Manche Darmbakterien – man nennt sie Firmicutes – führen nun dazu, dass auch ein Teil der eigentlich unverdaulichen Ballaststoffe zu verdaulichen Kohlenhydraten zerlegt werden und dem Körper daher Kalorien liefern. Das heisst, man glaubt, unverdauliche Ballaststoffe zu essen, die dann aber von der eigenen Darmflora in das verwandelt werden, was man eben nicht will: In Zucker und Fett. Kein Wunder klappt das Abnehmen nicht! Und das, obwohl man kaum etwas isst. Doch nicht jeder besitzt Firmicutes in gleich hoher Anzahl.
Ein schlechter Ernährungszustand reduziert aber nicht nur die Lebensqualität, sondern geht generell mit einer kürzeren Lebenserwartung einher. Zudem schwächt er die Widerstandskraft. Krankheiten können komplikationsträchtiger sein. Schon ab einem BMI von "nur" 24 kg/m2 sollten die Betroffenen regelmäßig das Körpergewicht kontrollieren. Konkreter Handlungsbedarf besteht bei BMI-Werten kleiner /gleich 20 kg/m2 (siehe oben) beziehungsweise bei Gewichtsverlusten ab 2 Kilogramm in kurzer Zeit. Die Ernährungstherapie greift auf mehreren Stufen: individuell zusammengestellte, an Energie- und Vitalstofflieferanten reiche Normalkost, ergänzende Trinknahrung, Sondenkost, künstliche Ernährung. Der Arzt wird das Vorgehen mit den Betroffenen, Angehörigen, Pflegenden und betreuenden Diätberatern abstimmen.

Jeder pendelt sich mit seinem Körpergewicht auf eine individuelle Bandbreite ein. Zudem unterliegt die Gewichtskurve den weiter unten im Abschnitt "Gewicht, Alter, Energiehaushalt" beschriebenen Langzeittrends. Deutliche Abweichungen aus unklarer Ursache, etwa wenn die Waage auffällig nach unten zeigt, muss ein Arzt abklären. Schuld an ungewolltem Gewichtsverlust sind zum einen Umstände, die einen vermehrten Energieverbrauch mit sich bringen. Das können alltägliche Belastungen, veränderte Lebensgewohnheiten oder bestimmte Krankheiten sein, zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse. Zum anderen gibt es krankhafte Veränderungen, die mit einem erhöhten Energiebedarf einhergehen. Das ist zum Beispiel bei bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen mit Verdauungsstörungen und Nährstoffmangel der Fall. Zum anderen spielt eine verminderte Nahrungsaufnahme eine Rolle. Dabei ist oft der Appetit gestört – mitunter ein Kennzeichen psychischer Störungen wie zum Beispiel Depressionen. Aber auch anhaltende Bauchschmerzen, die im Zusammenhang mit dem Essen auftreten, Probleme beim Schlucken oder Gebrechlichkeit nehmen den Appetit. Vielfach gibt es zwischen den drei Gruppen Überschneidungen. Bedeutsam sind außerdem Nebenwirkungen von Medikamenten und anderen Therapien, aber auch Genussmittel wie Alkohol und Drogen.
Aber auch Anorexia-nervosa-Patientinnen wenden diese Strategien an. Allerdings leiden sie nicht unter Heißhungerattacken. Doch kann die Erkrankung in eine Bulimie übergehen. Bei dieser provoziert das Energiedefizit nach einer Hunger- und Entleerungsphase bald den nächsten Essanfall. Der Gewichtsverlust ist bei beiden Ess-Störungen natürlich nicht vergleichbar, er wird aber jeweils bewusst eingeleitet.

