Morgens sind unsere Kohlenhydratspeicher noch leer und der Körper greift für seine Energie vor allem auf die Fettspeicher zurück. Ein kurzes und lockeres Workout am Morgen ist somit besonders effektiv, um Fett zu verbrennen und schneller abzunehmen. Übertreiben sollte man es allerdings nicht. Ein zu anspruchsvolles Workout auf leeren Magen kann schnell Unkonzentriertheit fördern und die Gefahr für Verletzungen erhöhen.
Die Entsäuerung ist hier also ein wichtiger Schritt, der mit oder kurz nach der Ernährungsumstellung sinnvoll ist. Wird die Entsäuerung zeitgleich mit der Umstellung der Ernährung durchgeführt, kann dies den Körper überlasten und zu Entgiftungs- und auch Unverträglichkeitsreaktionen führen. Gehen Sie also langsam vor – besonders dann, wenn Sie sich bisher eher ungesund ernährt hatten oder wenn Sie an chronischen Krankheiten leiden.
Bulimia nervosa kommt häufiger vor als Anorexia nervosa. Letztere führt unbehandelt zu fortgesetzter Abmagerung mit BMI-Werten (siehe oben) um 17,5 kg/m2 oder noch niedriger. Bei Bulimie halten sich die Betroffenen dagegen meist mit dem Gewicht im unteren Normalbereich oder sind leicht untergewichtig. Nach einer Heißhungerattacke, die sich phasenweise wiederholt – definitionsgemäß zweimal pro Woche über drei Monate –, treffen Bulimie-Patientinnen umgehend Gegenmaßnahmen, um eine Gewichtszunahme unter allen Umständen zu vermeiden: selbst eingeleitetes Erbrechen, Abführen und Entwässern durch missbräuchliche Einnahme von Abführ- und Entwässerungsmitteln, strikte Diäten, Fasten und geradezu besessener Sport. Achtung: Solche Verhaltensmuster genauer beobachten, sie können Warnzeichen sein.
Ohne Therapie leidet die Gesundheit erheblich. Es kann zu körperlichen Folgeschäden kommen, etwa an Herz und Nieren, oder zu psychischen Zweiterkrankungen. Häufig sind das Depressionen und Suchtverhalten. Anorexia nervosa verläuft nicht selten tödlich. Die Bulimie lässt sich gut verdecken, daher ist die Dunkelziffer groß. Eine rechtzeitige psychotherapeutische Behandlung ist bei beiden Ess-Störungen dringend geboten. Ansprechpartner sind Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zur Magersucht gibt es hier weitere Informationen.

Zucker ist eine sehr beliebte Zutat in der Lebensmittelindustrie. So beliebt, dass viele Lebensmittel heimliche Zuckerbomben sind. Neben Limonaden und Säften zählen auch fast alle Soßen zu den Zuckerfallen. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft oft nicht weiter, da sich die Industrie mittlerweile viele Tarnnamen für das böse Wort ausgedacht hat. Dextrin, Fructose und Glukose sind nur ein paar der vielen neuen Namen für Zucker. Um schneller abzunehmen und nicht auf versteckte Zucker reinzufallen, gilt als Faustregel: Je mehr die Lebensmittel verarbeitet wurden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich darin Zucker befindet.
Sie könnten jedoch auch eine Entschlackungskur über vier Wochen durchführen. Eine solche Entschlackungskur eignet sich nicht nur zum Abnehmen, sondern auch als Einstieg in eine basenüberschüssige gesunde Ernährungsweise. Mit der Entschlackungskur fällt es Ihnen sehr viel leichter, Ihren künftigen Ernährungsplan gesund und vitalstoffreich zu gestalten.
