Eine Leberzirrhose kann allerdings auch noch andere Ursachen haben. Wie auch immer: Im fortgeschrittenen Stadium kommt es häufig zu Gewichtsverlust und Mangelernährung. Auch im Verlauf von Leberentzündungen wie der nicht alkoholischen oder der alkoholischen Leberverfettung (sogenannte Fettleber beziehungsweise Fettleberhepatitis-Erkrankungen) nehmen die Betroffenen häufig ungewollt ab. Bei Leberkrebs kann dies mitunter sehr deutlich der Fall sein. Weitere Informationen gibt es in den Ratgebern "Leberzirrhose", "Leberkrebs" und "Gelbsucht".

Tee ist eine sehr gute Alternative zu Kaffee. Auch ungezuckert bieten Tees eine einfache Möglichkeit, etwas Abwechslung in die Diät zu bringen. Obwohl Tee kein Zaubertrank ist und das Fett schmelzen lässt, haben manche Teesorten ziemliche Schlankmacher-Qualitäten, welche Ihre Diät beim schnellen Abnehmen unterstützen können. Sie kurbeln den Stoffwechsel an und beruhigen die Nerven. Zu den klassischen Schlankmacher-Tees gehören unter anderem Grüner Tee, Ingwertee, Pfefferminztee, Rooibostee und Mate Tee.


Eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme hingegen kann auch Folge einer zugrunde liegenden Erkrankung sein. Das gilt besonders dann, wenn die Verringerung des Körpergewichts schnell und ohne erkennbaren Anlass, wie etwa eine Ernährungsumstellung oder vermehrte körperliche Aktivität, erfolgt. Bei einem unerklärlichen Gewichtsverlust sollte also zur Abklärung der Ursachen immer ein Arzt konsultiert werden. Gegebenenfalls ist es aber auch schon hilfreich, die eigene Ernährungsweise im Alltag zu hinterfragen.

Aus dieser Wurzel wird ein Pulver gewonnen – das Konjak Pulver – das nahezu ausschliesslich aus besonderen Ballaststoffen (sog. Glucomannanen) besteht. Diese Ballaststoffe hemmen den Appetit, machen satt und zufrieden – und zwar so, dass man plötzlich gar nicht mehr ans Essen denkt. Der Kopf ist mit einem Mal wieder frei für kreative und sinnvolle Dinge.
So beugen Sie vor: Kinder sollten sich mehrmals am Tag gründlich die Hände waschen, besonders vor dem Essen. Gut, wenn Sie als Eltern mitmachen und Vorbild sind. Gehen Sie in der Küche sehr hygienisch vor, reinigen Sie besonders Obst, Gemüse und Salat sorgfältig. Säubern Sie Spielzeug, das draußen war, regelmäßig mit heißem Wasser und Spülmittel. Haustiere gegebenenfalls regelmäßig entwurmen lassen. Um einige für den Menschen schädliche Wurmarten geht es auch im Beitrag "Appetitlosigkeit", wo Sie weitere Informationen finden. Über Infektionen mit dem Parasiten Giardia lamblia können Sie im Ratgeber "Durchfall (Diarrhö)", Kapitel Ursachen "Akut (1)" nachlesen.
Leitsymptome sind Muskel- und Gelenkschmerzen sowie schmetterlingsförmige Hautrötungen im Gesicht ("Wolfsgesicht", daher der Name "Lupus erythematodes" für die Krankheit. Das lateinische Wort für Wolf ist lupus, Erythematodes für Röte kommt aus dem Griechischen). Es treten aber auch Allgemeinsymptome auf wie Fieber, Gewichtsverlust, körperliche Schwäche, mäßiger Haarausfall, mitunter Lymphknotenschwellungen. Herz, Lungen, Nieren sowie das zentrale und periphere Nervensystem können ebenfalls mit erkranken.
Pulverisierte Smoothies sollten selbstverständlich frei von Zucker, Süssstoffen und ungünstigen Füllstoffen sein. Sie sollten aus natürlichen Früchten und Gemüsen in Bio-Qualität hergestellt sein. Wenn Sie ferner Sorten wählen, die Ballaststoffe in Form von kalorienfreien Flohsamen enthalten, dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe, was heisst, dass Sie zwei unserer Tipps gleichzeitig umsetzen können: Den Smoothie-Tipp und den folgenden Ballaststoff-Tipp.

