Heißhungerattacken sind der größte Feind des schnellen Abnehmens. Kopf und Körper verlangen nach Zucker und der Schokoriegel ist auf einmal wieder sehr attraktiv. Oft reicht es, wenn man sich etwas Zeit gibt und abwartet, denn die meisten Heißhungerattacken klingen bald wieder ab. Sollte es nicht anders möglich sein, ziehen Sie den Apfel dem Schokoriegel vor.
Krebserkrankungen: Viele Krebskrankheiten können im Laufe der Zeit aus ganz unterschiedlichen Gründen dazu führen, dass die Betroffenen ungewollt an Gewicht verlieren. Daher macht es kaum Sinn, neben den in diesem Text erwähnten Krankheitsbildern noch weitere zu benennen. Gewichtsverlust kann viele Ursachen haben, darunter häufig nicht bösartige Veränderungen. Auf unserer Spezialseite "Krebserkrankungen" finden Sie jedoch umfangreiche Informationen.
Versorgen Sie sich bei uns mit dem nötigen Wissen rund ums Abnehmen und ernähren Sie sich künftig so, dass Ihr Körper gar nicht anders kann, als überflüssige Pfunde abzuwerfen. Mit diesem Wissen werden Sie nicht nur langsam aber sicher und damit auf gesunde Weise Gewicht verlieren, sondern Ihren Körper auch insgesamt verjüngen und sich viel wohler und aktiver fühlen. All das werden Sie übrigens nicht ohne Genuss tun. Im Gegenteil: Unsere Tipps schmecken natürlich auch und machen Spass.
Manche Darmbakterien – man nennt sie Firmicutes – führen nun dazu, dass auch ein Teil der eigentlich unverdaulichen Ballaststoffe zu verdaulichen Kohlenhydraten zerlegt werden und dem Körper daher Kalorien liefern. Das heisst, man glaubt, unverdauliche Ballaststoffe zu essen, die dann aber von der eigenen Darmflora in das verwandelt werden, was man eben nicht will: In Zucker und Fett. Kein Wunder klappt das Abnehmen nicht! Und das, obwohl man kaum etwas isst. Doch nicht jeder besitzt Firmicutes in gleich hoher Anzahl.
Ohne Therapie leidet die Gesundheit erheblich. Es kann zu körperlichen Folgeschäden kommen, etwa an Herz und Nieren, oder zu psychischen Zweiterkrankungen. Häufig sind das Depressionen und Suchtverhalten. Anorexia nervosa verläuft nicht selten tödlich. Die Bulimie lässt sich gut verdecken, daher ist die Dunkelziffer groß. Eine rechtzeitige psychotherapeutische Behandlung ist bei beiden Ess-Störungen dringend geboten. Ansprechpartner sind Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zur Magersucht gibt es hier weitere Informationen.
Intervalltraining ist ein intensives Training, bei dem sich schnell Erfolge zeigen. Intensive Intervalle wechseln sich mit kurzen aktiven Pausen ab. Diese werden so gestaltet, dass sich der Organismus nicht vollständig erholen kann, wodurch ein starker Trainingsreiz gesetzt wird. Durch die maximale Sauerstoffaufnahme entsteht ein gewisser Nachbrenneffekt, der auch nach dem Training für einen erhöhten Kalorienumsatz sorgt. Das hilft wiederum dabei schneller abzunehmen. Voraussetzung ist aber, dass man beim Training an seine Leistungsgrenze geht. Wer hier nicht schwitzt, macht etwas verkehrt.
Wurmerkrankungen: Insgesamt sind Wurmerkrankungen in Europa bei Erwachsenen selten geworden. Kinder infizieren sich jedoch häufiger, etwa mit Madenwürmern (Oxyuren). Über verunreinigte Gegenstände oder Nahrungsmittel gelangen Wurmeier oder Larven in den Darm, wo sie zu Würmen heranwachsen. Die Weibchen legen ihre Eier am Darmausgang ab. Das führt oft zu Juckreiz am After, vor allem nachts. Die betroffenen Kinder schlafen schlecht und sind tagsüber quengelig und müde. Leicht gelangen auch neue Wurmeier von der Hand in den Mund, der Infektionskreis schließt sich. Befall mit Spul- (Ascaris lumbricoides) oder bestimmten Bandwürmern (Cestoden) verursacht bei Kindern wie Erwachsenen in ausgeprägten Fällen Unwohlsein, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit – mitunter aber auch Heißhunger – und Gewichtsverlust.
Unterfunktion der Hirnanhangdrüse (Hypophysenvorderlappeninsuffizienz): Insuffizienz bedeutet Funktionsstörung oder -verlust. Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sitzt im Gehirn und regt die Nebennieren (siehe nächster Abschnitt), Schilddrüse, Hoden und Eierstöcke sozusagen "von oben" zur Hormonbildung an. Bei Funktionsstörungen dieser Drüsen kommt es zum Mangel an den entsprechenden Hormonen. Das zieht wiederum vielfältige Beschwerden nach sich. Unter anderem kann ungewollter Gewichtsverlust auftreten.
Des einen Freud, des anderen Leid: Wem es endlich gelungen ist, sich seinen Wunsch zu erfüllen und nachhaltig abzuspecken, kann zufrieden sein. Kommen jemandem aber in relativ kurzer Zeit mehrere Pfunde ohne eigenes Zutun abhanden, dann ist das anders zu bewerten. Ärzte horchen auf, wenn ein Patient berichtet, dass die Waage mehr als fünf Prozent Gewichtsverlust innerhalb eines Vierteljahres oder über zehn Prozent in sechs Monaten anzeigt.

Chronische Nierenschwäche: Hauptaufgabe der Nieren ist die Bildung des Urins. Mit ihm verlassen Stoffe den Körper, die dieser nicht mehr benötigt oder die ihm schaden können. Zugleich regeln die Nieren über die Menge und Zusammensetzung des Harns den Flüssigkeitshaushalt, und sie sorgen für ein physiologisches Säure-Basen-Gleichgewicht sowie eine ausgeglichene Mineralstoffbilanz. Schließlich sind sie für Blutdruckregulation mitverantwortlich. Zu chronischer Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) können beispielsweise Nierenentzündungen, Gefäßkrankheiten, Diabetes und Bluthochdruck führen. Es gibt verschiedene Stadien der Niereninsuffizienz. Am Ende steht ein Nierenversagen. Die Betroffenen überleben es nur durch eine Nierenersatztherapie: regelmäßige Blutwäsche (Dialyse) oder Nierenverpflanzung. Gewichtsverlust ist ein Symptom des Endstadiums. Dem gehen häufig Appetitlosigkeit und Erbrechen sowie andere Krankheitszeichen voraus. Welche das sind und wie Ärzte eine Nierenschwäche behandeln, steht im Ratgeber "Nierenversagen".

Menschen mit der Zuckerkrankheit vom Typ 1 (Diabetes Typ 1) nehmen ab, wenn ihr Blutzucker nicht ausreichend eingestellt ist. Aufgrund einer Fehlsteuerung des Immunsystems produziert bei ihnen die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin. Der Mangel an diesem Hormon führt dazu, dass Körperzellen den energiereichen Blutzucker nicht aufnehmen können. Um die benötigte Energie zu kriegen, muss der Körper dann auf die Fettpolster zurückgreifen.
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