Rund 11.000 Liter Luft zirkulieren pro Tag in unseren Lungen. Etwa 100.000-mal schlägt das Herz in 24 Stunden. Und das Gehirn denkt unentwegt, selbst im Schlaf. Allein für alle inneren Körpervorgänge brauchen wir viel Energie, auch wenn wir sonst keinen Finger rühren. Das ist der Grundumsatz – der Energiebedarf, den wir pro Tag in völliger Ruhe und unbekleidet bei etwa 27 Grad Celsius zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen haben. Bei dieser neutralen Temperatur empfindet man seine Umgebung weder als warm noch kalt.
Jeder pendelt sich mit seinem Körpergewicht auf eine individuelle Bandbreite ein. Zudem unterliegt die Gewichtskurve den weiter unten im Abschnitt "Gewicht, Alter, Energiehaushalt" beschriebenen Langzeittrends. Deutliche Abweichungen aus unklarer Ursache, etwa wenn die Waage auffällig nach unten zeigt, muss ein Arzt abklären. Schuld an ungewolltem Gewichtsverlust sind zum einen Umstände, die einen vermehrten Energieverbrauch mit sich bringen. Das können alltägliche Belastungen, veränderte Lebensgewohnheiten oder bestimmte Krankheiten sein, zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse. Zum anderen gibt es krankhafte Veränderungen, die mit einem erhöhten Energiebedarf einhergehen. Das ist zum Beispiel bei bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen mit Verdauungsstörungen und Nährstoffmangel der Fall. Zum anderen spielt eine verminderte Nahrungsaufnahme eine Rolle. Dabei ist oft der Appetit gestört – mitunter ein Kennzeichen psychischer Störungen wie zum Beispiel Depressionen. Aber auch anhaltende Bauchschmerzen, die im Zusammenhang mit dem Essen auftreten, Probleme beim Schlucken oder Gebrechlichkeit nehmen den Appetit. Vielfach gibt es zwischen den drei Gruppen Überschneidungen. Bedeutsam sind außerdem Nebenwirkungen von Medikamenten und anderen Therapien, aber auch Genussmittel wie Alkohol und Drogen.
Im Schlaf regenerieren wir uns und tanken Energie für den nächsten Tag. Wer ausgeschlafen ist, der ist konzentrierter und ausgeglichener. Die Bereitschaft für Aktivität tagsüber steigt und vieles fällt leichter. Auch der Kampf gegen Heißhungerattacken. Bei unruhigem Schlaf produziert der Körper außerdem das appetitanregende Hormon Ghrelin, was Übergewicht begünstigt.
Appetit, sozusagen die lustbetonte Variante des Hungergefühls, ist spürbar psychisch geprägt. Eine verlockende Mahlzeit verführt bekanntlich leicht dazu, dass man stärker zugreift, als man möchte oder bräuchte. Hunger- und Appetitgefühle sind bei krankhaften Veränderungen oft gestört. Zum Beispiel können Entzündungsstoffe auch Hormonsysteme und Nervenbotenstoffe beeinflussen, die das Essverhalten mit steuern.
Wer träumt nicht davon: Schnell mal ein paar Pfunde abnehmen, am besten ohne Hunger und körperliche Schinderei. Wir haben verschiedene Diäten für Sie bewertet. Wir sagen Ihnen, welcher Sport zum Abnehmen taugt, wie Ihr Schlaf mit Ihrem Gewicht zusammenhängt, welchen Sinn Fasten und Entschlacken haben - und was überhaupt Idealgewicht ist. Fragen und Antworten auf die drängendsten Fragen zum Abnehmen.
Erkrankungen wie Magen-Darm-Infekte, Geschwüre, Magenschleimhautentzündung (Gastritis) und Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) können Übelkeit und/oder Schmerzen im Bauch verursachen, was die Lust auf Essen erheblich dämpfen kann. Bei manchen Erkrankungen kommt hinzu, dass der Körper über den Darm nicht genügend Nährstoffe aufnehmen kann (Malabsorption). Das ist beispielsweise bei Durchfallerkrankungen sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn der Fall.
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