studien konnten die wundheilenden Eigenschaften der Aloe Vera bereits bestätigen. So zeigt es unter anderem bessere Wirkungen als Vaseline Gaze, das oft zur Behandlung von Wunden eingesetzt wird. Aloe-Vera-Gel regeneriert das Gewebe und fördert eine optimale Heilung ohne die Bildung von Narben.
Eine Besonderheit der wildlebenden Aloe vera ist, dass sie monatelang ohne Regen auskommen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie in ihren fleischigen, mit Dornen versehenen Blättern unglaublich viel Wasser speichern kann, wovon sie in den Dürreperioden zehrt. Je länger die Trockenzeit anhält, desto mehr schrumpft die Aloe vera zusammen, wenn es dann aber wieder regnet, plustert sie sich regelrecht auf. Diese Speicherkapazität ist auf eine gelartige Struktur im Inneren der Blätter zurückzuführen. Dieses sogenannte Aloe vera Gel hilft der Pflanze zudem, sich selbst zu heilen, indem es ihre Wunden (z. B. Schnitte) schrumpfen lässt und versiegelt.
Der Saft der Pflanze soll in schwacher Dosierung den Abfluss der Menstruation steigern, der frische Saft äußerlich bei geringfügigen Verbrennungen, Sonnenbrand und Insektenstichen angewendet zur Milderung der Symptome führen. Da die in ihm enthaltenen Substanzen Gebärmutterreaktionen stimulieren können und sich in der Muttermilch anreichern, soll er während der Schwangerschaft und des Stillens vermieden werden.[9]
×