Ein schlechter Ernährungszustand reduziert aber nicht nur die Lebensqualität, sondern geht generell mit einer kürzeren Lebenserwartung einher. Zudem schwächt er die Widerstandskraft. Krankheiten können komplikationsträchtiger sein. Schon ab einem BMI von "nur" 24 kg/m2 sollten die Betroffenen regelmäßig das Körpergewicht kontrollieren. Konkreter Handlungsbedarf besteht bei BMI-Werten kleiner /gleich 20 kg/m2 (siehe oben) beziehungsweise bei Gewichtsverlusten ab 2 Kilogramm in kurzer Zeit. Die Ernährungstherapie greift auf mehreren Stufen: individuell zusammengestellte, an Energie- und Vitalstofflieferanten reiche Normalkost, ergänzende Trinknahrung, Sondenkost, künstliche Ernährung. Der Arzt wird das Vorgehen mit den Betroffenen, Angehörigen, Pflegenden und betreuenden Diätberatern abstimmen.
Intervalltraining ist ein intensives Training, bei dem sich schnell Erfolge zeigen. Intensive Intervalle wechseln sich mit kurzen aktiven Pausen ab. Diese werden so gestaltet, dass sich der Organismus nicht vollständig erholen kann, wodurch ein starker Trainingsreiz gesetzt wird. Durch die maximale Sauerstoffaufnahme entsteht ein gewisser Nachbrenneffekt, der auch nach dem Training für einen erhöhten Kalorienumsatz sorgt. Das hilft wiederum dabei schneller abzunehmen. Voraussetzung ist aber, dass man beim Training an seine Leistungsgrenze geht. Wer hier nicht schwitzt, macht etwas verkehrt.
Störungen der Verdauung (Malassimilation): Krankheiten, die sich im Verdauungstrakt auswirken oder diesen unmittelbar betreffen, sind zu etwa einem Drittel für ungewollten Gewichtsverlust verantwortlich. Zugrunde liegen sowohl nicht bösartige als auch bösartige Erkrankungen. Verschiedenste Mechanismen können hier die Ernährung und Verdauung beeinträchtigen, sodass das Körpergewicht sinkt. In diesem Abschnitt geht es um sogenannte Malassimilations-Syndrome (Syndrome sind Krankheitsbilder mit mehreren Symptomen).
Der Arbeitsumsatz ist die Energiemenge, die der Körper innerhalb eines Tages benötigt, um körperlich und geistig aktiv zu sein und arbeiten zu können – leicht, mittelschwer, schwer. Arbeitsumsatz und Grundumsatz ergeben den Gesamtenergiebedarf. Einfluss nehmen hier auch die Klimaverhältnisse, Hormone, Stress, zahlreiche Krankheiten, etwa solche mit Fieber, Operationen und andere Faktoren.
Denn eine unfreiwillige Gewichtsabnahme dieses Umfangs ist zumindest ein Warnsignal. Der Arzt wird es genau überprüfen und untersuchen wollen. Warten Sie also lieber keine sechs Monate mit dem Arzttermin ab. Älteren Menschen ist oft besser geholfen, wenn der Arzt schon früher eingreift, denn sie haben meist nicht viel zuzusetzen. Auch wenn jemand im Zuge einer Erkrankung an Gewicht verliert, wird der Arzt rechtzeitig gegensteuern, um die Widerstandskraft zu erhalten oder zu stärken.

Zu Beginn dieser Ernährungs-Umstellung kann es deshalb sein, dass du das „Low-Carb-Fieber“ bekommst. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem du dich schlapp, reizbar und ständig hungrig fühlst und womöglich auch Kopfschmerzen hast. Hervorgerufen werden diese Symptome durch den Verzicht auf Kohlenhydrate. Das „Fieber“ verschwindet nach wenigen Tagen aber meist wieder. Natrium oder heiße Brühe können in dieser Anfangsphase helfen.
Die Größe des Tellers beeinflusst auch unser Sättigungsgefühl. Studien zum Thema „Beeinflussung des Verhaltens durch Design“ haben gezeigt, dass kleinere Teller unbewusst deutlich schneller in uns die Erwartungshaltung wecken, dass uns das Essen satt macht. Kleinere Teller können Ihnen also dabei helfen schneller abzunehmen, aber dass das mit der Espressountertasse nicht funktioniert, sollte klar sein.
Eiweiß sättigt deutlich länger als Kohlenhydrate, da der Körper für die Verdauung mehr Energie aufbringen muss. Außerdem bildet der Körper nach der Zufuhr von Eiweiß weniger Insulin, was dem Fettstoffwechsel guttut. Um Gewicht zu verlieren, kommt es aber nicht alleine auf das Verhältnis von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten an. Achten Sie darauf, insgesamt nicht zu viele Kalorien zu sich zu nehmen.

Morgens sind unsere Kohlenhydratspeicher noch leer und der Körper greift für seine Energie vor allem auf die Fettspeicher zurück. Ein kurzes und lockeres Workout am Morgen ist somit besonders effektiv, um Fett zu verbrennen und schneller abzunehmen. Übertreiben sollte man es allerdings nicht. Ein zu anspruchsvolles Workout auf leeren Magen kann schnell Unkonzentriertheit fördern und die Gefahr für Verletzungen erhöhen.
Zucker ist eine sehr beliebte Zutat in der Lebensmittelindustrie. So beliebt, dass viele Lebensmittel heimliche Zuckerbomben sind. Neben Limonaden und Säften zählen auch fast alle Soßen zu den Zuckerfallen. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft oft nicht weiter, da sich die Industrie mittlerweile viele Tarnnamen für das böse Wort ausgedacht hat. Dextrin, Fructose und Glukose sind nur ein paar der vielen neuen Namen für Zucker. Um schneller abzunehmen und nicht auf versteckte Zucker reinzufallen, gilt als Faustregel: Je mehr die Lebensmittel verarbeitet wurden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich darin Zucker befindet.

