Die Aloe Vera wird auch als „Kaiserin der Heilpflanzen“ bezeichnet und besitzt eine Jahrtausende alte Tradition. Ganz gleich ob Sonnenbrand, Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Gelenkschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Wundbehandlung – in der Naturheilkunde gilt die Pflanze schon lange als wahres Allroundtalent. Inzwischen konnten auch zahlreiche Wirkungen durch Studien belegt werden. Aloe Vera sollte deshalb in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen.

Inzwischen kann man die Aloe sogar schon online in diversen Pflanzenshops kaufen. Dort sind sie mit einer Höhe von etwa 40 Zentimetern und mit einem 10 Zentimeter Topf für rund 7-8 Euro erhältlich. Größere Pflanzen kosten beinahe das Doppelte. Ob eine junge oder alte Pflanze einziehen soll, bleibt einem selbst überlassen. Ehe man eine Aloe jedoch ernten kann, können rund fünf Jahre vergehen.

Über das gesamte tropische bis südliche Afrika, von Madagaskar über die Kapverdischen Inseln bis zur arabischen Halbinsel erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der etwa 300 immergrünen Staudenarten der Aloe. Die meisten bilden immergrüne Blattrosetten. Einige Arten der tropischen Staudengewächse wachsen strauchförmig, teilweise baumförmig oder einzelne klettern.
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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Naturreines Aloe-Vera-Gel erhält man ausschließlich durch die Verwendung frischer Blätter. Dazu empfiehlt es sich, eine eigene Pflanze anzuschaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um die Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller handelt. Das Gel erhält man, indem man die die einzelnen Blätter abschneidet und diese vorsichtig auftrennt. In den Blättern befindet sich das durchsichtige Blattmark, das man als Gel auf der Haut anwenden kann. Am besten nimmt man das Gel vorsichtig mit einem Löffel von den Blättern und bewahrt es im Kühlschrank auf. Da das Gel sehr empfindlich ist, sollte es schnellstmöglich aufgebraucht werden.
Räumen Sie die Echte Aloe frühzeitig ins Winterquartier, denn schon Temperaturen ab vier Grad können die Pflanze schädigen. Die kalte Jahreszeit verbringt die Aloe vera am besten in einem hellen, nicht zu stark beheizten Wintergarten bei rund 15 Grad. Alternativ eignet sich auch ein helles Südfenster in einem kühlen Raum. Gießen Sie die Pflanze während der Wintermonate sehr sparsam – eine Wassergabe alle vier bis sechs Wochen ist ausreichend. Auch gedüngt wird im Winter nicht. Diese Ruhezeit ist wichtig, damit die Pflanze Blüten bilden kann. Sobald die Blütentriebe erscheinen, kann sie wieder wärmer stehen.
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