Der Hunger macht den Einkaufswagen voll und dann landen auch schnell mal ein paar ungesunde Dinge im Wagen. Forscher haben übrigens auch herausgefunden, dass sich der Hunger beim Einkaufen nicht nur auf den Konsum von Lebensmitteln auswirkt. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer hungrigen Shoppingtour auch andere Dinge, wie Schuhe, Kleidung oder Elektrogeräte zu kaufen, steigt.


Wer schnell abnehmen möchte, der braucht im Alltag viel Bewegung. Wer nicht gerne Sport macht, der kann regelmäßig spazieren gehen. Viele Kalorien werden beim Spazieren zwar nicht verbrannt, aber grade nach dem Essen kurbelt der Spaziergang den Stoffwechsel an. Zusätzlich bauen Spaziergänge Stress ab und machen den Kopf frei, denn abnehmen ist vor allem Kopfsache.
Wenn Sie ungewollt Gewicht verloren haben, dann kann dies an Medikamenten liegen, die Sie zur Zeit einnehmen. Medikamente gegen Krebs, Schilddrüsenhormonpräparate oder Antidiabetika können auf unterschiedliche Weise zu einem Gewichtsverlust beitragen. Auch Alkohol oder Nikotin können die Ursache sein. Nikotin steigert den Energieverbraucht des Körpers und vermindert zusätzlich den Appetit und die Lust auf Süßes. Alkohol führt besonders morgens zu mangelndem Appetit und sorgt durch Erbrechen für einen Gewichtsverlust.
Hunger und Appetit, natürlich auch Sättigung, steuern das Essverhalten. Ob jemand Hunger hat, hängt vom Verhältnis zwischen zugeführter und verbrauchter Energie ab. Der Körper kann sich "Notlagen", etwa bei einer Null-Diät, zunächst anpassen: Er senkt den Grundumsatz und zapft die Reserven an. Das sind die Zuckerspeicher, die Fettvorräte und schließlich das Körpereiweiß, und zwar vor allem in den Muskeln – es geht also an die Substanz. Nach Rückkehr zur Normalkost steigt der Grundumsatz wieder an, das Gewicht auch. Manchmal entwickelt sich regelrecht Heißhunger. Für die Taille heißt das: Es kann zum berühmten Jo-Jo-Effekt kommen: ab und auf und so weiter.
Medikamente gegen Krebs (Chemotherapeutika oder Zytostatika), Abführmittel, bestimmte Arzneien gegen Asthma wie zum Beispiel Theophyllin (heute nur noch Reservemittel), Schilddrüsenhormonpräparate, sogenannte Herzglykoside (Digitalispräparate) oder Antidiabetika wie Metformin können auf unterschiedliche Weise zu einem Gewichtsverlust beitragen. Auch Genussmittel wie Alkohol und Nikotin oder Drogen wie Kokain sind hier zu nennen. Nikotin steigert den Energieverbrauch des Körpers, dämpft den Appetit, etwa auch die Lust auf Süßes, und scheint den Fettansatz etwas zu bremsen. Alles zusammen erklärt, warum bei einem Rauchstopp und gleichbleibender Kalorienzufuhr das Körpergewicht zumindest kurzfristig ins Plus gerät. Dies sollte Rauchstoppwillige aber nicht abschrecken. Leichtes Übergewicht (siehe oben: BMI) ist für die Gesundheit auf jeden Fall besser als Untergewicht, Rauchen dagegen schädigt den Körper fast auf der ganzen Linie. Wer sich als Ex-Raucher auf einen rundum gesünderen Lebensstil einstellt, wird auf Dauer sicher auch sein Gewicht gut in der Balance halten.

