Auch Stoffwechselerkrankungen können der Grund für eine Gewichtsabnahme sein, so zum Beispiel die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion). Dabei läuft der Stoffwechsel durch eine Überproduktion bestimmter Hormone auf Hochtouren - der Kalorienverbrauch steigt stark an, sodass Betroffene trotz gleichbleibenden Essverhaltens ungewollt an Gewicht verlieren.
Phäochromozytom: Phäochromozytome sind seltene, überwiegend gutartige Tumoren, die von einem speziellen hormonbildenden Gewebe in den Nebennieren oder von Nervenknoten nahe der Wirbelsäule ausgehen. Die Geschwülste entstehen bis zu einem Viertel bei bestimmten erblichen Erkrankungen, ansonsten spontan. Sie gehören zum sympathischen Nervensystem und werden auch "neuroendokrin" genannt. Damit ist eine Kombination aus nervlich und hormonell gemeint. Tatsächlich schütten diese Tumoren Hormone aus: Botenstoffe des sympathischen Nervensystems wie Adrenalin und Noradrenalin. Das führt zu Beschwerden wie starker, anhaltender Bluthochdruck, der auch krisenhaft entgleisen kann, sehr blasse Haut und Gewichtsverlust. Daran sind vor allem der gesteigerte Stoffwechsel und erhöhte Energieverbrauch schuld. Plötzliche Blutdruckanstiege, die mitunter auch nach Einnahme von Blutdrucksenkern wie Betablockern auftreten können, verursachen Herzklopfen, Kopfschmerzen, starkes Schwitzen, innere Unruhe und Zittern. Manchmal kommt es außerdem zu Bauchschmerzen, die bis in die Flanken spürbar sein können.
Untergewicht verkürzt die Lebenserwartung, unabhängig von der Ursache. Zu Mangel- oder -unterernährung kommt es, wenn der Körper längere Zeit zu wenig Nährstoffe und Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhält. Dann entwickeln sich Mangelerscheinungen, und in verschiedenen Organen kann es zu Funktionsstörungen kommen. Blässe, Müdigkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit, bei Frauen im gebärfähigen Alter eine ausbleibende Regelblutung, Mundschleimhautentzündungen, Muskelschwäche, Herz- und Kreislaufprobleme, Neigung zu Schwindel und Ohnmacht sind nur einige Beispiele dafür.
Heißhungerattacken sind der größte Feind des schnellen Abnehmens. Kopf und Körper verlangen nach Zucker und der Schokoriegel ist auf einmal wieder sehr attraktiv. Oft reicht es, wenn man sich etwas Zeit gibt und abwartet, denn die meisten Heißhungerattacken klingen bald wieder ab. Sollte es nicht anders möglich sein, ziehen Sie den Apfel dem Schokoriegel vor.
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Zu den verarbeiteten Nahrungsmitteln zählen Produkte wie Brathähnchen, Kekse, Cracker, Chips, kommerzielle Müslis, Süssigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte aller Art. Diese Produkte enthalten Transfette (siehe 1.), reichlich isolierte Kohlenhydrate (siehe 2.), meist zu viel Salz oder auch Glutamat (siehe 5.). Gleichzeitig liefern sie Ihnen kaum Vitalstoffe, so dass es keinen Sinn macht, diese Produkte zu essen – es sei denn, sie möchten auf ungesunde Weise an Gewicht zulegen.
Appetit, sozusagen die lustbetonte Variante des Hungergefühls, ist spürbar psychisch geprägt. Eine verlockende Mahlzeit verführt bekanntlich leicht dazu, dass man stärker zugreift, als man möchte oder bräuchte. Hunger- und Appetitgefühle sind bei krankhaften Veränderungen oft gestört. Zum Beispiel können Entzündungsstoffe auch Hormonsysteme und Nervenbotenstoffe beeinflussen, die das Essverhalten mit steuern.

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Auch Stoffwechselerkrankungen können der Grund für eine Gewichtsabnahme sein, so zum Beispiel die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion). Dabei läuft der Stoffwechsel durch eine Überproduktion bestimmter Hormone auf Hochtouren - der Kalorienverbrauch steigt stark an, sodass Betroffene trotz gleichbleibenden Essverhaltens ungewollt an Gewicht verlieren.
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