Schmerzen nach dem Essen – weitere Erkrankungen im Verdauungstrakt: Mitunter lösen Schmerzen kurz nach dem Essen oder Übelkeit Angst vor der Nahrungsaufnahme aus (Fachbegriff Sitophobie). Ursache dafür kann einmal ein Magengeschwür sein. Zum anderen kommen chronische Entzündungen oder Tumoren infrage, etwa der Bauchspeicheldrüse oder Gallenwege. Auch eine sogenannte Achalasie, eine seltene Störung der Beweglichkeit und Transportfunktion der Speiseröhre, kann mitunter dahinterstecken.

Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose): Als Folge einer Überfunktion produziert die Schilddrüse zu viel von ihrem Hormon Tetrajodthyronin, kurz T4. Im Blut wird daraus das für den Stoffwechsel besonders wichtige zweite Schilddrüsenhormon Trijodthyronin (T3). Es kurbelt viele Abläufe im Körper an, der Energieverbrauch steigt. Die "Überhitzung" kann vielfältige Beschwerden auslösen. Diese können auch unter der Einnahme von Schilddrüsenhormonen oder im Anfangsstadium einer immunologisch bedingten Schilddrüsenentzündung (sogenannte Autoimmun- oder Hashimoto-Thryreoiditis) auftreten, wenn die Drüse zeitweise vermehrt Schilddrüsenhormon produziert.


Depressionen: Inzwischen ist jeder zwanzigste Bundesbürger von einer depressiven Störung betroffen, Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer. Da einerseits viele Patienten davor zurückschrecken, sich einem Arzt anzuvertrauen, andererseits die Symptome oft sehr vielfältig, um nicht zu sagen irreführend sind, wird die Diagnose oft erst verspätet gestellt. Am Anfang stehen häufig Allgemeinbeschwerden, die einer starken Belastung folgen, aber auch ohne konkreten Auslöser auftreten können: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Angst, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit. Letztere kann sich hartnäckig halten und so auch einen Gewichtsverlust nach sich ziehen. Zu den psychischen Symptomen gehören Antriebslosigkeit oder vermehrte, reizbare Umtriebigkeit, Schuldgefühle, Störungen des Denkvermögens, Gefühl der Wertlosigkeit und niedergedrückte Grundstimmung.
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen: Obstruktiv bedeutet im Hinblick auf die Atmung, dass die Atemwege verengt sind und der Atemwiderstand in den Bronchien erhöht ist. Hier einzuordnende Erkrankungen wie beispielsweise chronische Bronchitis / COPD (die Abkürzung steht für chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) bedingen eine vermehrte Atemtätigkeit. Die Betroffenen brauchen viel Kraft, um gegen den Widerstand auszuatmen. Dadurch und infolge vermehrter Entzündungsaktivität im Körper ist der Energiebedarf erhöht. Falls die Krankheitsvorgänge das Herz mitbelasten, setzt dies den Betroffenen noch mehr zu. Nicht selten verlieren sie deutlich an Gewicht.
Zur Abklärung der Ursachen befragt der Arzt Sie zuerst zu Ihrer Krankengeschichte (Anamnese). Er erkundigt sich genau nach Ihren Symptomen sowie eventuellen Vor- und Grunderkrankungen. Auch Angaben zu Ihrem Essverhalten und Ihrer psychischen Verfassung sind wichtig. Sagen Sie es dem Arzt auch, wenn SIe irgendwelche Medikamente einnehmen - möglicherweise sind diese der Grund für den Gewichtsverlust.
Sie werfen Zucker, Weissmehl und Weizenprodukte aus Ihrer Küche und decken sich statt dessen mit Xylit, Stevia, Kokosblütenzucker, Trockenfrüchten, Honig und gesunden Süssigkeiten sowie mit Vollkornprodukten, Quinoa, Hirse etc. aus dem Bio-Handel ein. Statt gewöhnlicher Pasta, wählen Sie kohlenhydratfreie Konjak-Nudeln, Konjak-Spaghetti, Konjak-Lasagne usw. Statt Reis essen Sie Konjak-Reis.
Wenn Sie ungewollt Gewicht verloren haben, dann kann dies an Medikamenten liegen, die Sie zur Zeit einnehmen. Medikamente gegen Krebs, Schilddrüsenhormonpräparate oder Antidiabetika können auf unterschiedliche Weise zu einem Gewichtsverlust beitragen. Auch Alkohol oder Nikotin können die Ursache sein. Nikotin steigert den Energieverbraucht des Körpers und vermindert zusätzlich den Appetit und die Lust auf Süßes. Alkohol führt besonders morgens zu mangelndem Appetit und sorgt durch Erbrechen für einen Gewichtsverlust.

Eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme hingegen kann auch Folge einer zugrunde liegenden Erkrankung sein. Das gilt besonders dann, wenn die Verringerung des Körpergewichts schnell und ohne erkennbaren Anlass, wie etwa eine Ernährungsumstellung oder vermehrte körperliche Aktivität, erfolgt. Bei einem unerklärlichen Gewichtsverlust sollte also zur Abklärung der Ursachen immer ein Arzt konsultiert werden. Gegebenenfalls ist es aber auch schon hilfreich, die eigene Ernährungsweise im Alltag zu hinterfragen.

Da die Schilddrüse Ihren Stoffwechsel steuert, bewirkt eine Überfunktion der Schilddrüse einen höheren Energieverbrauch im Körper. Schuld sind die Hormone Thyroxin und Trijodthyronin, die bei einer Überfunktion in alle Stoffwechselvorgänge des Körpers eingreifen und so den Stoffwechsel übermäßig ankurbeln. Die Folge ist daraufhin ein Gewichtsverlust obwohl der Appetit zunimmt.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich die meisten von uns schon mal gefragt, wie man abnehmen kann. Besonders dringend wird dieser Wunsch, wenn der Sommer kommt, man auf eine Hochzeit eingeladen ist oder der nächste Urlaub naht. Dann möchte man vor allem schnell abnehmen. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps und Tricks, die sich sehr gut in den Alltag einbeziehen lassen und Ihnen helfen, schnell abzunehmen.

Auch Stoffwechselerkrankungen können der Grund für eine Gewichtsabnahme sein, so zum Beispiel die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion). Dabei läuft der Stoffwechsel durch eine Überproduktion bestimmter Hormone auf Hochtouren - der Kalorienverbrauch steigt stark an, sodass Betroffene trotz gleichbleibenden Essverhaltens ungewollt an Gewicht verlieren.
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