Der Artischockenextrakt hingegen ist natürlich koffeinfrei und wirkt als Schlankmacher auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Artischockenextrakt hilft bei der Entgiftung und Entschlackung (je weniger Gifte und Schlacken, umso schneller nimmt der Organismus ab), beschleunigt direkt den Fettabbau, mässigt nach dem Essen den Blutzuckerspiegel und verhindert Heisshungerattacken. Alle diese Eigenschaften sind mehr als willkommen, wenn man abnehmen möchte. Mehr darüber haben wir in diesem Text beschrieben: Heisshunger einfach stoppen.
Eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme hingegen kann auch Folge einer zugrunde liegenden Erkrankung sein. Das gilt besonders dann, wenn die Verringerung des Körpergewichts schnell und ohne erkennbaren Anlass, wie etwa eine Ernährungsumstellung oder vermehrte körperliche Aktivität, erfolgt. Bei einem unerklärlichen Gewichtsverlust sollte also zur Abklärung der Ursachen immer ein Arzt konsultiert werden. Gegebenenfalls ist es aber auch schon hilfreich, die eigene Ernährungsweise im Alltag zu hinterfragen.

Hunger und Appetit, natürlich auch Sättigung, steuern das Essverhalten. Ob jemand Hunger hat, hängt vom Verhältnis zwischen zugeführter und verbrauchter Energie ab. Der Körper kann sich "Notlagen", etwa bei einer Null-Diät, zunächst anpassen: Er senkt den Grundumsatz und zapft die Reserven an. Das sind die Zuckerspeicher, die Fettvorräte und schließlich das Körpereiweiß, und zwar vor allem in den Muskeln – es geht also an die Substanz. Nach Rückkehr zur Normalkost steigt der Grundumsatz wieder an, das Gewicht auch. Manchmal entwickelt sich regelrecht Heißhunger. Für die Taille heißt das: Es kann zum berühmten Jo-Jo-Effekt kommen: ab und auf und so weiter. 

Kombiniert mit Magnesium kann man die positive Wirkung auf den Gewichtsverlust noch weiter verstärken. Denn Magnesiummangel verhindert das Abnehmen. Magnesiummangel führt hingegen zu Blutzuckerschwankungen und diese wiederum zu Fressattacken, die bekanntlich nicht gerade förderlich sind, wenn man Gewicht verlieren möchte. Oft sind gerade Diäten magnesiumarm – und Fertigprodukte aus dem Supermarkt ebenfalls.

Die wichtigste Säule des Abnehmens ist die Ernährung. Wer schnell abnehmen will, der muss seinem Körper weniger Energie zuführen, als er benötigt. Um schnell und gesund abzunehmen, muss beim Kaloriendefizit auch Wert auf die Makronährstoffverteilung gelegt werden, um zum Beispiel keine Muskulatur abzubauen oder Mangelerscheinungen zu bekommen. Makronährstoffe, kurz Makros genannt, sind Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Sie sind die Grundbausteine unserer Ernährung, da sie uns Energie liefern und wichtige Elemente für unsere Zellen sind.
Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose): Als Folge einer Überfunktion produziert die Schilddrüse zu viel von ihrem Hormon Tetrajodthyronin, kurz T4. Im Blut wird daraus das für den Stoffwechsel besonders wichtige zweite Schilddrüsenhormon Trijodthyronin (T3). Es kurbelt viele Abläufe im Körper an, der Energieverbrauch steigt. Die "Überhitzung" kann vielfältige Beschwerden auslösen. Diese können auch unter der Einnahme von Schilddrüsenhormonen oder im Anfangsstadium einer immunologisch bedingten Schilddrüsenentzündung (sogenannte Autoimmun- oder Hashimoto-Thryreoiditis) auftreten, wenn die Drüse zeitweise vermehrt Schilddrüsenhormon produziert.

Rund 11.000 Liter Luft zirkulieren pro Tag in unseren Lungen. Etwa 100.000-mal schlägt das Herz in 24 Stunden. Und das Gehirn denkt unentwegt, selbst im Schlaf. Allein für alle inneren Körpervorgänge brauchen wir viel Energie, auch wenn wir sonst keinen Finger rühren. Das ist der Grundumsatz – der Energiebedarf, den wir pro Tag in völliger Ruhe und unbekleidet bei etwa 27 Grad Celsius zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen haben. Bei dieser neutralen Temperatur empfindet man seine Umgebung weder als warm noch kalt.
Ohne Therapie leidet die Gesundheit erheblich. Es kann zu körperlichen Folgeschäden kommen, etwa an Herz und Nieren, oder zu psychischen Zweiterkrankungen. Häufig sind das Depressionen und Suchtverhalten. Anorexia nervosa verläuft nicht selten tödlich. Die Bulimie lässt sich gut verdecken, daher ist die Dunkelziffer groß. Eine rechtzeitige psychotherapeutische Behandlung ist bei beiden Ess-Störungen dringend geboten. Ansprechpartner sind Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zur Magersucht gibt es hier weitere Informationen.
Wichtig ist hier, dass Sie ein Probiotikum wählen, das zahlreiche Lactobacillus-Stämme enthält und Sie dieses gemeinsam mit den übrigen hier genannten Tipps umsetzen. Machen Sie sich daher Ihre Darmflora zum Komplizen – und Abnehmen wird zum Kinderspiel! Wie Sie mit der Ernährung Ihre Darmflora in Richtung „schlank“ trainieren können, lesen Sie im hochinteressanten Buch „Schlank mit Darm“ von Dr. Michaela Axt-Gadermann.