Die Entsäuerung ist hier also ein wichtiger Schritt, der mit oder kurz nach der Ernährungsumstellung sinnvoll ist. Wird die Entsäuerung zeitgleich mit der Umstellung der Ernährung durchgeführt, kann dies den Körper überlasten und zu Entgiftungs- und auch Unverträglichkeitsreaktionen führen. Gehen Sie also langsam vor – besonders dann, wenn Sie sich bisher eher ungesund ernährt hatten oder wenn Sie an chronischen Krankheiten leiden.
Mitunter kommt es jedoch vor, dass die Ursache trotz eines gründlichen Check-up länger unklar bleibt. Studien zufolge trifft das bei etwa jedem Fünften zu. Für die Prognose sollen daraus keine Nachteile entstehen. Insofern halten Ärzte es dann für vertretbar, den Betroffenen lediglich von Zeit zu Zeit kontrollhalber einzubestellen. Das ist eine gute Nachricht, befürchten doch viele bei ungewolltem Gewichtsverlust gleich das Schlimmste, etwa Krebs.
Wasser ist für unseren Körper enorm wichtig, da es die Voraussetzung für viele grundlegende Funktionen unseres Körpers ist. 2 bis 3 Liter Wasser sollten Sie am Tag trinken. Ausreichend Flüssigkeit kurbelt den Stoffwechsel des Körpers an und hilft Ihnen so, schneller abzunehmen. Außerdem hilft Wasser auch gegen das Hungergefühl. Trinken Sie am besten vor dem Essen einen halben Liter Wasser und Sie werden feststellen, dass Ihr Hungergefühl beim Essen schneller abklingt. Wer es nicht gewohnt ist so viel Wasser zu trinken, dem kann Wasser schnell langweilig erscheinen. Der Wassergeschmack kann mit vielen Zutaten verbessert werden. Minze, Ingwer, Gurken oder verschiedene Beeren sind nur ein paar Möglichkeiten, den Geschmack des Wassers interessanter zu machen.