BMI = Körpergewicht (kg) geteilt durch das Quadrat der Körpergröße ((m)2). Untergewicht besteht ab BMI-Werten unter 18,5 kg/m2, ausgeprägtes Untergewicht ab 17,5 kg/m2 oder niedriger. Ein BMI zwischen 18,5 und 25 kg/m2 kennzeichnet Normalgewicht. Werte darüber und bis 30 kg/m2 entsprechen Übergewicht. Höhere Zahlen sind mit Fettleibigkeit vereinbar. Probieren Sie einfach mal den Body-Mass-Index-Rechner in der rechten Spalte oben.

Konjak-Nudeln nämlich sind frei von verwertbaren Kohlenhydraten, frei von Fetten und damit auch frei von Kalorien. Gleichzeitig lassen sie sich wie Nudeln zubereiten – ob Spaghetti Bolognese, Lasagne oder Nudelsalat – alles ist möglich! Und das bei null Kalorien. Konjak-Nudeln sättigen überdies ausgesprochen nachhaltig und nehmen den Appetit auf grosse Portionen. Hier finden Sie leckere Rezepte mit Konjak-Nudeln.
Des einen Freud, des anderen Leid: Wem es endlich gelungen ist, sich seinen Wunsch zu erfüllen und nachhaltig abzuspecken, kann zufrieden sein. Kommen jemandem aber in relativ kurzer Zeit mehrere Pfunde ohne eigenes Zutun abhanden, dann ist das anders zu bewerten. Ärzte horchen auf, wenn ein Patient berichtet, dass die Waage mehr als fünf Prozent Gewichtsverlust innerhalb eines Vierteljahres oder über zehn Prozent in sechs Monaten anzeigt.
Chia-Samen versorgen Sie aber nicht nur mit Ballaststoffen, sondern auch mit einer enormen Menge Calcium und Omega-3-Fettsäuren. Letztere helfen überdies dabei, Ihren Cholesterinspiegel zu senken und mögliche chronische Entzündungen zu lindern. Wenn Sie in den Genuss der Nährstoffe der Chiasamen gelangen möchten, müssen Sie die Samen mahlen oder schroten. Andernfalls profitieren Sie nur von den Ballaststoffen. Weitere Informationen finden Sie hier: Chia Samen

Mitunter kommt es jedoch vor, dass die Ursache trotz eines gründlichen Check-up länger unklar bleibt. Studien zufolge trifft das bei etwa jedem Fünften zu. Für die Prognose sollen daraus keine Nachteile entstehen. Insofern halten Ärzte es dann für vertretbar, den Betroffenen lediglich von Zeit zu Zeit kontrollhalber einzubestellen. Das ist eine gute Nachricht, befürchten doch viele bei ungewolltem Gewichtsverlust gleich das Schlimmste, etwa Krebs.

Die Hauptsymptome einer depressiven Störung sind eine gedrückte, niedergeschlagene Stimmung. Der Patient ist ohne Antrieb und muss sich überwinden, die alltäglichen Dinge des Lebens zu erledigen. Reduzierter Appetit und Gewichtsverlust sind häufige Symptome der Depression, da sich der Betroffene auch oftmals nicht zum Kochen überwinden kann.  Inzwischen ist jeder zwanzigste Deutsche von einer depressiven Störung betroffen, dabei sind es doppelt so viele Frauen wie Männer.
Abnehmshakes können sehr gut beim Abnehmen helfen. Meist ersetzen sie eine Mahlzeit, enthalten selbst nur wenige Kalorien, sättigen aber so gut, dass man glaubt, eine volle Mahlzeit gegessen zu haben. Wichtig ist jedoch, gesunde Abnehmshakes zu wählen. Denn auf dem Markt sind viele Abnehmshakes, die Zucker, Süssstoffe oder Honig (der ebenfalls fast ausschliesslich aus Zucker besteht) enthalten und damit kein gesundes Abnehmen ermöglichen.
Bitterstoffe fördern die Leberfunktionen und kurbeln auf diese Weise den Stoffwechsel an. Bitterstoffe verändern überdies langfristig das Geschmacksempfinden, so dass Süssigkeiten alsbald nicht mehr schmecken, was sich natürlich sehr günstig auf die Gewichtsabnahme auswirkt. Bitterstoffe können mit Hilfe unterschiedlicher Präparate aufgenommen werden.
Zur Abklärung der Ursachen befragt der Arzt Sie zuerst zu Ihrer Krankengeschichte (Anamnese). Er erkundigt sich genau nach Ihren Symptomen sowie eventuellen Vor- und Grunderkrankungen. Auch Angaben zu Ihrem Essverhalten und Ihrer psychischen Verfassung sind wichtig. Sagen Sie es dem Arzt auch, wenn SIe irgendwelche Medikamente einnehmen - möglicherweise sind diese der Grund für den Gewichtsverlust.
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