Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen: Obstruktiv bedeutet im Hinblick auf die Atmung, dass die Atemwege verengt sind und der Atemwiderstand in den Bronchien erhöht ist. Hier einzuordnende Erkrankungen wie beispielsweise chronische Bronchitis / COPD (die Abkürzung steht für chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) bedingen eine vermehrte Atemtätigkeit. Die Betroffenen brauchen viel Kraft, um gegen den Widerstand auszuatmen. Dadurch und infolge vermehrter Entzündungsaktivität im Körper ist der Energiebedarf erhöht. Falls die Krankheitsvorgänge das Herz mitbelasten, setzt dies den Betroffenen noch mehr zu. Nicht selten verlieren sie deutlich an Gewicht.
Des einen Freud, des anderen Leid: Wem es endlich gelungen ist, sich seinen Wunsch zu erfüllen und nachhaltig abzuspecken, kann zufrieden sein. Kommen jemandem aber in relativ kurzer Zeit mehrere Pfunde ohne eigenes Zutun abhanden, dann ist das anders zu bewerten. Ärzte horchen auf, wenn ein Patient berichtet, dass die Waage mehr als fünf Prozent Gewichtsverlust innerhalb eines Vierteljahres oder über zehn Prozent in sechs Monaten anzeigt.
Sie interessiert, was in unserem Essen steckt und wollen wissen, wie sich Nähr- und Vitalstoffe auf den Körper auswirken? Sie wünschen sich ein gesundes Leben für sich, Ihre Familie und Mitmenschen? Ernährungsberater sind beliebt – doch oft geht bei der Beratung der ganzheitliche Aspekt vergessen, den es für eine nachhaltige Gesundheit braucht. Lernen Sie bei der Akademie der Naturheilkunde die Zusammenhänge zwischen Lebens- und Ernährungsweise sowie physischem und psychischem Wohlbefinden kennen.
Die wichtigste Säule des Abnehmens ist die Ernährung. Wer schnell abnehmen will, der muss seinem Körper weniger Energie zuführen, als er benötigt. Um schnell und gesund abzunehmen, muss beim Kaloriendefizit auch Wert auf die Makronährstoffverteilung gelegt werden, um zum Beispiel keine Muskulatur abzubauen oder Mangelerscheinungen zu bekommen. Makronährstoffe, kurz Makros genannt, sind Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Sie sind die Grundbausteine unserer Ernährung, da sie uns Energie liefern und wichtige Elemente für unsere Zellen sind.
Untergewicht verkürzt die Lebenserwartung, unabhängig von der Ursache. Zu Mangel- oder -unterernährung kommt es, wenn der Körper längere Zeit zu wenig Nährstoffe und Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhält. Dann entwickeln sich Mangelerscheinungen, und in verschiedenen Organen kann es zu Funktionsstörungen kommen. Blässe, Müdigkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit, bei Frauen im gebärfähigen Alter eine ausbleibende Regelblutung, Mundschleimhautentzündungen, Muskelschwäche, Herz- und Kreislaufprobleme, Neigung zu Schwindel und Ohnmacht sind nur einige Beispiele dafür.
So beugen Sie vor: Kinder sollten sich mehrmals am Tag gründlich die Hände waschen, besonders vor dem Essen. Gut, wenn Sie als Eltern mitmachen und Vorbild sind. Gehen Sie in der Küche sehr hygienisch vor, reinigen Sie besonders Obst, Gemüse und Salat sorgfältig. Säubern Sie Spielzeug, das draußen war, regelmäßig mit heißem Wasser und Spülmittel. Haustiere gegebenenfalls regelmäßig entwurmen lassen. Um einige für den Menschen schädliche Wurmarten geht es auch im Beitrag "Appetitlosigkeit", wo Sie weitere Informationen finden. Über Infektionen mit dem Parasiten Giardia lamblia können Sie im Ratgeber "Durchfall (Diarrhö)", Kapitel Ursachen "Akut (1)" nachlesen.
Appetit, sozusagen die lustbetonte Variante des Hungergefühls, ist spürbar psychisch geprägt. Eine verlockende Mahlzeit verführt bekanntlich leicht dazu, dass man stärker zugreift, als man möchte oder bräuchte. Hunger- und Appetitgefühle sind bei krankhaften Veränderungen oft gestört. Zum Beispiel können Entzündungsstoffe auch Hormonsysteme und Nervenbotenstoffe beeinflussen, die das Essverhalten mit steuern.

Das eigene Körpergewicht beschäftigt die meisten Menschen in westlichen Ländern vor allem, wenn Übergewicht vorliegt und überzählige Pfunde an Bauch und Schenkeln reduziert werden sollen. Zahlreiche Diäten, Bewegungs- und Lebensstilempfehlungen beschäftigen sich mit der Frage, wie überschüssiges Körperfett erfolgreich und dauerhaft vermindert werden kann.
In den meisten Fällen ist eine Gewichtsabnahme ein angestrebter Effekt auf Basis veränderter Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, etwa einer Diät oder vermehrter körperlicher Aktivität. Unbeabsichtigte Verminderungen des Körpergewichts sind hingegen ein mögliches Zeichen für körperliche oder seelische Erkrankungen und sollten von einem Arzt untersucht werden.
Eine Gewichtsabnahme kann zudem bei Menschen auftreten, die Drogen konsumieren. Dazu gehört – obwohl er viele Kalorien hat - auch Alkohol. Denn wer über längere Zeit hinweg übermäßig Bier, Wein & Co. trinkt, bringt seinen Organismus in einen Nährstoffmangel, da Alkoholiker immer mehr „leere“ Kalorien über den Alkohol aufnehmen. Das führt zu Mangelernährung und Gewichtsabnahme.
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