Man stellte fest, dass bevorzugt übergewichtige Menschen diese Gruppe Darmbakterien in ihrem Darm beherbergen. Schlanke Menschen hingegen besitzen nur wenige Firmicutes-Bakterien, dafür vermehrt die sog. Bacteroidetes-Bakterien. Diese Bakterien können Ballaststoffe nicht verstoffwechseln, so dass sich auch keine zusätzlichen Kalorien auf den Hüften niederlassen können. Die Ballaststoffe werden bei diesen Menschen unverdaut ausgeschieden. Wären sie dick, könnten sie ruckizucki abnehmen. Doch werden sie ja gar nicht erst dick.
Abnehmen ist oft eine Herausforderung. Noch schwieriger scheint es, das mühsam erreichte Wunschgewicht auch dauerhaft zu halten. Mit dem nötigen Wissen wird aber sowohl das Abnehmen als auch das Halten des Gewichts zum Kinderspiel. Setzen Sie die folgenden 15 Schlankheitstipps in Ihrem persönlichen Ernährungsplan um. Innerhalb von vier Wochen werden Sie nicht nur abnehmen, sondern sich ausserdem schöner, jünger und leistungsfähiger fühlen.
Seltener verbirgt sich eine Durchblutungsstörung im Darm, eine sogenannte Angina abdominalis, hinter nahrungsabhängigen Schmerzen. Blutmangel bei der durchblutungsintensiven Verdauungsarbeit ist daran schuld (dieses Krankheitsbild und die Crohn-Krankheit wurden im Hinblick auf mögliche Verdauungsstörungen bereits weiter oben im Abschnitt 2, "Malassimilation", erwähnt).
Krebserkrankungen: Viele Krebskrankheiten können im Laufe der Zeit aus ganz unterschiedlichen Gründen dazu führen, dass die Betroffenen ungewollt an Gewicht verlieren. Daher macht es kaum Sinn, neben den in diesem Text erwähnten Krankheitsbildern noch weitere zu benennen. Gewichtsverlust kann viele Ursachen haben, darunter häufig nicht bösartige Veränderungen. Auf unserer Spezialseite "Krebserkrankungen" finden Sie jedoch umfangreiche Informationen.
Erkrankungen der Leber: Beschwerden wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen im rechten Oberbauch sind relativ typisch für verschiedene Lebererkrankungen. Manchmal kommt eine Gelbsucht hinzu. Sie zeigt sich vor allem am gelblichen Augenweiß. Dann können zum Beispiel Erkrankungen vorliegen, bei denen sich die Gallengänge in der Leber entzündet haben: entweder eine primär sklerosierende Cholangitis (betrifft die mittleren und größeren Gallengänge) oder eine primär biliäre Zirrhose (erfasst die kleinen Gallengänge und das angrenzende Lebergewebe). Frühsymptom der primär biliären Zirrhose ist starker Juckreiz. Im weiteren Verlauf kann unter anderem Gewichtsverlust auftreten. Die Bezeichnung primär biliär besagt, dass die Krankheit in den Gallengängen beginnt. Das fortgeschrittene Stadium ist durch den Übergang in eine Leberverhärtung, also eine Zirrhose, gekennzeichnet. Das gilt auch für die primär sklerosierende Cholangitis (sklerosierend steht für verhärtet, Cholangitis bedeutet Gallengangsentzündung). Einer der Unterschiede ist, dass dieses Krankheitsbild anfangs kaum Beschwerden macht und der Arzt ihm mitunter zufällig bei einer Blutkontrolle auf die Spur kommt. Es findet sich dann ein bestimmtes Muster, das einen Gallenstau anzeigt.
Dass ältere Menschen sich oft auf kleiner Flamme ernähren, ist ein weit verbreitetes Problem. Zwar ist der Kalorienbedarf bei älteren Menschen niedriger als bei jüngeren. Dennoch kommen viele Senioren nicht auf ihr Soll. Zugleich benötigen sie beispielsweise mehr Kalzium und Vitamin D. Viele Senioren neigen aus mehreren Gründen zur Mangelernährung: Der Zahnstatus ist oft schlecht, auch der Zahnersatz sitzt nicht immer gut. Einsamkeit vertreibt den Appetit, nachlassender Geschmackssinn oder Schluckstörungen tun ein Übriges. Funktionseinbußen – vom Sehen bis zum Gehen – erschweren das Notwendigste, etwa Einkaufen. Aber auch Kochen und Spülen werden oft als körperlich anstrengend empfunden. Zudem können Medikamente, sei es fürs Herz, sei es gegen Gelenkschmerzen, auf den Magen schlagen. Das Verdauungstempo ist verlangsamt, Sättigung tritt früher auf, daher lassen viele Ältere einfach Mahlzeiten aus. Nicht zuletzt zwingt oft Altersarmut zum Sparen. Krankheiten verstärken die Tendenz zur Mangelernährung noch. Besonders häufig leiden ältere Menschen unter Erkrankungen, die ihrerseits oft den Appetit dämpfen: Herzschwäche, obstruktive Lungenkrankheiten (siehe oben), Depressionen, zehrende Erkrankungen wie Krebs. Gar nicht so selten liegt zudem eine Altershyperthyreose vor (siehe oben unter Punkt 1, Schilddrüsenüberfunktion).
Unterfunktion der Hirnanhangdrüse (Hypophysenvorderlappeninsuffizienz): Insuffizienz bedeutet Funktionsstörung oder -verlust. Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sitzt im Gehirn und regt die Nebennieren (siehe nächster Abschnitt), Schilddrüse, Hoden und Eierstöcke sozusagen "von oben" zur Hormonbildung an. Bei Funktionsstörungen dieser Drüsen kommt es zum Mangel an den entsprechenden Hormonen. Das zieht wiederum vielfältige Beschwerden nach sich. Unter anderem kann ungewollter Gewichtsverlust auftreten.
Bei fortgeschrittener Rechtsherz- und globaler Herzschwäche kommt es zu Appetitlosigkeit, oft auch zu Verdauungsstörungen mit Übelkeit und Erbrechen. Im Zusammenspiel mit anderen Faktoren führt das zu einem Energiemangel und merklichem Gewichtsverlust. Dies sind immer ernste Zeichen. Welche Ursachen, Diagnose- und Therapieverfahren es bei Herzschwäche gibt, erfahren Sie im entsprechenden Beitrag "Herzschwäche (Herzinsuffizienz)".
Ein übersäuertes Milieu verhindert, dass Nähr- und Vitalstoffe vollumfassend in die Zelle gelangen und blockiert gleichzeitig den Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe, so dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Schlacken, die nicht abtransportiert werden können, werden mit Fett gepolstert, damit Sie die empfindlichen Körpergewebe nicht schädigen können.
Das gezielte extreme Hungern bei Essstörungen, vor allem bei der Magersucht (Anorexia nervosa) und teilweise auch bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa), führt zu einer mitunter lebensgefährlichen Gewichtsabnahme. Auch bei Stress oder anderen psychischen Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen, treten häufig Gewichtsveränderungen auf, weil die Betroffenen die "Lust am Essen" verloren haben oder sich gezielt schädigen wollen. 
Eine Gewichtsabnahme kann zudem bei Menschen auftreten, die Drogen konsumieren. Dazu gehört – obwohl er viele Kalorien hat - auch Alkohol. Denn wer über längere Zeit hinweg übermäßig Bier, Wein & Co. trinkt, bringt seinen Organismus in einen Nährstoffmangel, da Alkoholiker immer mehr „leere“ Kalorien über den Alkohol aufnehmen. Das führt zu Mangelernährung und Gewichtsabnahme.
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