BMI = Körpergewicht (kg) geteilt durch das Quadrat der Körpergröße ((m)2). Untergewicht besteht ab BMI-Werten unter 18,5 kg/m2, ausgeprägtes Untergewicht ab 17,5 kg/m2 oder niedriger. Ein BMI zwischen 18,5 und 25 kg/m2 kennzeichnet Normalgewicht. Werte darüber und bis 30 kg/m2 entsprechen Übergewicht. Höhere Zahlen sind mit Fettleibigkeit vereinbar. Probieren Sie einfach mal den Body-Mass-Index-Rechner in der rechten Spalte oben.
Granulomatose mit Polyangiitis (früherer Name der Krankheit: Wegener Granulomatose) ist eine Gefäßentzündung (Fachbegriff: Vaskulitis). Sie spielt sich an kleinen und mittelgroßen Gefäßen vor allem der Atemwege ab. Ärzte unterscheiden verschiedene Stadien. Von der Nase über den Rachen bis zu den Lungen kann jeder Abschnitt der Luftwege betroffen sein. Dann entwickeln sich an den jeweiligen Stellen entzündliche Knötchen (Granulome), aus denen sich kleine, blutende Geschwüre bilden können. Bemerkbar macht sich das zum Beispiel mit blutig-borkigem Schnupfen, blutigem Auswurf, Verformungen der Nase nach Gewebeeinschmelzung. Die Lungen sind sehr häufig befallen. Allgemeinsymptome sind Fieber, Gewichtsverlust, Nachtschweiß. Wenn sich die Erkrankung auf andere Organe ausdehnt, etwa die Nieren (Leitsymptom hier: Blut im Urin) oder das Gehirn, kann sie lebensbedrohlich sein. Mit einer Therapie, die das Immunsystem unterdrückt und auch sogenannte Zytostatika beinhaltet, kann sich das Krankheitsbild anfangs oft vollständig oder weitgehend zurückbilden. Ärzte behandeln die Patienten dann mit einer sogenannten Erhaltungstherapie, bei der zum Beispiel Medikamente wie Kortison schrittweise niedriger dosiert oder anders kombiniert werden können. Schwere Formen werden in der Klinik behandelt. Prinzipiell sind nach Besserungen auch wieder Rückfälle möglich, die sich unter einer erneut intensiven Therapie ebenfalls meist wieder in den Griff bekommen lassen. Wichtig für die Prognose sind mögliche Organschäden. Bei Nierenschädigung (Niereninsuffizienz) kann zum Beispiel eine Nierenverpflanzung aussichtsreich sein, wenn die Krankheit ansonsten unter Kontrolle ist.
Eine Leberzirrhose kann allerdings auch noch andere Ursachen haben. Wie auch immer: Im fortgeschrittenen Stadium kommt es häufig zu Gewichtsverlust und Mangelernährung. Auch im Verlauf von Leberentzündungen wie der nicht alkoholischen oder der alkoholischen Leberverfettung (sogenannte Fettleber beziehungsweise Fettleberhepatitis-Erkrankungen) nehmen die Betroffenen häufig ungewollt ab. Bei Leberkrebs kann dies mitunter sehr deutlich der Fall sein. Weitere Informationen gibt es in den Ratgebern "Leberzirrhose", "Leberkrebs" und "Gelbsucht".
Snacks bieten viele Möglichkeiten zu schummeln. Wer schnell abnehmen möchte, der hat sich vor allem auch dazu entschieden, etwas radikaler Gewicht zu verlieren. In einer ausgewogenen Ernährung mit 2 bis 3 Mahlzeiten ist leider nicht mehr viel Platz für Snacks, wenn man schnell Gewicht verlieren möchte. Einzige Ausnahme wäre viel Sport. Nach dem Sport kann der Körper besonders gut Glucose und Protein abbauen. Legen Sie Ihr Training am besten so, dass Sie danach auch Ihre Mahlzeit zu sich nehmen. Sollten Sie auf leeren Magen trainieren und die nächste Mahlzeit noch weiter weg sein, dann ist ein Snack nach dem Training angebracht. Obst bietet nach dem Sport eine gute Möglichkeit, den Blutzucker wieder hochzubringen.
Bei akuten und chronischen Infektionen ist der Appetit oft vermindert. Hinzu kommen oft Symptome wie Abgeschlagenheit und Leistungsschwäche. Manchmal sind diese Symptome die ersten Anzeichen dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt. Infektionskrankheiten, die mit besonders starker Gewichtsabnahme einhergehen, sind zum Beispiel HIV/Aids und Tuberkulose.
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