Prolin beispielsweise hilft bei der Bildung von Bindegewebe und ist sogar der Hauptbestandteil des im Körper vorkommenden Kollagens. Auch das Cystein trägt zu einem starken Bindegewebe bei, sodass auch bei Heilungsprozessen die Aktivität des Cysteins aktiviert wird. Gleichzeitig fördert es die Aktivität der weißen Blutkörperchen und leitet Entzündungsschmerz aus. Auch ist für die Bildung von neuem Haar verantwortlich.
Heute weiss man jedoch, dass Aloin bei zu hoher Dosierung sowie bei zu langer Anwendung gesundheitsschädlich wirkt, weswegen es kaum noch eingesetzt wird. Mögliche Folgen sind eine Überreizung der Darmschleimhaut, eine Verschlimmerung der Verdauungsprobleme bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Des Weiteren steht Aloin im Verdacht, ein Krebsauslöser zu sein. Aus besagten Gründen darf die Anwendung als abführendes Mittel laut dem Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal 2 Wochen erfolgen (4).
LR ist als Mitglied u. a. in folgenden Verbänden organisiert: Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e. V. (VKE), Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel e. V. (BDIH), Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) und Europäischer Verband für Direktvertrieb (SELDIA).
Der Deutsche Psoriasis Bund liess anlässlich des Welt-Psoriasistages 2013 verlauten, dass inzwischen rund ein Viertel der Patienten den schulmedizinischen Rat meidet, da sie sich weder verstanden noch gut behandelt fühlen. Es wird zwar eine ganze Reihe von Medikamenten (z. B. Kortikoide) verschrieben, die jedoch oft gar keine Wirkung zeigen und/oder mit schwerwiegenden Nebenwirkungen einhergehen.
Der Saft der Pflanze soll in schwacher Dosierung den Abfluss der Menstruation steigern, der frische Saft äußerlich bei geringfügigen Verbrennungen, Sonnenbrand und Insektenstichen angewendet zur Milderung der Symptome führen. Da die in ihm enthaltenen Substanzen Gebärmutterreaktionen stimulieren können und sich in der Muttermilch anreichern, soll er während der Schwangerschaft und des Stillens vermieden werden.[9]
Im Baumarkt oder Gartenfachhandel steht man häufig vor einer breiten Auswahl an Erden. Wer für die Wüstenlilie Aloe Vera reine Blumenerde kaufen möchte, der liegt schon mal falsch. Fertige Kakteen- oder Sukkulentenmischungen hingegen sind bestens geeignet. Auch Erdmischungen aus grobkörnigem Sand, Granatsplit und Perlit eignen sich für die Aloe Vera. Wichtig zu wissen ist, dass die Aloe Vera mit dem richtigen Boden sehr stark austreibt und daher entsprechend Platz benötigt. Soll heißen, dass die Pflanze von Anfang an einen großen Topf benötigt.

An der Studie nahmen 30 Patienten mit Verbrennungen zweiten Grades teil. Prof. Khorasani und sein Team behandelten bei jedem Patienten eine Verbrennung mit Silbersulfadiazin und eine andere mit reinem Aloe-vera-Puder. All jene Brandwunden, die mit Aloe vera therapiert wurden, heilten drei Tage schneller als jene, die mit Silbersulfadiazin behandelt wurden (8).
Aloe-Vera-Produkte für kosmetische Zwecke findest du in jedem Drogeriemarkt. Ein größeres Angebot gibt es online. Hier kannst du hochkonzentrierte Gele, die fast 99 Prozent reines Aloe-Vera-Gel enthalten, Cremes, Reinigungsprodukte und andere Körperpflegeprodukte erwerben. Säfte und Nahrungsergänzungsmittel sind ebenfalls im Handel und online zu bekommen. Apotheken führen sowohl Hautpflegeprodukte mit Aloe Vera als auch hochkonzentrierte Gele. Wenn du Aloe Vera als Abführmittel verwenden möchtest, solltest du dich von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Die Preise für Aloe-Vera-Produkte variieren erheblich je nach Qualität des Produkts.

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Die eher anspruchslose Wüstenpflanze gibt es in gut geführten Gartencentern oder sogar im Baumarkt im Gartenbereich. Dort werden üblicherweise sowohl junge, als auch bereits ausgewachsene Aloe Vera Pflanzen verkauft. Wichtig beim Kauf ist allerdings, auf eine gute Qualität in Bio zu achten und nach der Herkunft zu fragen. Dies ist besonders wichtig, da andernfalls diverse Schadstoffe oder gar Gifte in der Pflanze enthalten sind. Vor allem, wenn man später den Saft der Aloe Vera ernten möchte, sollte man auf Bio setzen.
Die positive Wirkung der Aloe ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Der Pflanzensaft kann frisch oder zu einer braunen kristallinen Masse für eine Weiterverarbeitung zu Cremes und Lotionen verdampft werden. Der frische Pflanzensaft verspricht bei der Hautpflege einen großen Nutzen. Dank eines hohen Feuchtigkeitsgehaltes wird Aloe in der Naturheilkunde bei Hautproblemen oder Sonnenbrand empfohlen. Als schnelles Mittel der Hausapotheke reicht es aus, Blätter aufzuschneiden und betroffene Hautpartien mit dem Pflanzensaft einzureiben. Innerlich angewendet, wirkt Aloe Vera stark abführend. Um Experimente und Überdosierungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung handelsüblicher Präparate.
So gelangte sie unter anderem nach Indien bis hin ins ferne Japan, wo die Samurai ihre Körper vor Kämpfen mit dem Gel eingerieben haben sollen, um unverwundbar zu werden. Im 10. Jahrhundert soll die heilende Pflanze schliesslich in Grossbritannien ihren Siegeszug fortgesetzt haben, von wo aus sie sich ihren Weg durch ganz Europa bahnte und von den Spaniern nach Süd- und Mittelamerika gebracht wurde (1).
Aloe Vera – ein uraltes Naturheilmittel – ist seit einigen Jahren zu größtem Ruhm gelangt. Mittlerweile enthalten viele medizinische und kosmetische Produkte Aloe Vera. So findet die Pflanze beispielsweise in Form von Gel, Creme oder Saft Anwendung. Äußerlich wie innerlich wird Aloe Vera zudem zur Nahrungsergänzung eingesetzt und ihr werden wahre Heilkräfte zugesprochen: Immunstärkend und schmerzlindernd soll sie sein, ein Balsam für Haut und Haare. Was ist dran am Mythos dieser Wunderpflanze?

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung als Aloe perfoliata var. vera wurde 1753 von Carl von Linné vorgenommen.[3] Nicolaas Laurens Burman erhob die Varietät 1768 in den Rang einer Art.[4] Philip Miller schlug im selben Jahr den Namen Aloe barbadensis vor und verwies dabei auf den von Caspar Bauhin bereits 1620 verwendeten Namen Aloe vulgaris.[5] Aufgrund der späteren Veröffentlichung Millers hat der Artname Aloe vera Priorität vor dem Namen Aloe barbadensis.
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